Diese Webseite verwendet Cookies zur Auswertung der Aufrufe. Sie haben auf dieser Webseite die Möglichkeit personenbezogene Daten zu übermitteln. Ihr Besuch auf dieser Webseite kann von externen Unternehmen ausgewertet werden. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

  • 2020

    Juli

  • 2020

    September

  • 2020

    Oktober

  • 2020

    November

  • 2020

    Dezember

  • 2021

    Januar

  • 2021

    Februar

  • 2021

    März

  • 2021

    April

  • 2021

    Mai

  • 2021

    Juni

  • 2021

    Juli

  • Fr 03.07. 19.30 Uhr

    Wer träumt nicht davon, einmal auf dem Broadway zu flanieren, in New York, der Stadt, die niemals schläft? Und eines der legendären Broadway-Theater zu besuchen, in dem ein Musical läuft, das man schon immer sehen wollte: „The Lion King“, „Les Misérables“ oder „Jesus Christ Superstar“ - wenn man sich nur entscheiden könnte.
    Die Musicalgala „Broadway Forever“ macht es Ihnen leicht, denn der Broadway kommt zu Ihnen! Das Musical-Flair aus New York, Wien oder Hamburg können Sie in lauer Sommernacht im Schlosshof Heringen erleben. Sie müssen sich auch nicht für ein Stück entscheiden, denn Sie können Titel aus „The Lion King“, „Les Misérables“, „Jesus Christ Superstar“ und dazu noch aus „My Fair Lady“, „West Side Story“, „Mozart! – Das Musical“ und „Elisabeth“ an einem einzigen Abend genießen.
    Mit Femke Soetenga, Anna Preckeler, Tobias Bieri und Nicky Wuchinger sind vier charismatische Solisteninnen und Solisten die Gesichter der Show. Die einen kennen Sie bereits und haben sie in Ihr Herz geschlossen, wie Femke Soetenga – der gefeierte Star der „Evita“- Aufführungen – oder Tobias Bieri, der zu den Thüringer Schlossfestspielen 2019 mit der Titelrolle in dem Musical „Jesus Christ Superstar“ für Begeisterung sorgte. Anna Preckeler und Nicky Wuchinger, die sich mit Musicalrollen deutschlandweit einen Namen gemacht haben, konnten für die „TN LOS! Sommernächte 2020“ gewonnen werden.
    Das Loh-Orchester Sondershausen, das sich freut, sein Publikum endlich wiederzusehen, spielt live unter der Leitung von Henning Ehlert.

  • Sa 04.07. 19.30 Uhr

    Humorvoll, augenzwinkernd, lebenszugewandt und leidenschaftlich zeigt sich die Operetten- und Schlagergala vor der malerischen Kulisse von Schloss Heringen. Einen ganzen Abend lang unterhalten das Loh-Orchester und Sängerinnen und Sänger des Theaters Nordhausen mit einem bunten Programm aus mitreißender und schwelgerischer Musik, vielen Ohrwürmern und Geschichten aus dem Leben. Bekannte Schlager der Comedian Harmonists, freche Lieder von Walter Kollo (u. a. „Die Männer sind alle Verbrecher“) oder ein Ausflug zum französischen Chanson („Je ne regrette rien“) fehlen hier ebenso wenig wie Höhepunkte aus Operetten von Johann Strauß („Die Fledermaus“), Franz Lehár („Die lustige Witwe“), Emmerich Kálmán („Gräfin Mariza“), Ralph Benatzky („Im weißen Rössl“) oder Eduard Künneke („Der Vetter aus Dingsda“). Zusätzliche Unterhaltung verspricht der Schauspieler Sven Mattke, den Theaterbesuchern im Südharz bekannt aus Inszenierungen wie „Die Comedian Harmonists“ oder „Cabaret“, der als Moderator mit Esprit durch das Programm führt.

  • So 05.07. 19.30 Uhr

    Wer träumt nicht davon, einmal auf dem Broadway zu flanieren, in New York, der Stadt, die niemals schläft? Und eines der legendären Broadway-Theater zu besuchen, in dem ein Musical läuft, das man schon immer sehen wollte: „The Lion King“, „Les Misérables“ oder „Jesus Christ Superstar“ - wenn man sich nur entscheiden könnte.
    Die Musicalgala „Broadway Forever“ macht es Ihnen leicht, denn der Broadway kommt zu Ihnen! Das Musical-Flair aus New York, Wien oder Hamburg können Sie in lauer Sommernacht im Schlosshof Heringen erleben. Sie müssen sich auch nicht für ein Stück entscheiden, denn Sie können Titel aus „The Lion King“, „Les Misérables“, „Jesus Christ Superstar“ und dazu noch aus „My Fair Lady“, „West Side Story“, „Mozart! – Das Musical“ und „Elisabeth“ an einem einzigen Abend genießen.
    Mit Femke Soetenga, Anna Preckeler, Tobias Bieri und Nicky Wuchinger sind vier charismatische Solisteninnen und Solisten die Gesichter der Show. Die einen kennen Sie bereits und haben sie in Ihr Herz geschlossen, wie Femke Soetenga – der gefeierte Star der „Evita“- Aufführungen – oder Tobias Bieri, der zu den Thüringer Schlossfestspielen 2019 mit der Titelrolle in dem Musical „Jesus Christ Superstar“ für Begeisterung sorgte. Anna Preckeler und Nicky Wuchinger, die sich mit Musicalrollen deutschlandweit einen Namen gemacht haben, konnten für die „TN LOS! Sommernächte 2020“ gewonnen werden.
    Das Loh-Orchester Sondershausen, das sich freut, sein Publikum endlich wiederzusehen, spielt live unter der Leitung von Henning Ehlert.

  • Fr 10.07. 19.30 Uhr

    Bei diesem Fest der Stimmen stehen die glanzvollsten Namen des italienischen Belcanto auf dem Programm. Giacomo Puccini nimmt dabei eine führende Rolle mit Highlights aus seiner „Turandot“ („Nessun dorma“) oder aus „La Bohème“ ein. Auszüge aus Gioacchino Rossinis spritziger Komödie „Der Barbier von Sevilla“ komplettieren den Stimmenreigen, und Arien aus Giuseppe Verdis Opern „Macbeth“ oder „Don Carlo“ runden den italienischen Teil des Programmes perfekt ab.
    Auch Meister der französischen Oper kommen nicht zu kurz: Den beliebtesten Ohrwürmern aus George Bizets „Die Perlenfischer“ und seiner temperamentvollen „Carmen“ folgen diejenigen aus Charles Gounods Opern „Faust“ und „Roméo et Juliette“.
    So feiern die Sängerinnen und Sänger des Theaters Nordhausen im Schlosshof Heringen unter der musikalischen Leitung von Michael Helmrath und live begleitet vom Loh-Orchester Sondershausen dieses Fest der Stimmen.
    Dieser genussvolle Abend mit den glanzvollsten Höhepunkten aus der Welt der Oper wird von Generalmusikdirektor Michael Helmrath moderiert.

  • Sa 11.07. 19.30 Uhr

    Wer träumt nicht davon, einmal auf dem Broadway zu flanieren, in New York, der Stadt, die niemals schläft? Und eines der legendären Broadway-Theater zu besuchen, in dem ein Musical läuft, das man schon immer sehen wollte: „The Lion King“, „Les Misérables“ oder „Jesus Christ Superstar“ - wenn man sich nur entscheiden könnte.
    Die Musicalgala „Broadway Forever“ macht es Ihnen leicht, denn der Broadway kommt zu Ihnen! Das Musical-Flair aus New York, Wien oder Hamburg können Sie in lauer Sommernacht im Schlosshof Heringen erleben. Sie müssen sich auch nicht für ein Stück entscheiden, denn Sie können Titel aus „The Lion King“, „Les Misérables“, „Jesus Christ Superstar“ und dazu noch aus „My Fair Lady“, „West Side Story“, „Mozart! – Das Musical“ und „Elisabeth“ an einem einzigen Abend genießen.
    Mit Femke Soetenga, Anna Preckeler, Tobias Bieri und Nicky Wuchinger sind vier charismatische Solisteninnen und Solisten die Gesichter der Show. Die einen kennen Sie bereits und haben sie in Ihr Herz geschlossen, wie Femke Soetenga – der gefeierte Star der „Evita“- Aufführungen – oder Tobias Bieri, der zu den Thüringer Schlossfestspielen 2019 mit der Titelrolle in dem Musical „Jesus Christ Superstar“ für Begeisterung sorgte. Anna Preckeler und Nicky Wuchinger, die sich mit Musicalrollen deutschlandweit einen Namen gemacht haben, konnten für die „TN LOS! Sommernächte 2020“ gewonnen werden.
    Das Loh-Orchester Sondershausen, das sich freut, sein Publikum endlich wiederzusehen, spielt live unter der Leitung von Henning Ehlert.

  • So 12.07. 19.30 Uhr

    Humorvoll, augenzwinkernd, lebenszugewandt und leidenschaftlich zeigt sich die Operetten- und Schlagergala vor der malerischen Kulisse von Schloss Heringen. Einen ganzen Abend lang unterhalten das Loh-Orchester und Sängerinnen und Sänger des Theaters Nordhausen mit einem bunten Programm aus mitreißender und schwelgerischer Musik, vielen Ohrwürmern und Geschichten aus dem Leben. Bekannte Schlager der Comedian Harmonists, freche Lieder von Walter Kollo (u. a. „Die Männer sind alle Verbrecher“) oder ein Ausflug zum französischen Chanson („Je ne regrette rien“) fehlen hier ebenso wenig wie Höhepunkte aus Operetten von Johann Strauß („Die Fledermaus“), Franz Lehár („Die lustige Witwe“), Emmerich Kálmán („Gräfin Mariza“), Ralph Benatzky („Im weißen Rössl“) oder Eduard Künneke („Der Vetter aus Dingsda“). Zusätzliche Unterhaltung verspricht der Schauspieler Sven Mattke, den Theaterbesuchern im Südharz bekannt aus Inszenierungen wie „Die Comedian Harmonists“ oder „Cabaret“, der als Moderator mit Esprit durch das Programm führt.

  • Fr 17.07. 19.30 Uhr

    Humorvoll, augenzwinkernd, lebenszugewandt und leidenschaftlich zeigt sich die Operetten- und Schlagergala vor der malerischen Kulisse von Schloss Heringen. Einen ganzen Abend lang unterhalten das Loh-Orchester und Sängerinnen und Sänger des Theaters Nordhausen mit einem bunten Programm aus mitreißender und schwelgerischer Musik, vielen Ohrwürmern und Geschichten aus dem Leben. Bekannte Schlager der Comedian Harmonists, freche Lieder von Walter Kollo (u. a. „Die Männer sind alle Verbrecher“) oder ein Ausflug zum französischen Chanson („Je ne regrette rien“) fehlen hier ebenso wenig wie Höhepunkte aus Operetten von Johann Strauß („Die Fledermaus“), Franz Lehár („Die lustige Witwe“), Emmerich Kálmán („Gräfin Mariza“), Ralph Benatzky („Im weißen Rössl“) oder Eduard Künneke („Der Vetter aus Dingsda“). Zusätzliche Unterhaltung verspricht der Schauspieler Sven Mattke, den Theaterbesuchern im Südharz bekannt aus Inszenierungen wie „Die Comedian Harmonists“ oder „Cabaret“, der als Moderator mit Esprit durch das Programm führt.

  • Sa 18.07. 19.30 Uhr

    Wer träumt nicht davon, einmal auf dem Broadway zu flanieren, in New York, der Stadt, die niemals schläft? Und eines der legendären Broadway-Theater zu besuchen, in dem ein Musical läuft, das man schon immer sehen wollte: „The Lion King“, „Les Misérables“ oder „Jesus Christ Superstar“ - wenn man sich nur entscheiden könnte.
    Die Musicalgala „Broadway Forever“ macht es Ihnen leicht, denn der Broadway kommt zu Ihnen! Das Musical-Flair aus New York, Wien oder Hamburg können Sie in lauer Sommernacht im Schlosshof Heringen erleben. Sie müssen sich auch nicht für ein Stück entscheiden, denn Sie können Titel aus „The Lion King“, „Les Misérables“, „Jesus Christ Superstar“ und dazu noch aus „My Fair Lady“, „West Side Story“, „Mozart! – Das Musical“ und „Elisabeth“ an einem einzigen Abend genießen.
    Mit Femke Soetenga, Anna Preckeler, Tobias Bieri und Nicky Wuchinger sind vier charismatische Solisteninnen und Solisten die Gesichter der Show. Die einen kennen Sie bereits und haben sie in Ihr Herz geschlossen, wie Femke Soetenga – der gefeierte Star der „Evita“- Aufführungen – oder Tobias Bieri, der zu den Thüringer Schlossfestspielen 2019 mit der Titelrolle in dem Musical „Jesus Christ Superstar“ für Begeisterung sorgte. Anna Preckeler und Nicky Wuchinger, die sich mit Musicalrollen deutschlandweit einen Namen gemacht haben, konnten für die „TN LOS! Sommernächte 2020“ gewonnen werden.
    Das Loh-Orchester Sondershausen, das sich freut, sein Publikum endlich wiederzusehen, spielt live unter der Leitung von Henning Ehlert.

  • So 19.07. 19.30 Uhr

    Bei diesem Fest der Stimmen stehen die glanzvollsten Namen des italienischen Belcanto auf dem Programm. Giacomo Puccini nimmt dabei eine führende Rolle mit Highlights aus seiner „Turandot“ („Nessun dorma“) oder aus „La Bohème“ ein. Auszüge aus Gioacchino Rossinis spritziger Komödie „Der Barbier von Sevilla“ komplettieren den Stimmenreigen, und Arien aus Giuseppe Verdis Opern „Macbeth“ oder „Don Carlo“ runden den italienischen Teil des Programmes perfekt ab.
    Auch Meister der französischen Oper kommen nicht zu kurz: Den beliebtesten Ohrwürmern aus George Bizets „Die Perlenfischer“ und seiner temperamentvollen „Carmen“ folgen diejenigen aus Charles Gounods Opern „Faust“ und „Roméo et Juliette“.
    So feiern die Sängerinnen und Sänger des Theaters Nordhausen im Schlosshof Heringen unter der musikalischen Leitung von Michael Helmrath und live begleitet vom Loh-Orchester Sondershausen dieses Fest der Stimmen.
    Dieser genussvolle Abend mit den glanzvollsten Höhepunkten aus der Welt der Oper wird von Generalmusikdirektor Michael Helmrath moderiert.

  • Fr 24.07. 19.30 Uhr

    Wer träumt nicht davon, einmal auf dem Broadway zu flanieren, in New York, der Stadt, die niemals schläft? Und eines der legendären Broadway-Theater zu besuchen, in dem ein Musical läuft, das man schon immer sehen wollte: „The Lion King“, „Les Misérables“ oder „Jesus Christ Superstar“ - wenn man sich nur entscheiden könnte.
    Die Musicalgala „Broadway Forever“ macht es Ihnen leicht, denn der Broadway kommt zu Ihnen! Das Musical-Flair aus New York, Wien oder Hamburg können Sie in lauer Sommernacht im Schlosshof Heringen erleben. Sie müssen sich auch nicht für ein Stück entscheiden, denn Sie können Titel aus „The Lion King“, „Les Misérables“, „Jesus Christ Superstar“ und dazu noch aus „My Fair Lady“, „West Side Story“, „Mozart! – Das Musical“ und „Elisabeth“ an einem einzigen Abend genießen.
    Mit Femke Soetenga, Anna Preckeler, Tobias Bieri und Nicky Wuchinger sind vier charismatische Solisteninnen und Solisten die Gesichter der Show. Die einen kennen Sie bereits und haben sie in Ihr Herz geschlossen, wie Femke Soetenga – der gefeierte Star der „Evita“- Aufführungen – oder Tobias Bieri, der zu den Thüringer Schlossfestspielen 2019 mit der Titelrolle in dem Musical „Jesus Christ Superstar“ für Begeisterung sorgte. Anna Preckeler und Nicky Wuchinger, die sich mit Musicalrollen deutschlandweit einen Namen gemacht haben, konnten für die „TN LOS! Sommernächte 2020“ gewonnen werden.
    Das Loh-Orchester Sondershausen, das sich freut, sein Publikum endlich wiederzusehen, spielt live unter der Leitung von Henning Ehlert.

  • Sa 25.07. 19.30 Uhr

    Wer träumt nicht davon, einmal auf dem Broadway zu flanieren, in New York, der Stadt, die niemals schläft? Und eines der legendären Broadway-Theater zu besuchen, in dem ein Musical läuft, das man schon immer sehen wollte: „The Lion King“, „Les Misérables“ oder „Jesus Christ Superstar“ - wenn man sich nur entscheiden könnte.
    Die Musicalgala „Broadway Forever“ macht es Ihnen leicht, denn der Broadway kommt zu Ihnen! Das Musical-Flair aus New York, Wien oder Hamburg können Sie in lauer Sommernacht im Schlosshof Heringen erleben. Sie müssen sich auch nicht für ein Stück entscheiden, denn Sie können Titel aus „The Lion King“, „Les Misérables“, „Jesus Christ Superstar“ und dazu noch aus „My Fair Lady“, „West Side Story“, „Mozart! – Das Musical“ und „Elisabeth“ an einem einzigen Abend genießen.
    Mit Femke Soetenga, Anna Preckeler, Tobias Bieri und Nicky Wuchinger sind vier charismatische Solisteninnen und Solisten die Gesichter der Show. Die einen kennen Sie bereits und haben sie in Ihr Herz geschlossen, wie Femke Soetenga – der gefeierte Star der „Evita“- Aufführungen – oder Tobias Bieri, der zu den Thüringer Schlossfestspielen 2019 mit der Titelrolle in dem Musical „Jesus Christ Superstar“ für Begeisterung sorgte. Anna Preckeler und Nicky Wuchinger, die sich mit Musicalrollen deutschlandweit einen Namen gemacht haben, konnten für die „TN LOS! Sommernächte 2020“ gewonnen werden.
    Das Loh-Orchester Sondershausen, das sich freut, sein Publikum endlich wiederzusehen, spielt live unter der Leitung von Henning Ehlert.

  • So 26.07. 17.00 Uhr

    Humorvoll, augenzwinkernd, lebenszugewandt und leidenschaftlich zeigt sich die Operetten- und Schlagergala vor der malerischen Kulisse von Schloss Heringen. Einen ganzen Abend lang unterhalten das Loh-Orchester und Sängerinnen und Sänger des Theaters Nordhausen mit einem bunten Programm aus mitreißender und schwelgerischer Musik, vielen Ohrwürmern und Geschichten aus dem Leben. Bekannte Schlager der Comedian Harmonists, freche Lieder von Walter Kollo (u. a. „Die Männer sind alle Verbrecher“) oder ein Ausflug zum französischen Chanson („Je ne regrette rien“) fehlen hier ebenso wenig wie Höhepunkte aus Operetten von Johann Strauß („Die Fledermaus“), Franz Lehár („Die lustige Witwe“), Emmerich Kálmán („Gräfin Mariza“), Ralph Benatzky („Im weißen Rössl“) oder Eduard Künneke („Der Vetter aus Dingsda“). Zusätzliche Unterhaltung verspricht der Schauspieler Sven Mattke, den Theaterbesuchern im Südharz bekannt aus Inszenierungen wie „Die Comedian Harmonists“ oder „Cabaret“, der als Moderator mit Esprit durch das Programm führt.

  • Sa 05.09. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Die Deutsche Operngala
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Große Namen wie Ludwig van Beethoven, Richard Wagner oder Richard Strauss mögen einem einfallen, wenn man an deutsche Oper denkt. Sie fehlen auch in dieser exklusiven Operngala zur festlichen Spielzeiteröffnung nicht, in der wir bekannte, aber auch weniger geläufige Schönheiten zu Gehör bringen. Mit Auszügen aus dem „Lohengrin“ und dem „Tannhäuser“, darunter die Arie der Elisabeth „Dich, teure Halle, grüß? ich wieder“, die der Gala ihr Motto gibt, tauchen wir in romantische Opernwelten von Richard Wagner ein. Vom Wagner-Verehrer Richard Strauss erklingen Höhepunkte u. a. aus „Der Rosenkavalier“ und „Ariadne auf Naxos“, aus Werken also, die mehr an klassischen als an romantischen Vorbildern orientiert sind. In komödiantische Gefilde entführt Albert Lortzings Spieloper „Der Wildschütz“. Anlässlich von Beethovens 250. Geburtstag, der im Jahr 2020 allerorts feierlich begangen wird, dürfen auch Auszüge aus seiner einzigen Oper „Fidelio“ nicht fehlen.

    Sängerinnen und Sänger des Theaterensembles und das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Michael Helmrath garantieren in dieser Operngala einen an sinnlichen Genüssen reichen Abend.

    Übrigens: Die Oper „Fidelio“ war Beethovens Sorgenkind, rund zehn Jahre arbeitete er daran. Doch sie wurde ein Riesenerfolg. Besonderen Eindruck hinterließ sie auf Richard Wagner, der sie als 16-Jähriger erstmals erlebte: „Wenn ich auf mein ganzes Leben zurückblicke, finde ich kaum ein Ereignis, welches ich diesem einen in seiner Einwirkung auf mich an die Seite stellen könnte.“

     

  • So 06.09. 18.00 Uhr
    Die Deutsche Operngala Theater Nordhausen, Großes Haus

    Große Namen wie Ludwig van Beethoven, Richard Wagner oder Richard Strauss mögen einem einfallen, wenn man an deutsche Oper denkt. Sie fehlen auch in dieser exklusiven Operngala zur festlichen Spielzeiteröffnung nicht, in der wir bekannte, aber auch weniger geläufige Schönheiten zu Gehör bringen. Mit Auszügen aus dem „Lohengrin“ und dem „Tannhäuser“, darunter die Arie der Elisabeth „Dich, teure Halle, grüß? ich wieder“, die der Gala ihr Motto gibt, tauchen wir in romantische Opernwelten von Richard Wagner ein. Vom Wagner-Verehrer Richard Strauss erklingen Höhepunkte u. a. aus „Der Rosenkavalier“ und „Ariadne auf Naxos“, aus Werken also, die mehr an klassischen als an romantischen Vorbildern orientiert sind. In komödiantische Gefilde entführt Albert Lortzings Spieloper „Der Wildschütz“. Anlässlich von Beethovens 250. Geburtstag, der im Jahr 2020 allerorts feierlich begangen wird, dürfen auch Auszüge aus seiner einzigen Oper „Fidelio“ nicht fehlen.

    Sängerinnen und Sänger des Theaterensembles und das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Michael Helmrath garantieren in dieser Operngala einen an sinnlichen Genüssen reichen Abend.

    Übrigens: Die Oper „Fidelio“ war Beethovens Sorgenkind, rund zehn Jahre arbeitete er daran. Doch sie wurde ein Riesenerfolg. Besonderen Eindruck hinterließ sie auf Richard Wagner, der sie als 16-Jähriger erstmals erlebte: „Wenn ich auf mein ganzes Leben zurückblicke, finde ich kaum ein Ereignis, welches ich diesem einen in seiner Einwirkung auf mich an die Seite stellen könnte.“

     

  • Fr 11.09. 19.30 Uhr
    Konzert zum 4. Schlossfest in Heringen Festhalle, Schloss Heringen
  • Sa 12.09. 15.30 Uhr
    Theaterkaffee mit Inszenierungseinführungen Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein.

    Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz!

    Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 14.30 Uhr erwarten Sie Kaffee und Kuchen.

  • So 13.09. 15.00 Uhr
    Theaterfest 2020 - offen. bunt. anders Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wir öffnen die Pforten des Theaters und geben zum Spielzeitauftakt spannende Einblicke! Während der geführten Rundgänge durch das Haus streifen die Besucher an diesem Tag durch Arbeitsräume, die ihnen im Normalfall verschlossen bleiben und Spannendes zu Tage fördern. In den Foyers gibt es Unterhaltsames und Überraschendes und auf der großen Bühne ein (musikalisches) Programm, dessen krönender Abschluss am Abend ein Konzert mit dem Loh-Orchester und Solistinnen und Solisten des Ensembles ist. Nicht nur unsere jungen Gäste können sich vor dem Theater vom Angebot des Jungen Theaters verführen lassen. Einen echten Insiderblick gewähren die Werkstätten und die Probebühne in der Domstraße.

    Und noch etwas: Während Sie – am „Tag des offenen Denkmals“ – zu uns ins Theater und in die Werkstätten eingeladen sind, kommen wir gleichzeitig auch zu Ihnen in die Stadt! Vor der Stadtbibliothek wird das Ballett TN LOS! mit einer Performance überraschen, und Mitglieder des Loh-Orchesters werden an verschiedenen Orten mit live gespielter Musik aufwarten.

    Ein Tag zum Flanieren und Entdecken!


    HINTER DEN OFFENEN TÜREN

    12.00–16.00 Uhr, Theater Nordhausen, Domstraße 20 (Loge)
    „Tag der offenen Werkstätten“, Besichtigung der Theaterwerkstätten und der Probebühne des Theaters

    15.00–17.30 Uhr, Theater Nordhausen, Käthe-Kollwitz-Straße 15, Treffpunkt: Theaterkasse
    Führungen durch das Theater

    15.00–18.00 Uhr, Theater Nordhausen, Oberes Foyer
    Backen und Plaudern mit Künstlern des Theaters Nordhausen

    15.00–18.00 Uhr, Theater Nordhausen, Theaterrestaurant „Irodion“
    „Der kleine Horrorladen“, Gruselgeschichten, gelesen von Anja Eisner

    15.00–17.30 Uhr, 18.00 Uhr, Theater Nordhausen, Großes Haus
    Buntes Bühnenprogramm, Konzert des Loh-Orchesters mit Kostproben aus der neuen Spielzeit


    VOR DEM THEATER

    15.00–18.00 Uhr, Theater Nordhausen, Vorplatz
    Spiel und Spaß mit dem Jungen Theater


    OUTDOOR IN DER STADT

    15.00–18.00 Uhr, Bürgerhaus/Stadtbibliothek, Vorplatz
    Offenes Training mit dem Ballett TN LOS!

    15.00–18.00 Uhr
    „Loh-Orchester mittendrin“

    Gewohntes und Ungewohntes im Kunsthaus Meyenburg, Tabakspeicher, in der Flohburg und vielen anderen Orten.

  • So 13.09. 18.00 Uhr
    Theaterfest-Konzert Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Di 15.09. 19.30 Uhr
    Dienstags im Irodion Irodion - Das Theaterrestaurant

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe „Dienstags im Irodion“ ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und Dietrich Rose vom Förderverein erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    Der Eintritt ist frei.

    Mit Brigitte Roth - Eine große Stimme am Nordhäuser Theater.

  • Sa 19.09. 19.30 Uhr
    Symphonic Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Zu Herzen gehende Songs, atemberaubende Gitarrensoli, eine kraftvolle Bühnenshow:

    Die grenzenlos energiegeladene Präsenz von Queen mit ihrem Frontmann Freddy Mercury war und ist ein besonderes Phänomen der Rock- und Popmusikgeschichte. Die Band war über zwanzig Jahre in unveränderter Besetzung erfolgreich, und auch heute noch sind Songs wie „Killer Queen“, „Anonther One Bites the Dust“, „The Show Must Go On“ und „We Will Rock You“ noch fast jeder und jedem im Ohr.

    In diesem besonderen Konzert wird das Loh-Orchester einen Abend lang diese vielgeliebten Titel in neuem sinfonischen Gewand präsentieren und die Sänger bei ihren eigenen Versionen der Queen-Songs ins rocksinfonische musikalische Licht setzen.

  • So 20.09. 11.00 Uhr

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und die mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von diesem besonderen Vogel, nur der Kaiser hat die geheimnisvolle Nachtigall noch nie gesehen oder gehört. Als man dem Kaiser schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch die Nachtigall befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.

    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt der Kaiser, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.

    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik:

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen u.a., um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn… Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • So 20.09. 15.00 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und die mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von diesem besonderen Vogel, nur der Kaiser hat die geheimnisvolle Nachtigall noch nie gesehen oder gehört. Als man dem Kaiser schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch die Nachtigall befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.

    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt der Kaiser, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.

    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik:

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen u.a., um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn… Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • So 20.09. 18.00 Uhr
    Die Deutsche Operngala Theater Nordhausen, Großes Haus

    Große Namen wie Ludwig van Beethoven, Richard Wagner oder Richard Strauss mögen einem einfallen, wenn man an deutsche Oper denkt. Sie fehlen auch in dieser exklusiven Operngala zur festlichen Spielzeiteröffnung nicht, in der wir bekannte, aber auch weniger geläufige Schönheiten zu Gehör bringen. Mit Auszügen aus dem „Lohengrin“ und dem „Tannhäuser“, darunter die Arie der Elisabeth „Dich, teure Halle, grüß? ich wieder“, die der Gala ihr Motto gibt, tauchen wir in romantische Opernwelten von Richard Wagner ein. Vom Wagner-Verehrer Richard Strauss erklingen Höhepunkte u. a. aus „Der Rosenkavalier“ und „Ariadne auf Naxos“, aus Werken also, die mehr an klassischen als an romantischen Vorbildern orientiert sind. In komödiantische Gefilde entführt Albert Lortzings Spieloper „Der Wildschütz“. Anlässlich von Beethovens 250. Geburtstag, der im Jahr 2020 allerorts feierlich begangen wird, dürfen auch Auszüge aus seiner einzigen Oper „Fidelio“ nicht fehlen.

    Sängerinnen und Sänger des Theaterensembles und das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Michael Helmrath garantieren in dieser Operngala einen an sinnlichen Genüssen reichen Abend.

    Übrigens: Die Oper „Fidelio“ war Beethovens Sorgenkind, rund zehn Jahre arbeitete er daran. Doch sie wurde ein Riesenerfolg. Besonderen Eindruck hinterließ sie auf Richard Wagner, der sie als 16-Jähriger erstmals erlebte: „Wenn ich auf mein ganzes Leben zurückblicke, finde ich kaum ein Ereignis, welches ich diesem einen in seiner Einwirkung auf mich an die Seite stellen könnte.“

     

  • Di 22.09. 10.00 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und die mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von diesem besonderen Vogel, nur der Kaiser hat die geheimnisvolle Nachtigall noch nie gesehen oder gehört. Als man dem Kaiser schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch die Nachtigall befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.

    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt der Kaiser, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.

    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik:

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen u.a., um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn… Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • Mi 23.09. 10.00 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und die mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von diesem besonderen Vogel, nur der Kaiser hat die geheimnisvolle Nachtigall noch nie gesehen oder gehört. Als man dem Kaiser schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch die Nachtigall befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.

    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt der Kaiser, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.

    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik:

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen u.a., um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn… Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • Fr 25.09. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Die lustige Witwe
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • So 27.09. 18.00 Uhr
    Die Deutsche Operngala Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Große Namen wie Ludwig van Beethoven, Richard Wagner oder Richard Strauss mögen einem einfallen, wenn man an deutsche Oper denkt. Sie fehlen auch in dieser exklusiven Operngala zur festlichen Spielzeiteröffnung nicht, in der wir bekannte, aber auch weniger geläufige Schönheiten zu Gehör bringen. Mit Auszügen aus dem „Lohengrin“ und dem „Tannhäuser“, darunter die Arie der Elisabeth „Dich, teure Halle, grüß? ich wieder“, die der Gala ihr Motto gibt, tauchen wir in romantische Opernwelten von Richard Wagner ein. Vom Wagner-Verehrer Richard Strauss erklingen Höhepunkte u. a. aus „Der Rosenkavalier“ und „Ariadne auf Naxos“, aus Werken also, die mehr an klassischen als an romantischen Vorbildern orientiert sind. In komödiantische Gefilde entführt Albert Lortzings Spieloper „Der Wildschütz“. Anlässlich von Beethovens 250. Geburtstag, der im Jahr 2020 allerorts feierlich begangen wird, dürfen auch Auszüge aus seiner einzigen Oper „Fidelio“ nicht fehlen.

    Sängerinnen und Sänger des Theaterensembles und das Loh-Orchester Sondershausen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Michael Helmrath garantieren in dieser Operngala einen an sinnlichen Genüssen reichen Abend.

    Übrigens: Die Oper „Fidelio“ war Beethovens Sorgenkind, rund zehn Jahre arbeitete er daran. Doch sie wurde ein Riesenerfolg. Besonderen Eindruck hinterließ sie auf Richard Wagner, der sie als 16-Jähriger erstmals erlebte: „Wenn ich auf mein ganzes Leben zurückblicke, finde ich kaum ein Ereignis, welches ich diesem einen in seiner Einwirkung auf mich an die Seite stellen könnte.“

     

  • Fr 02.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Ballettgala
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Seit nunmehr fünf Jahre unterhält, erfreut und berührt die Compagnie Ballett TN LOS! unter ihrem Ballettdirektor Ivan Alboresi das Nordhäuser Publikum. Die Besucherzahlen zeigen, welch große Resonanz die Arbeit des Ensembles weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus findet. Die diesjährige Ballettgala zum Spielzeitauftakt möchte Ivan Alboresi zum Anlass nehmen, mit seiner Compagnie zurückzuschauen. Es werden Ausschnitte aus vergangenen Produktionen wie Tschaikowskys „Schwanensee“, Prokofjews „Romeo und Julia“ und „Cinderella“ zu sehen sein sowie Choreografien von Marguerite Donlon („Ruff Celts“), Kevin O’Day („In Parts/To gather“), Itzik Galili („Fragile“/„OR“) und vieles mehr gezeigt.

    Aber natürlich bekommen die Besucher der Gala auch einen Einblick in das, was sie in dieser Saison an Neuem erwartet. Gemeinsam mit Daniel Klajner wird Ivan Alboresi durch den Abend führen und dabei in gewohnt lockerer Manier auch neue Tänzer des Ensembles vorstellen.

    Übrigens: Die meisten Menschen bewundern die Ausstrahlung und die körperlichen Fähigkeiten professioneller Tanzkünstler mit Ehrfurcht. Doch deren Können ist nicht nur das Ergebnis jahrelangen Trainings. Zu diesem Ergebnis kam zumindest ein israelisches Forscherteam. Diesem zufolge verfügen Tänzer sehr viel häufiger als die übrige Bevölkerung über zwei bestimmte Genvarianten, die Extravertiertheit und Kreativität fördern.

     

  • Sa 03.10. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Alle drei Komponisten dieses Konzertprogramms waren auf der Suche nach neuen musikalischen Formen und hinterfragten die geläufigen Vorgaben kreativ. Sibelius komponierte „En Saga“ 1892. Im Gegensatz zu seinen anderen sinfonischen Dichtungen gab er aber hier den inspirierenden außermusikalischen Inhalt nicht preis. Viele Musikwissenschaftler arbeiteten sich schon an der Frage ab, welches nordische Märchen, welche Geschichte hinter dem Werk stehen könnte. Erst später formulierte Sibelius: „‚En Saga’ ist psychologisch eines meiner allertiefsten Werke. Ich könnte fast sagen, dass es meine ganze Jugend beinhaltet. Es ist Ausdruck eines gewissen Seelenzustandes.“ Richard Strauss’ „Don Juan“ dagegen liegt der bekannte und vielfach literarisch verarbeitete Stoff zugrunde. Don Juan liebte bekanntlich die Frauen und hätte sie am liebsten alle gehabt. Seine Leidenschaft brachte ihm aber nicht nur Vergnügen, sondern auch manche Rachegefühle der stürmisch umworbenen und alsbald wieder abgelegten Damen. Richard Strauss nahm sich in seiner Tondichtung „Don Juan“ des berühmten Verführers in einer brillant instrumentierten und äußerst sinnlichen Musik an. Beide sinfonische Dichtungen vereint ein jeweils nachdenklicher, resignierender, leiser Schluss.

    Antonín Dvořáks 8. Sinfonie ist dazu ein aufgeräumter, lichter Kontrast.  Dvořák schrieb während der Arbeit an seiner Achten: „Ich arbeite an einer Sinfonie, die anders werden wird als alle, die ich bisher geschrieben habe“. In ihrer schier überbordenden Fülle an musikalischen Ideen sucht sie ihresgleichen und beeindruckt mit ihrem unverkennbar böhmischen Charakter. Komponiert in der Naturidylle seines Landhauses, hatte die Umgebung unmittelbaren Einfluss auf die musikalischen Ideen in dieser ungemein poetischen Sinfonie.

    Übrigens: Richard Strauss ist dafür bekannt, dass er leidenschaftlich Skat spielte, Jean Sibelius begab sich gern auf Spaziergänge in die finnische Seen- und Waldlandschaft. Und Antonín  Dvořák? Auch er liebte die Natur. Aber noch mehr Leidenschaft zeigte er für Lokomotiven, verbrachte viel freie Zeit an Bahnhöfen, war mit Lokführern bekannt, wusste über alle Lokomotivtypen Bescheid und führte Aufzeichnungen über Fahrpläne und technische Details, die er seinen Söhnen und Studenten gerne erklärte.    

     

  • So 04.10. 16.00 Uhr
    1. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.


    Lieder und Duette von Franz Schubert, Franz Liszt, Carl Loewe, Johannes Brahms,. Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann wechseln in diesem gefühlsreichen Doppelliederabend einander ab und kreisen um die immerwährenden Themen Natur, Liebe und Musik, die in der Romantik sowohl dramatisch als auch zurückhaltend oder schwärmerisch interpretiert werden.

  • So 04.10. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Alle drei Komponisten dieses Konzertprogramms waren auf der Suche nach neuen musikalischen Formen und hinterfragten die geläufigen Vorgaben kreativ. Sibelius komponierte „En Saga“ 1892. Im Gegensatz zu seinen anderen sinfonischen Dichtungen gab er aber hier den inspirierenden außermusikalischen Inhalt nicht preis. Viele Musikwissenschaftler arbeiteten sich schon an der Frage ab, welches nordische Märchen, welche Geschichte hinter dem Werk stehen könnte. Erst später formulierte Sibelius: „‚En Saga’ ist psychologisch eines meiner allertiefsten Werke. Ich könnte fast sagen, dass es meine ganze Jugend beinhaltet. Es ist Ausdruck eines gewissen Seelenzustandes.“ Richard Strauss’ „Don Juan“ dagegen liegt der bekannte und vielfach literarisch verarbeitete Stoff zugrunde. Don Juan liebte bekanntlich die Frauen und hätte sie am liebsten alle gehabt. Seine Leidenschaft brachte ihm aber nicht nur Vergnügen, sondern auch manche Rachegefühle der stürmisch umworbenen und alsbald wieder abgelegten Damen. Richard Strauss nahm sich in seiner Tondichtung „Don Juan“ des berühmten Verführers in einer brillant instrumentierten und äußerst sinnlichen Musik an. Beide sinfonische Dichtungen vereint ein jeweils nachdenklicher, resignierender, leiser Schluss.

    Antonín Dvořáks 8. Sinfonie ist dazu ein aufgeräumter, lichter Kontrast.  Dvořák schrieb während der Arbeit an seiner Achten: „Ich arbeite an einer Sinfonie, die anders werden wird als alle, die ich bisher geschrieben habe“. In ihrer schier überbordenden Fülle an musikalischen Ideen sucht sie ihresgleichen und beeindruckt mit ihrem unverkennbar böhmischen Charakter. Komponiert in der Naturidylle seines Landhauses, hatte die Umgebung unmittelbaren Einfluss auf die musikalischen Ideen in dieser ungemein poetischen Sinfonie.

    Übrigens: Richard Strauss ist dafür bekannt, dass er leidenschaftlich Skat spielte, Jean Sibelius begab sich gern auf Spaziergänge in die finnische Seen- und Waldlandschaft. Und Antonín  Dvořák? Auch er liebte die Natur. Aber noch mehr Leidenschaft zeigte er für Lokomotiven, verbrachte viel freie Zeit an Bahnhöfen, war mit Lokführern bekannt, wusste über alle Lokomotivtypen Bescheid und führte Aufzeichnungen über Fahrpläne und technische Details, die er seinen Söhnen und Studenten gerne erklärte.    

     

  • Mo 05.10. 19.30 Uhr
    Baumann und Clausen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Credo von Deutschlands lustigsten Bürokraten: Wer lang im Büro sitzt, macht auch nur Fehler. Willkommen beim neuen Bühnenprogramm von Baumann & Clausen: TATORT BÜRO.  

    Alfred Clausen und Hans-Werner Baumann liefern in ihrer neuen, zweistündigen Show eine Lachsalve nach der anderen. Sie decken die Karteileichen des Büroalltags auf: Hierarchie schlägt Wissen, Vitamin B jegliche Kompetenz.   Wer sich in Zeiten der Digitalisierung so quer stellt wie Baumann und Clausen, weiß ganz schnell: TATORT BÜRO hat nichts mit Taten zu tun. Arbeit ist wie Salz in der Suppe – zu viel davon und du spuckst es sofort aus.

    Baumann & Clausen liefern mit ihrem neuen Bühnenprogramm die lustigsten Antworten der Republik auf alle Fragen, die unter der Käffchentasse brennen. Denn von der Pause lernen, heißt siegen lernen. Ganz nach Alfreds Motto: ich habe heute meinen Wecker mit zur Arbeit genommen, damit er mal sieht, wozu er mich jeden Tag zwingt.  

    Darauf ein Käffchen? BINGO!

  • Fr 09.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Hamlet
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Etwas ist faul im Staate Dänemark!“ Seit Claudius den Thron bestieg, regiert die Heuchelei. Noch übt sich Hamlet in Diplomatie, doch der Geist seines Vaters, des alten Königs, bestätigt ihm, was er schon ahnt: Sein Onkel Claudius errang die Macht durch feigen Brudermord, und Hamlets Mutter Gertrud ist in die Tat verwickelt. Hamlet schwört Rache; ein Anschlag muss her, eine Tat, die das ganze verlogene Regime stürzt. Mit entlarvenden Anspielungen, gehüllt in den Anschein des Wahnsinns, klagt Hamlet die Schuldigen öffentlich an.

    Das wohl berühmteste Theaterstück der Welt ist Politthriller, Psychodrama und Familientragödie zugleich. Shakespeares Meisterwerk zeigt ein weiteres Mal seine verblüffende Modernität: Hat es Sinn, sich aufzulehnen, an bessere Verhältnisse nach einem Umsturz zu glauben? Oder bleibt einem jungen Mann nur, diese aus den Fugen geratene Welt stoisch zu ertragen?

    Übrigens: „Etwas ist faul im Staate Dänemark“ ist nur eines von vielen Zitaten aus Shakespeares berühmtem Schauspiel, die in unsere Sprache Eingang gefunden haben. Wussten Sie, dass auch Sätze wie „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“, „Der Rest ist Schweigen“, „Bereit sein ist alles“ oder „Mehr Inhalt, weniger Kunst!“ ihren Ursprung im „Hamlet“ haben?

  • Sa 10.10. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Madama Butterfly
    Meininger Hof, Saalfeld

    Mit „Madama Butterfly“ komponierte Giacomo Puccini um die Wende zum 20. Jahrhundert eine große italienische Oper, deren tragische Liebesgeschichte sich vor allem durch das Aufeinanderprallen zweier Kulturen entwickelt. Die japanische Geisha Cio-Cio-San (Butterfly) erträumt sich ein Leben mit dem US-amerikanischen Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton in seinem Land.

    Doch was für sie die große Liebe bedeutet, ist für ihn nicht mehr als ein amouröses Spiel. Von Pinkerton verlassen, bleibt ihr am Ende nur der Weg in den selbst gewählten Tod.

    Ungemein emotional und feinsinnig ist Puccinis mitreißende Musik. Der japanische Schauplatz inspirierte den Komponisten dabei zu neuartigen, exotischen Klängen, die der Oper ihren ganz eigenen Charakter verleihen.

  • So 11.10. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Die einzigartige Atmosphäre des barocken Blauen Saals gibt diesen Konzerten am Sonntagvormittag ihren unverwechselbaren Charakter. Kleiner besetzte Werke vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zur Moderne verleihen der Konzertreihe eine belebende Farbigkeit, und Solisten aus den eigenen Reihen des Loh-Orchesters runden mit ihrem Können die sonntägliche musikalische Stunde ab.

     

    In diesem Konzert wird Myriam Eichberger, Blockflötenvirtuosin und Professorin an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, gemeinsam mit Studierenden die stilistisch vielfältige Musik für Blockflöte durch die Jahrhunderte zum Klingen bringen. Besonders im Barock wurden virtuose Blockflötenkonzerte geschaffen, Komponisten wie Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach nahmen sich des Instruments an. Aber auch schon in der Renaissance entstanden beispielsweise Kompositionen für das sanft tönende Blockflötenconsort aus mehreren Blockflöten. Und im 20. Jahrhundert wurde die Blockflöte mit ihrem hellen, strahlenden oder auch gedeckten Klang wiederentdeckt.

  • So 11.10. 18.00 Uhr
    Effi Briest Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Effi wird als 17-Jährige von dem 21 Jahre älteren Baron von Innstetten geheiratet, der schon ein Bewerber um ihre Mutter war. Mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit fügt sie sich in dieses neue Leben, in dem die Karriere des Mannes, das gesellschaftliche Ansehen und der gewahrte Schein wichtiger sind als Liebe und das Vertrautwerden als Paar. Abgeschieden von ihrem ursprünglichen Familien- und Freundeskreis vereinsamt Effi jedoch mehr und mehr im hinterwäldlerischen Kessin. Dabei lässt Effi sich anscheinend leichtfertig auf eine Affäre mit Crampas, einem Major und Frauenhelden, ein. Jahre später wird diese Affäre durch einen Zufall aufgedeckt, und es kommt zum Eklat.

    Theodor Fontanes Roman, der 1896 erschienen ist, bietet jungen Menschen auch heute noch Stoff zum Nachdenken. War Effis Verhalten richtig? Hätte man selbst so gehandelt, oder was hätte man anders gemacht, und wie ist die Situation eigentlich heute? Wir leben in einer Zeit, in der man frei wählen kann, ob oder wen man heiratet. War Effi eine Vorreiterin für unsere emanzipierte Jugend?

  • Di 13.10. 15.00 Uhr
    Madama Butterfly Meininger Hof, Saalfeld

    Mit „Madama Butterfly“ komponierte Giacomo Puccini um die Wende zum 20. Jahrhundert eine große italienische Oper, deren tragische Liebesgeschichte sich vor allem durch das Aufeinanderprallen zweier Kulturen entwickelt. Die japanische Geisha Cio-Cio-San (Butterfly) erträumt sich ein Leben mit dem US-amerikanischen Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton in seinem Land.

    Doch was für sie die große Liebe bedeutet, ist für ihn nicht mehr als ein amouröses Spiel. Von Pinkerton verlassen, bleibt ihr am Ende nur der Weg in den selbst gewählten Tod.

    Ungemein emotional und feinsinnig ist Puccinis mitreißende Musik. Der japanische Schauplatz inspirierte den Komponisten dabei zu neuartigen, exotischen Klängen, die der Oper ihren ganz eigenen Charakter verleihen.

  • Di 13.10. 19.00 Uhr
    Ballett hautnah „Carmen“ Theater Nordhausen, Großes Haus

    In einer Einführung und der darauffolgenden moderierten Probe gibt Ballettdirektor Ivan Alboresi einen Einblick in die aktuelle Produktion des Balletts "Carmen".


    Der Eintritt ist frei.

  • Mi 14.10. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt I Haus der Kunst, Sondershausen

    Unsere OrchesterWerkstätten bieten für Kindergartenkinder ab 5 Jahren und für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen ganz besondere Konzerterlebnisse. In den auf unterschiedliche Altersgruppen abgestimmten Programmen erfahren die jungen Besucherinnern und Besucher allerlei über die Musikinstrumente des Orchesters und deren Zusammenspiel und sie erhalten spannende Informationen zur gehörten Musik.

    Musik und Wasser, Wasser und Musik – für zahlreiche Komponisten quer durch die Jahrhunderte ist das zuweilen herrlich kühle, dann wieder trüb-graue oder auch gefährlich zerstörerische Nass eine beliebte Inspiration gewesen. Sie haben Gewitter samt Blitz und Donner vertont, das Orchester im Stil eines Wasserfalls rauschen lassen, und Smetana hat mit seiner berühmten „Moldau“ sogar den Verlauf dieses Flusses von der Quelle bis zur Mündung in Tönen nachgezeichnet. Dass Wasser im Übrigen selbst Töne produziert, ist bekannt.

    Die Schüler können in der OrchesterWerkstatt erleben, dass daraus mit etwas Witz und Kreativität sogar ein richtiges Musikstück entsteht!

  • Do 15.10. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt I Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unsere OrchesterWerkstätten bieten für Kindergartenkinder ab 5 Jahren und für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen ganz besondere Konzerterlebnisse. In den auf unterschiedliche Altersgruppen abgestimmten Programmen erfahren die jungen Besucherinnern und Besucher allerlei über die Musikinstrumente des Orchesters und deren Zusammenspiel und sie erhalten spannende Informationen zur gehörten Musik.

    Musik und Wasser, Wasser und Musik – für zahlreiche Komponisten quer durch die Jahrhunderte ist das zuweilen herrlich kühle, dann wieder trüb-graue oder auch gefährlich zerstörerische Nass eine beliebte Inspiration gewesen. Sie haben Gewitter samt Blitz und Donner vertont, das Orchester im Stil eines Wasserfalls rauschen lassen, und Smetana hat mit seiner berühmten „Moldau“ sogar den Verlauf dieses Flusses von der Quelle bis zur Mündung in Tönen nachgezeichnet. Dass Wasser im Übrigen selbst Töne produziert, ist bekannt.

    Die Schüler können in der OrchesterWerkstatt erleben, dass daraus mit etwas Witz und Kreativität sogar ein richtiges Musikstück entsteht!

  • Fr 16.10. 19.30 Uhr
    Die lustige Witwe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • Sa 17.10. 19.30 Uhr
    Wladimir Kaminer Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 18.10. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Die einzigartige Atmosphäre des barocken Blauen Saals gibt diesen Konzerten am Sonntagvormittag ihren unverwechselbaren Charakter. Kleiner besetzte Werke vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zur Moderne verleihen der Konzertreihe eine belebende Farbigkeit, und Solisten aus den eigenen Reihen des Loh-Orchesters runden mit ihrem Können die sonntägliche musikalische Stunde ab.

     

    In diesem Konzert wird Myriam Eichberger, Blockflötenvirtuosin und Professorin an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, gemeinsam mit Studierenden die stilistisch vielfältige Musik für Blockflöte durch die Jahrhunderte zum Klingen bringen. Besonders im Barock wurden virtuose Blockflötenkonzerte geschaffen, Komponisten wie Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach nahmen sich des Instruments an. Aber auch schon in der Renaissance entstanden beispielsweise Kompositionen für das sanft tönende Blockflötenconsort aus mehreren Blockflöten. Und im 20. Jahrhundert wurde die Blockflöte mit ihrem hellen, strahlenden oder auch gedeckten Klang wiederentdeckt.

  • So 18.10. 11.00 Uhr
    Die chinesische Nachtigall oder Die Macht der Musik Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Der chinesische Kaiser ist verzweifelt auf der Suche nach einer Nachtigall, die irgendwo in seinem großen Reich leben soll und die mit ihrem Gesang alle Menschen glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Seine Untertanen reden viel von diesem besonderen Vogel, nur der Kaiser hat die geheimnisvolle Nachtigall noch nie gesehen oder gehört. Als man dem Kaiser schließlich die eingefangene Nachtigall bringt, sperrt er sie in einen goldenen Käfig und lässt sie Tag um Tag bis zur Erschöpfung singen. Zur Entlastung wird ein künstlicher, elektronischer Vogel angeschafft, der die lebendige Nachtigall unterstützen soll. Doch die Nachtigall befreit sich aus ihrem Gefängnis und fliegt davon.

    Nun bleibt dem Kaiser nur noch der Kunstvogel, dessen mechanischer Gesang nicht an die wunderbaren Klänge der Nachtigall heranreicht. Erst zum Ende seines Lebens erkennt der Kaiser, was für einen großen und besonderen Schatz er mit seiner Nachtigall verloren hat.

    Das musikalische Märchen von Hans Christian Andersen erzählt von Wahrhaftigkeit, von Freiheit und natürlich von der Macht der Musik:

    Übrigens: Die Nachtigallenmännchen singen u.a., um Weibchen zu betören. Je größer das Strophenrepertoire der Herren ist, umso empfänglicher sind die Besungenen, und je größer die männliche Sangeskunst ist, umso hingebungsvoller wird der spätere Vater sein. Wissenschaftlich erwiesen ist aber auch, dass jedes fünfte Küken im Nest nicht vom sozialen Vater gezeugt wurde, sondern von einem charmanten Nachbarn… Sodom und Gomorrha im Land der Nachtigallen!

  • So 18.10. 14.30 Uhr
    Hamlet Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Etwas ist faul im Staate Dänemark!“ Seit Claudius den Thron bestieg, regiert die Heuchelei. Noch übt sich Hamlet in Diplomatie, doch der Geist seines Vaters, des alten Königs, bestätigt ihm, was er schon ahnt: Sein Onkel Claudius errang die Macht durch feigen Brudermord, und Hamlets Mutter Gertrud ist in die Tat verwickelt. Hamlet schwört Rache; ein Anschlag muss her, eine Tat, die das ganze verlogene Regime stürzt. Mit entlarvenden Anspielungen, gehüllt in den Anschein des Wahnsinns, klagt Hamlet die Schuldigen öffentlich an.

    Das wohl berühmteste Theaterstück der Welt ist Politthriller, Psychodrama und Familientragödie zugleich. Shakespeares Meisterwerk zeigt ein weiteres Mal seine verblüffende Modernität: Hat es Sinn, sich aufzulehnen, an bessere Verhältnisse nach einem Umsturz zu glauben? Oder bleibt einem jungen Mann nur, diese aus den Fugen geratene Welt stoisch zu ertragen?

    Übrigens: „Etwas ist faul im Staate Dänemark“ ist nur eines von vielen Zitaten aus Shakespeares berühmtem Schauspiel, die in unsere Sprache Eingang gefunden haben. Wussten Sie, dass auch Sätze wie „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“, „Der Rest ist Schweigen“, „Bereit sein ist alles“ oder „Mehr Inhalt, weniger Kunst!“ ihren Ursprung im „Hamlet“ haben?

  • So 18.10. 18.00 Uhr
    1. Festsaalkonzert des Loh-Orchesters Festsaal im Stadtpark, Wiehe

    In diesem Konzert wird Myriam Eichberger, Blockflötenvirtuosin und Professorin an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, gemeinsam mit Studierenden die stilistisch vielfältige Musik für Blockflöte durch die Jahrhunderte zum Klingen bringen. Besonders im Barock wurden virtuose Blockflötenkonzerte geschaffen, Komponisten wie Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach nahmen sich des Instruments an. Aber auch schon in der Renaissance entstanden beispielsweise Kompositionen für das sanft tönende Blockflötenconsort aus mehreren Blockflöten. Und im 20. Jahrhundert wurde die Blockflöte mit ihrem hellen, strahlenden oder auch gedeckten Klang wiederentdeckt.

  • Di 20.10. 19.30 Uhr
    Dienstags im Irodion Irodion - Das Theaterrestaurant

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe „Dienstags im Irodion“ ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und Dietrich Rose vom Förderverein erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    Der Eintritt ist frei.

    Mit Michael Helmrath - Dirigent und Musikvermittler.

  • Fr 23.10. 19.30 Uhr
    Die Zauberflöte Theater Nordhausen, Großes Haus

    Nach dem großen Erfolg in der vergangenen Spielzeit zeigen wir dieses Meisterwerk Mozarts nochmals.

    Prinz Tamino soll Pamina aus der Hand Sarastros befreien. So wünscht es die Mutter Paminas, die Königin der Nacht. Sie liegt mit Sarastro, dem Herrscher der Eingeweihten, im Streit, seitdem er durch Paminas verstorbenen Vater in den Besitz des siebenfachen Sonnenkreises gelangt ist. Tamino lässt sich ohne Zögern auf das Unterfangen ein, denn ein Bildnis Paminas lässt seine Liebe für sie sofort entflammen. Doch so leicht gelangt Tamino nicht zu der Begehrten, denn Sarastro stellt hohe Bedingungen …

    Papagenos Lied „Der Vogelfänger bin ich ja“, Taminos Arie „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ oder die Rachearie der Königin der Nacht mit ihren halsbrecherischen Koloraturen: Keine andere Mozartoper hat so viele „Hits“ hervorgebracht wie „Die Zauberflöte“. Und keine andere spricht gleichermaßen junges wie älteres Publikum an. Der große Reichtum an musikalischen Formen und Stilebenen sucht selbst unter Mozarts zahlreichen Bühnenwerken seinesgleichen.

     

  • Sa 24.10. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Durchs wilde Tumultistan
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Zu ihrem 25. Geburtstag haben die Zappelinis eine Weltreise geschenkt bekommen. So viele Länder gibt es auf der Welt für sie noch zu entdecken, doch eines wollen sie auf keinen Fall verpassen – Tumultistan. Das Land, in dem alles drunter und drüber geht, in dem die Menschen kopfüber von der Decke baumeln und die Fahrräder nur noch ein Rad haben. Ein Ort, an dem keine Autos fahren, Bälle kerosinfrei durch die Lüfte fliegen und Treppenstufen nur im Handstand erklommen werden.

    Kommt mit und begleitet die Zappelinis auf ihrer klimaneutralen Reise in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

  • Sa 24.10. 20.00 Uhr
    Gerd Dudenhöffer spielt Heinz Becker Theater Nordhausen, Großes Haus
  • So 25.10. 11.00 Uhr
    Durchs wilde Tumultistan Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Zu ihrem 25. Geburtstag haben die Zappelinis eine Weltreise geschenkt bekommen. So viele Länder gibt es auf der Welt für sie noch zu entdecken, doch eines wollen sie auf keinen Fall verpassen – Tumultistan. Das Land, in dem alles drunter und drüber geht, in dem die Menschen kopfüber von der Decke baumeln und die Fahrräder nur noch ein Rad haben. Ein Ort, an dem keine Autos fahren, Bälle kerosinfrei durch die Lüfte fliegen und Treppenstufen nur im Handstand erklommen werden.

    Kommt mit und begleitet die Zappelinis auf ihrer klimaneutralen Reise in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

  • So 25.10. 14.30 Uhr
    Die lustige Witwe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • Fr 30.10. 19.00 Uhr
    1. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.


    Lieder und Duette von Franz Schubert, Franz Liszt, Carl Loewe, Johannes Brahms,. Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann wechseln in diesem gefühlsreichen Doppelliederabend einander ab und kreisen um die immerwährenden Themen Natur, Liebe und Musik, die in der Romantik sowohl dramatisch als auch zurückhaltend oder schwärmerisch interpretiert werden.

  • Fr 30.10. 19.30 Uhr
    Hamlet Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Etwas ist faul im Staate Dänemark!“ Seit Claudius den Thron bestieg, regiert die Heuchelei. Noch übt sich Hamlet in Diplomatie, doch der Geist seines Vaters, des alten Königs, bestätigt ihm, was er schon ahnt: Sein Onkel Claudius errang die Macht durch feigen Brudermord, und Hamlets Mutter Gertrud ist in die Tat verwickelt. Hamlet schwört Rache; ein Anschlag muss her, eine Tat, die das ganze verlogene Regime stürzt. Mit entlarvenden Anspielungen, gehüllt in den Anschein des Wahnsinns, klagt Hamlet die Schuldigen öffentlich an.

    Das wohl berühmteste Theaterstück der Welt ist Politthriller, Psychodrama und Familientragödie zugleich. Shakespeares Meisterwerk zeigt ein weiteres Mal seine verblüffende Modernität: Hat es Sinn, sich aufzulehnen, an bessere Verhältnisse nach einem Umsturz zu glauben? Oder bleibt einem jungen Mann nur, diese aus den Fugen geratene Welt stoisch zu ertragen?

    Übrigens: „Etwas ist faul im Staate Dänemark“ ist nur eines von vielen Zitaten aus Shakespeares berühmtem Schauspiel, die in unsere Sprache Eingang gefunden haben. Wussten Sie, dass auch Sätze wie „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“, „Der Rest ist Schweigen“, „Bereit sein ist alles“ oder „Mehr Inhalt, weniger Kunst!“ ihren Ursprung im „Hamlet“ haben?

  • Sa 31.10. 19.30 Uhr
    Die lustige Witwe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • So 01.11. 11.00 Uhr

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein.

    Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz!

    Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

  • So 01.11. 18.00 Uhr
    Kabarett Academixer Theater Nordhausen, Großes Haus

    Familie Krämer macht Urlaub. Eine Seereise hatte Sohn Benjamin den Eltern zum Hochzeitstag versprochen. Yvonne und Ha.-Jo. hatten sich schon auf eine Kreuzfahrt gefreut, doch das noch immer im ‘Hotel Mama’ lebende ‘Bommelchen’ überrascht seine Eltern mit einer Hausboottour auf der Havel. Na prima. Kaum haben sich die drei auf dem winzigen Bötchen eingerichtet, angelt Benjamin auch noch eine junge Frau aus dem Wasser.

    Schnell wird klar, Tanja ist zwar hübsch, aber durchaus keine Nixe. Das Geheimnis der Blondine ist schnell gelüftet, doch nun gehen die Turbulenzen erst richtig los. ‘SOS Familienurlaub‘ holt sich alle Probleme an Bord, die einer Familie in der Brandenburgischen Provinz begegnen können. Die Zuschauer sitzen ja zum Glück auf dem Trockenen und haben gut lachen.

  • So 01.11. 18.00 Uhr
    Konzerte im Schloss Heringen Bankettsaal, Schloss Heringen

    In diesem Konzert wird Myriam Eichberger, Blockflötenvirtuosin und Professorin an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, gemeinsam mit Studierenden die stilistisch vielfältige Musik für Blockflöte durch die Jahrhunderte zum Klingen bringen. Besonders im Barock wurden virtuose Blockflötenkonzerte geschaffen, Komponisten wie Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach nahmen sich des Instruments an. Aber auch schon in der Renaissance entstanden beispielsweise Kompositionen für das sanft tönende Blockflötenconsort aus mehreren Blockflöten. Und im 20. Jahrhundert wurde die Blockflöte mit ihrem hellen, strahlenden oder auch gedeckten Klang wiederentdeckt.

  • Di 03.11. 09.00 Uhr
    Premiere:
    Rumpelstilzchen
    Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Di 03.11. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 04.11. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 04.11. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Do 05.11. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Haus der Kunst, Sondershausen

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 06.11. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Carmen
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 07.11. 19.30 Uhr
    Die lustige Witwe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • So 08.11. 15.00 Uhr
    Madama Butterfly Meininger Hof, Saalfeld

    Mit „Madama Butterfly“ komponierte Giacomo Puccini um die Wende zum 20. Jahrhundert eine große italienische Oper, deren tragische Liebesgeschichte sich vor allem durch das Aufeinanderprallen zweier Kulturen entwickelt. Die japanische Geisha Cio-Cio-San (Butterfly) erträumt sich ein Leben mit dem US-amerikanischen Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton in seinem Land.

    Doch was für sie die große Liebe bedeutet, ist für ihn nicht mehr als ein amouröses Spiel. Von Pinkerton verlassen, bleibt ihr am Ende nur der Weg in den selbst gewählten Tod.

    Ungemein emotional und feinsinnig ist Puccinis mitreißende Musik. Der japanische Schauplatz inspirierte den Komponisten dabei zu neuartigen, exotischen Klängen, die der Oper ihren ganz eigenen Charakter verleihen.

  • So 08.11. 18.00 Uhr
    Premiere:
    Heute Abend: Lola Blau
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht …

    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist „Lola Blau“ „die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen Ewig-Gestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.“

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und allen Facetten ihres Könnens begegnen.

     

  • Di 10.11. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie ein Musiker mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht?

    Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst! Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. In knapp einer Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch die Unterbühne bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches, Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker und Generalmusikdirektoren.

    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie noch zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die „Caféstube“ des Orchesters ein.

  • Fr 13.11. 19.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 14.11. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Richard Wagner und Johannes Brahms gehörten zu ihrer Zeit zwei unterschiedlichen Lagern an. In diesem Konzert spannen ihre Werke den musikalischen Horizont auf, in dem sich der junge Max Bruch bewegte, dessen Tod sich am 2. Oktober 2020 zum 100. Mal jährt. Wagner und Brahms wirkten zwar in anderen Musikzentren, aber auch Sondershausen war zu Bruchs Zeit eine überregional bekannte Musikstadt und hielt für den Kapellmeister viele Entfaltungsmöglichkeiten bereit, wie er einmal an Brahms, der durchaus mit dem Gedanken spielte, sich nach Bruch in Sondershausen zu bewerben, schrieb. Hier in Sondershausen vollendete Bruch sein berühmtestes Violinkonzert. Ein Kleinod ist Bruchs „Ave Maria“ für Violoncello und Orchester, denn das Violoncello steht mit seinem klanglichen Schmelz für die Romantik schlechthin.

    Brahms’ zweite Serenade erhält ihren warmen Klang durch eine Betonung der Bratschen und Violoncelli, die mit Bläsern kombiniert sind. Brahms komponierte das Werk aus der Beschäftigung mit Bläserserenaden von Mozart und Haydn heraus. Das diametral entgegengesetzte andere Ende der Skala romantischer Musik erhellen Wagners Tristanvorspiel und Liebestod, also Beginn und Ende seines Musikdramas „Tristan und Isolde”. Mit ihren chromatisch drängenden Linien und für die damalige Zeit gewagten Harmonien spannen beide Stücke den Bogen über das Seelendrama der unerfüllten Liebe von Tristan und Isolde.

    Übrigens: Bruch und Brahms verband zu Lebzeiten zunächst eine kollegiale Freundschaft, Bruch zeigte sich vor allem von Brahms’ „Deutschem Requiem“ begeistert und widmete ihm seine 1. Sinfonie. Später hatte Bruch allerdings Schwierigkeiten mit der Persönlichkeit des erfolgreicheren Kollegen und schrieb: „Treffe ich mit Brahms im Himmel zusammen, so lasse ich mich in die Hölle versetzen.“

  • So 15.11. 11.00 Uhr
    Bruch-Stücke Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Musikalische Plauderstunde mit GMD Michael Helmrath, Prof. Dr. Peter Gülke, Dr. Peter Larsen, langjähriges Mitglied der Max-Bruch-Gesellschaft und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen.

  • So 15.11. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Richard Wagner und Johannes Brahms gehörten zu ihrer Zeit zwei unterschiedlichen Lagern an. In diesem Konzert spannen ihre Werke den musikalischen Horizont auf, in dem sich der junge Max Bruch bewegte, dessen Tod sich am 2. Oktober 2020 zum 100. Mal jährt. Wagner und Brahms wirkten zwar in anderen Musikzentren, aber auch Sondershausen war zu Bruchs Zeit eine überregional bekannte Musikstadt und hielt für den Kapellmeister viele Entfaltungsmöglichkeiten bereit, wie er einmal an Brahms, der durchaus mit dem Gedanken spielte, sich nach Bruch in Sondershausen zu bewerben, schrieb. Hier in Sondershausen vollendete Bruch sein berühmtestes Violinkonzert. Ein Kleinod ist Bruchs „Ave Maria“ für Violoncello und Orchester, denn das Violoncello steht mit seinem klanglichen Schmelz für die Romantik schlechthin.

    Brahms’ zweite Serenade erhält ihren warmen Klang durch eine Betonung der Bratschen und Violoncelli, die mit Bläsern kombiniert sind. Brahms komponierte das Werk aus der Beschäftigung mit Bläserserenaden von Mozart und Haydn heraus. Das diametral entgegengesetzte andere Ende der Skala romantischer Musik erhellen Wagners Tristanvorspiel und Liebestod, also Beginn und Ende seines Musikdramas „Tristan und Isolde”. Mit ihren chromatisch drängenden Linien und für die damalige Zeit gewagten Harmonien spannen beide Stücke den Bogen über das Seelendrama der unerfüllten Liebe von Tristan und Isolde.

    Übrigens: Bruch und Brahms verband zu Lebzeiten zunächst eine kollegiale Freundschaft, Bruch zeigte sich vor allem von Brahms’ „Deutschem Requiem“ begeistert und widmete ihm seine 1. Sinfonie. Später hatte Bruch allerdings Schwierigkeiten mit der Persönlichkeit des erfolgreicheren Kollegen und schrieb: „Treffe ich mit Brahms im Himmel zusammen, so lasse ich mich in die Hölle versetzen.“

  • Mo 16.11. 19.00 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow „Küchenklatsch bei Klajner“ setzen wir auch in dieser Spielzeit 2020/21 fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Kim Fisher, Interpretin der Rolle „Isabella Fontana“ in der Uraufführung „Get on Board“, Dirk Michael Steffan Komponist des Musicals „Get on Board“ und „Vom Geist der Weihnacht“

  • Fr 20.11. 19.30 Uhr
    Symphonic Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Zu Herzen gehende Songs, atemberaubende Gitarrensoli, eine kraftvolle Bühnenshow:

    Die grenzenlos energiegeladene Präsenz von Queen mit ihrem Frontmann Freddy Mercury war und ist ein besonderes Phänomen der Rock- und Popmusikgeschichte. Die Band war über zwanzig Jahre in unveränderter Besetzung erfolgreich, und auch heute noch sind Songs wie „Killer Queen“, „Anonther One Bites the Dust“, „The Show Must Go On“ und „We Will Rock You“ noch fast jeder und jedem im Ohr.

    In diesem besonderen Konzert wird das Loh-Orchester einen Abend lang diese vielgeliebten Titel in neuem sinfonischen Gewand präsentieren und die Sänger bei ihren eigenen Versionen der Queen-Songs ins rocksinfonische musikalische Licht setzen.

  • Fr 20.11. 19.30 Uhr
    Madama Butterfly Meininger Hof, Saalfeld

    Mit „Madama Butterfly“ komponierte Giacomo Puccini um die Wende zum 20. Jahrhundert eine große italienische Oper, deren tragische Liebesgeschichte sich vor allem durch das Aufeinanderprallen zweier Kulturen entwickelt. Die japanische Geisha Cio-Cio-San (Butterfly) erträumt sich ein Leben mit dem US-amerikanischen Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton in seinem Land.

    Doch was für sie die große Liebe bedeutet, ist für ihn nicht mehr als ein amouröses Spiel. Von Pinkerton verlassen, bleibt ihr am Ende nur der Weg in den selbst gewählten Tod.

    Ungemein emotional und feinsinnig ist Puccinis mitreißende Musik. Der japanische Schauplatz inspirierte den Komponisten dabei zu neuartigen, exotischen Klängen, die der Oper ihren ganz eigenen Charakter verleihen.

  • Sa 21.11. 19.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • So 22.11. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Die einzigartige Atmosphäre des barocken Blauen Saals gibt diesen Konzerten am Sonntagvormittag ihren unverwechselbaren Charakter. Kleiner besetzte Werke vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zur Moderne verleihen der Konzertreihe eine belebende Farbigkeit, und Solisten aus den eigenen Reihen des Loh-Orchesters runden mit ihrem Können die sonntägliche musikalische Stunde ab.

    Das Duett Concertino von Richard Strauss für die selten zusammen konzertierenden Holzblasinstrumente Klarinette und Fagott steht im Zentrum dieses Konzertes. Der Überlieferung nach soll dem Werk als Programm Hans Christian Andersens Märchen vom Schweinehirt zugrunde liegen. Ein Divertimento von Wolfgang Amadeus Mozart, das dieser 1772 in Salzburg schuf, wird das Konzert eröffnen.
    1875, beflügelt von einem gerade erhaltenen Künstlerstipendium, komponierte Antonín Dvorák seine erste Streicherserenade, ein durch und durch heiteres Werk, das mit böhmischen Melodien nicht geizt.

  • So 22.11. 18.00 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Do 26.11. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Get on Board
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Sa 28.11. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • So 29.11. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Die einzigartige Atmosphäre des barocken Blauen Saals gibt diesen Konzerten am Sonntagvormittag ihren unverwechselbaren Charakter. Kleiner besetzte Werke vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zur Moderne verleihen der Konzertreihe eine belebende Farbigkeit, und Solisten aus den eigenen Reihen des Loh-Orchesters runden mit ihrem Können die sonntägliche musikalische Stunde ab.

    Das Duett Concertino von Richard Strauss für die selten zusammen konzertierenden Holzblasinstrumente Klarinette und Fagott steht im Zentrum dieses Konzertes. Der Überlieferung nach soll dem Werk als Programm Hans Christian Andersens Märchen vom Schweinehirt zugrunde liegen. Ein Divertimento von Wolfgang Amadeus Mozart, das dieser 1772 in Salzburg schuf, wird das Konzert eröffnen.
    1875, beflügelt von einem gerade erhaltenen Künstlerstipendium, komponierte Antonín Dvorák seine erste Streicherserenade, ein durch und durch heiteres Werk, das mit böhmischen Melodien nicht geizt.

  • So 29.11. 11.00 Uhr
    Premiere:
    Das letzte Schaf
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    In einer kalten Winternacht erwachen zwei Schafe auf ihrer Weide und stellen verdutzt fest, dass ihre Hirten mit allen anderen Schafen verschwunden sind. Wo sind sie? Was ist passiert?

    Eines der beiden Schafe meint, es hätte eine wichtige Botschaft gehört: Irgendwo in der Nähe soll ein besonderes Kind geboren sein! Aber was das Kind so einzigartig macht, das hat das Schaf nicht verstanden. Die beiden Schafe wollen wissen, was es mit dem Neugeborenen auf sich hat und bahnen sich gemeinsam ihren Weg durch die Nacht. Auf ihrer Reise begegnen sie anderen Tieren, die auch von dem Kind gehört haben, das aus irgendeinem Grund in einem Stall zur Welt gekommen sein soll.

    Bei solchen Nachtwanderungen ist es ganz wichtig zusammenzuhalten, das wissen die Schafe. Und doch kommt es zwischen ihnen zum Streit, sie gehen getrennte Wege, und plötzlich ist das letzte Schaf allein und muss eine Entscheidung treffen.

    Übrigens: Schafe sind dem Menschen ähnlicher als man denkt: Studien haben ergeben, dass Schafe verschiedene Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Langeweile und Ekel empfinden können. Zudem sind Schafe in der Lage, bewusste Entscheidungen zu treffen. So auch die, wer das ranghöchste Schaf in der Gruppe ist. Diese Vormachtstellung wird jedoch immer wieder neu ausgefochten, nachdem die Schafe geschoren wurden. Denn die Tiere können sich nach der Schur nicht wiedererkennen.

  • So 29.11. 18.00 Uhr
    Die Zauberflöte Theater Nordhausen, Großes Haus

    Nach dem großen Erfolg in der vergangenen Spielzeit zeigen wir dieses Meisterwerk Mozarts nochmals.

    Prinz Tamino soll Pamina aus der Hand Sarastros befreien. So wünscht es die Mutter Paminas, die Königin der Nacht. Sie liegt mit Sarastro, dem Herrscher der Eingeweihten, im Streit, seitdem er durch Paminas verstorbenen Vater in den Besitz des siebenfachen Sonnenkreises gelangt ist. Tamino lässt sich ohne Zögern auf das Unterfangen ein, denn ein Bildnis Paminas lässt seine Liebe für sie sofort entflammen. Doch so leicht gelangt Tamino nicht zu der Begehrten, denn Sarastro stellt hohe Bedingungen …

    Papagenos Lied „Der Vogelfänger bin ich ja“, Taminos Arie „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ oder die Rachearie der Königin der Nacht mit ihren halsbrecherischen Koloraturen: Keine andere Mozartoper hat so viele „Hits“ hervorgebracht wie „Die Zauberflöte“. Und keine andere spricht gleichermaßen junges wie älteres Publikum an. Der große Reichtum an musikalischen Formen und Stilebenen sucht selbst unter Mozarts zahlreichen Bühnenwerken seinesgleichen.

     

  • Di 01.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Di 01.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 02.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 02.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Mi 02.12. 18.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    In seinem Streichquintett C-Dur, 1828 kurz vor seinem Tod entstanden, bündelte Franz Schubert noch einmal alle seine Fähigkeiten in der Komposition von Kammermusik zu einem Werk von zu Herzen gehender Schönheit, die Lyrisches mit Tragischem auf einzigartige Weise verbindet. Die Streichquintettbesetzung mit zwei Celli trägt entscheidend zu einer dunklen Klangfärbung bei. Johannes Brahms’ Klarinettenquintett entstand ebenfalls gegen Ende seines Lebens. Inspirierend war hier der Klarinettenvirtuose Richard Mühlfeld, dessen Spiel Brahms so begeisterte, dass er, obwohl er sein Kammermusikschaffen eigentlich für vollendet erklärt hatte, noch mehrere Werke für ihn komponierte.

  • Do 03.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Do 03.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Do 03.12. 18.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    In seinem Streichquintett C-Dur, 1828 kurz vor seinem Tod entstanden, bündelte Franz Schubert noch einmal alle seine Fähigkeiten in der Komposition von Kammermusik zu einem Werk von zu Herzen gehender Schönheit, die Lyrisches mit Tragischem auf einzigartige Weise verbindet. Die Streichquintettbesetzung mit zwei Celli trägt entscheidend zu einer dunklen Klangfärbung bei. Johannes Brahms’ Klarinettenquintett entstand ebenfalls gegen Ende seines Lebens. Inspirierend war hier der Klarinettenvirtuose Richard Mühlfeld, dessen Spiel Brahms so begeisterte, dass er, obwohl er sein Kammermusikschaffen eigentlich für vollendet erklärt hatte, noch mehrere Werke für ihn komponierte.

  • Fr 04.12. 09.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 04.12. 11.00 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Fr 04.12. 19.00 Uhr
    1. Kammerkonzert Bankettsaal, Schloss Heringen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.


    Lieder und Duette von Franz Schubert, Franz Liszt, Carl Loewe, Johannes Brahms,. Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann wechseln in diesem gefühlsreichen Doppelliederabend einander ab und kreisen um die immerwährenden Themen Natur, Liebe und Musik, die in der Romantik sowohl dramatisch als auch zurückhaltend oder schwärmerisch interpretiert werden.

  • Fr 04.12. 19.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 05.12. 14.30 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Sa 05.12. 16.30 Uhr
    Rumpelstilzchen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die Königin erfährt von ihrem tollpatschigen Diener Holzkopf etwas Sensationelles: Käthchen, die Tochter des Müllers, könne Stroh zu Gold spinnen. Als Käthchen von diesem Gerücht, das ihr Vater selbst in die Welt gesetzt hat, Wind bekommt, ist sie entrüstet. Aus Stroh Gold machen? Das geht doch gar nicht. Die Königin aber lockt der Goldsegen. Ihre Schatzkammern sind leer, und das Königreich steht kurz vor dem Bankrott. Unter Androhung harter Strafen zwingt sie das Mädchen, den vollmundigen Worten ihres Vaters Taten folgen zu lassen. Eine Nacht nur hat sie Zeit, die Kammer mit Gold zu füllen. Da ist guter Rat teuer. Aber Käthchen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie ruft das „liebe Waldmännchen“, das ihr schon einmal aus der Patsche half. Rumpelstilzchen fordert fürs dreimalige Goldspinnen erst Ring, dann Kette und schließlich Käthchens erstes Kind – wenn sie denn den Prinzen heiratet. Den Prinzen? Von wegen. Wenn Käthchen überhaupt jemanden heiraten möchte, dann doch den jungen Förster Alexander! Also alles kein Problem. Sie lässt sich auf den Deal mit Rumpelstilzchen ein, ohne zu wissen, wer eigentlich der wahre Prinz ist …  

    Irene Budischowsky hat den Stoff der Brüder Grimm auf erfrischende Weise ins Heute übertragen. In poetischen Bildern und mit vielen Liedern zeigt dieses Stück, dass es im Leben nicht nur um Reichtum und Profit geht. Und das Rumpelstilzchen? Zerreißen tut es sich am Ende nicht, soviel sei verraten.

    Übrigens: Dass der Name „Rumpelstilzchen“ einmal für die Beschreibung eines psychologischen Phänomens Verwendung finden würde, hätten die Brüder Grimm im 19. Jahrhundert sicher nie vermutet: Beim so genannten „Rumpelstilzchen-Effekt“ verliert das Bedrohliche, sobald man es benennen kann, seine Macht.

  • Sa 05.12. 19.30 Uhr
    Madama Butterfly Meininger Hof, Saalfeld

    Mit „Madama Butterfly“ komponierte Giacomo Puccini um die Wende zum 20. Jahrhundert eine große italienische Oper, deren tragische Liebesgeschichte sich vor allem durch das Aufeinanderprallen zweier Kulturen entwickelt. Die japanische Geisha Cio-Cio-San (Butterfly) erträumt sich ein Leben mit dem US-amerikanischen Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton in seinem Land.

    Doch was für sie die große Liebe bedeutet, ist für ihn nicht mehr als ein amouröses Spiel. Von Pinkerton verlassen, bleibt ihr am Ende nur der Weg in den selbst gewählten Tod.

    Ungemein emotional und feinsinnig ist Puccinis mitreißende Musik. Der japanische Schauplatz inspirierte den Komponisten dabei zu neuartigen, exotischen Klängen, die der Oper ihren ganz eigenen Charakter verleihen.

  • So 06.12. 14.30 Uhr
    Carmen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Mo 07.12. 11.00 Uhr
    BallettWerkstatt „Carmen“ Theater Nordhausen, Großes Haus
  • Di 08.12. 10.00 Uhr
    Das letzte Schaf Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    In einer kalten Winternacht erwachen zwei Schafe auf ihrer Weide und stellen verdutzt fest, dass ihre Hirten mit allen anderen Schafen verschwunden sind. Wo sind sie? Was ist passiert?

    Eines der beiden Schafe meint, es hätte eine wichtige Botschaft gehört: Irgendwo in der Nähe soll ein besonderes Kind geboren sein! Aber was das Kind so einzigartig macht, das hat das Schaf nicht verstanden. Die beiden Schafe wollen wissen, was es mit dem Neugeborenen auf sich hat und bahnen sich gemeinsam ihren Weg durch die Nacht. Auf ihrer Reise begegnen sie anderen Tieren, die auch von dem Kind gehört haben, das aus irgendeinem Grund in einem Stall zur Welt gekommen sein soll.

    Bei solchen Nachtwanderungen ist es ganz wichtig zusammenzuhalten, das wissen die Schafe. Und doch kommt es zwischen ihnen zum Streit, sie gehen getrennte Wege, und plötzlich ist das letzte Schaf allein und muss eine Entscheidung treffen.

    Übrigens: Schafe sind dem Menschen ähnlicher als man denkt: Studien haben ergeben, dass Schafe verschiedene Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Langeweile und Ekel empfinden können. Zudem sind Schafe in der Lage, bewusste Entscheidungen zu treffen. So auch die, wer das ranghöchste Schaf in der Gruppe ist. Diese Vormachtstellung wird jedoch immer wieder neu ausgefochten, nachdem die Schafe geschoren wurden. Denn die Tiere können sich nach der Schur nicht wiedererkennen.

  • Mi 09.12. 10.00 Uhr
    Das letzte Schaf Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    In einer kalten Winternacht erwachen zwei Schafe auf ihrer Weide und stellen verdutzt fest, dass ihre Hirten mit allen anderen Schafen verschwunden sind. Wo sind sie? Was ist passiert?

    Eines der beiden Schafe meint, es hätte eine wichtige Botschaft gehört: Irgendwo in der Nähe soll ein besonderes Kind geboren sein! Aber was das Kind so einzigartig macht, das hat das Schaf nicht verstanden. Die beiden Schafe wollen wissen, was es mit dem Neugeborenen auf sich hat und bahnen sich gemeinsam ihren Weg durch die Nacht. Auf ihrer Reise begegnen sie anderen Tieren, die auch von dem Kind gehört haben, das aus irgendeinem Grund in einem Stall zur Welt gekommen sein soll.

    Bei solchen Nachtwanderungen ist es ganz wichtig zusammenzuhalten, das wissen die Schafe. Und doch kommt es zwischen ihnen zum Streit, sie gehen getrennte Wege, und plötzlich ist das letzte Schaf allein und muss eine Entscheidung treffen.

    Übrigens: Schafe sind dem Menschen ähnlicher als man denkt: Studien haben ergeben, dass Schafe verschiedene Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Langeweile und Ekel empfinden können. Zudem sind Schafe in der Lage, bewusste Entscheidungen zu treffen. So auch die, wer das ranghöchste Schaf in der Gruppe ist. Diese Vormachtstellung wird jedoch immer wieder neu ausgefochten, nachdem die Schafe geschoren wurden. Denn die Tiere können sich nach der Schur nicht wiedererkennen.

  • Mi 09.12. 19.30 Uhr
    1. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Mit den Loh-Konzerten im Achteckhaus bieten wir Ihnen in dieser Saison über das ganze Jahr verteilt beste Unterhaltung. Jedes der vier Konzerte hat mit seinen vielfältigen Programmen einen ganz eigenen Charme und Charakter.

    Das Loh-Orchester Sondershausen möchte Sie gemeinsam mit dem Opern- und Kinderchor des Theaters Nordhausen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Es erwarten Sie weihnachtliche Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, Auszüge aus Weihnachtskonzerten von Arcangelo Corelli und Pietro Locatelli sowie romantische Stücke und auch Weihnachtslieder zum Mitsingen.

  • Do 10.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Sa 12.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • So 13.12. 18.00 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Di 15.12. 09.00 Uhr
    Das letzte Schaf Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    In einer kalten Winternacht erwachen zwei Schafe auf ihrer Weide und stellen verdutzt fest, dass ihre Hirten mit allen anderen Schafen verschwunden sind. Wo sind sie? Was ist passiert?

    Eines der beiden Schafe meint, es hätte eine wichtige Botschaft gehört: Irgendwo in der Nähe soll ein besonderes Kind geboren sein! Aber was das Kind so einzigartig macht, das hat das Schaf nicht verstanden. Die beiden Schafe wollen wissen, was es mit dem Neugeborenen auf sich hat und bahnen sich gemeinsam ihren Weg durch die Nacht. Auf ihrer Reise begegnen sie anderen Tieren, die auch von dem Kind gehört haben, das aus irgendeinem Grund in einem Stall zur Welt gekommen sein soll.

    Bei solchen Nachtwanderungen ist es ganz wichtig zusammenzuhalten, das wissen die Schafe. Und doch kommt es zwischen ihnen zum Streit, sie gehen getrennte Wege, und plötzlich ist das letzte Schaf allein und muss eine Entscheidung treffen.

    Übrigens: Schafe sind dem Menschen ähnlicher als man denkt: Studien haben ergeben, dass Schafe verschiedene Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Langeweile und Ekel empfinden können. Zudem sind Schafe in der Lage, bewusste Entscheidungen zu treffen. So auch die, wer das ranghöchste Schaf in der Gruppe ist. Diese Vormachtstellung wird jedoch immer wieder neu ausgefochten, nachdem die Schafe geschoren wurden. Denn die Tiere können sich nach der Schur nicht wiedererkennen.

  • Mi 16.12. 15.00 Uhr
    Die Zauberflöte Theater Nordhausen, Großes Haus

    Nach dem großen Erfolg in der vergangenen Spielzeit zeigen wir dieses Meisterwerk Mozarts nochmals.

    Prinz Tamino soll Pamina aus der Hand Sarastros befreien. So wünscht es die Mutter Paminas, die Königin der Nacht. Sie liegt mit Sarastro, dem Herrscher der Eingeweihten, im Streit, seitdem er durch Paminas verstorbenen Vater in den Besitz des siebenfachen Sonnenkreises gelangt ist. Tamino lässt sich ohne Zögern auf das Unterfangen ein, denn ein Bildnis Paminas lässt seine Liebe für sie sofort entflammen. Doch so leicht gelangt Tamino nicht zu der Begehrten, denn Sarastro stellt hohe Bedingungen …

    Papagenos Lied „Der Vogelfänger bin ich ja“, Taminos Arie „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ oder die Rachearie der Königin der Nacht mit ihren halsbrecherischen Koloraturen: Keine andere Mozartoper hat so viele „Hits“ hervorgebracht wie „Die Zauberflöte“. Und keine andere spricht gleichermaßen junges wie älteres Publikum an. Der große Reichtum an musikalischen Formen und Stilebenen sucht selbst unter Mozarts zahlreichen Bühnenwerken seinesgleichen.

     

  • Do 17.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Fr 18.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Sa 19.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • So 20.12. 14.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Mi 23.12. 19.30 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen möchte Sie gemeinsam mit dem Opern- und Kinderchor des Theaters Nordhausen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Es erwarten Sie weihnachtliche Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, Auszüge aus Weihnachtskonzerten von Arcangelo Corelli und Pietro Locatelli sowie romantische Stücke und auch Weihnachtslieder zum Mitsingen.

  • Fr 25.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Loh-Orchester Sondershausen möchte Sie gemeinsam mit dem Opern- und Kinderchor des Theaters Nordhausen auf die Weihnachtszeit einstimmen. Es erwarten Sie weihnachtliche Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, Auszüge aus Weihnachtskonzerten von Arcangelo Corelli und Pietro Locatelli sowie romantische Stücke und auch Weihnachtslieder zum Mitsingen.

  • Sa 26.12. 15.00 Uhr
    Das letzte Schaf Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    In einer kalten Winternacht erwachen zwei Schafe auf ihrer Weide und stellen verdutzt fest, dass ihre Hirten mit allen anderen Schafen verschwunden sind. Wo sind sie? Was ist passiert?

    Eines der beiden Schafe meint, es hätte eine wichtige Botschaft gehört: Irgendwo in der Nähe soll ein besonderes Kind geboren sein! Aber was das Kind so einzigartig macht, das hat das Schaf nicht verstanden. Die beiden Schafe wollen wissen, was es mit dem Neugeborenen auf sich hat und bahnen sich gemeinsam ihren Weg durch die Nacht. Auf ihrer Reise begegnen sie anderen Tieren, die auch von dem Kind gehört haben, das aus irgendeinem Grund in einem Stall zur Welt gekommen sein soll.

    Bei solchen Nachtwanderungen ist es ganz wichtig zusammenzuhalten, das wissen die Schafe. Und doch kommt es zwischen ihnen zum Streit, sie gehen getrennte Wege, und plötzlich ist das letzte Schaf allein und muss eine Entscheidung treffen.

    Übrigens: Schafe sind dem Menschen ähnlicher als man denkt: Studien haben ergeben, dass Schafe verschiedene Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Langeweile und Ekel empfinden können. Zudem sind Schafe in der Lage, bewusste Entscheidungen zu treffen. So auch die, wer das ranghöchste Schaf in der Gruppe ist. Diese Vormachtstellung wird jedoch immer wieder neu ausgefochten, nachdem die Schafe geschoren wurden. Denn die Tiere können sich nach der Schur nicht wiedererkennen.

  • Sa 26.12. 17.00 Uhr
    Die Zauberflöte Theater Nordhausen, Großes Haus

    Nach dem großen Erfolg in der vergangenen Spielzeit zeigen wir dieses Meisterwerk Mozarts nochmals.

    Prinz Tamino soll Pamina aus der Hand Sarastros befreien. So wünscht es die Mutter Paminas, die Königin der Nacht. Sie liegt mit Sarastro, dem Herrscher der Eingeweihten, im Streit, seitdem er durch Paminas verstorbenen Vater in den Besitz des siebenfachen Sonnenkreises gelangt ist. Tamino lässt sich ohne Zögern auf das Unterfangen ein, denn ein Bildnis Paminas lässt seine Liebe für sie sofort entflammen. Doch so leicht gelangt Tamino nicht zu der Begehrten, denn Sarastro stellt hohe Bedingungen …

    Papagenos Lied „Der Vogelfänger bin ich ja“, Taminos Arie „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“ oder die Rachearie der Königin der Nacht mit ihren halsbrecherischen Koloraturen: Keine andere Mozartoper hat so viele „Hits“ hervorgebracht wie „Die Zauberflöte“. Und keine andere spricht gleichermaßen junges wie älteres Publikum an. Der große Reichtum an musikalischen Formen und Stilebenen sucht selbst unter Mozarts zahlreichen Bühnenwerken seinesgleichen.

     

  • Mo 28.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Di 29.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Mi 30.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Do 31.12. 15.00 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Do 31.12. 19.30 Uhr
    Get on Board Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Get on Board!“ … heißt es, als im Hafen von Barcelona die „Bella Mare“ zu einer Mittelmeerreise in See sticht. Die Konstellation der Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes scheint zunächst zufällig, aber ihre Schicksale sind auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben – im Mittelpunkt von Dirk Michael Steffans neuem Musical steht die Geschichte des Reeders Gunter von Germersheim und seiner großen Liebe Isabella Fontana. Schon in jungen Jahren schienen sie füreinander bestimmt, konnten sich aber nicht für ihre Liebe entscheiden! 35 Jahre später treffen sie sich „zufällig“ an Bord der „Bella Mare“ wieder, doch sind sie längst nicht mehr die gleichen wie damals …

    Zentrale Themen auf dieser ungewöhnlichen Kreuzfahrt sind nicht die touristischen Ziele, sondern die unterschiedlichen Lebensentwürfe der Reisenden und ihre „inneren Ziele“. Erzählt wird von Sehnsüchten, ungelebten Träumen und der Frage, ob es sich lohnt, dem eigenen Herzen zu folgen. Am Ende verlässt keiner der Akteure das Schiff so, wie er es betreten hat!

    Dirk Michael Steffan, dessen Erfolgsproduktion „Vom Geist der Weihnacht“ in Nordhausen drei Spielzeiten hintereinander für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, hat sein Musical exklusiv für das Theater Nordhausen geschrieben, das es zur Welturaufführung bringt. Es erklingen große Balladen mit pointierten Songtexten. Garniert ist die Geschichte mit reichlich Situationskomik und außergewöhnlichen Tanzeinlagen. Am Ende lautet die Frage: „Bist du bereit, für dein Glück und deine Träume über den eigenen Schatten zu springen, wenn es heißt … ‚Get on Board‘“?

    Übrigens: Ist das Leben vorherbestimmt? Gibt es ein „Schicksal“? „Das Größte und Schönste dem Zufall zuzuschreiben wäre gar zu leichtfertig“, fand bereits Aristoteles.

  • Fr 01.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas der Komponistenfamilie Strauß wird das Loh-Orchester das neue Jahr 2021 begrüßen. Zu den melodienselig mitfeiernden Gästen im Hause Strauß werden u. a. Johannes Brahms und Wolfgang Amadeus Mozart zählen. Dabei fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Generalmusikdirektor Michael Helmrath nicht nur dirigiert, sondern auch kurzweilig moderiert wird.

  • Sa 02.01. 19.30 Uhr
    Hamlet Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Etwas ist faul im Staate Dänemark!“ Seit Claudius den Thron bestieg, regiert die Heuchelei. Noch übt sich Hamlet in Diplomatie, doch der Geist seines Vaters, des alten Königs, bestätigt ihm, was er schon ahnt: Sein Onkel Claudius errang die Macht durch feigen Brudermord, und Hamlets Mutter Gertrud ist in die Tat verwickelt. Hamlet schwört Rache; ein Anschlag muss her, eine Tat, die das ganze verlogene Regime stürzt. Mit entlarvenden Anspielungen, gehüllt in den Anschein des Wahnsinns, klagt Hamlet die Schuldigen öffentlich an.

    Das wohl berühmteste Theaterstück der Welt ist Politthriller, Psychodrama und Familientragödie zugleich. Shakespeares Meisterwerk zeigt ein weiteres Mal seine verblüffende Modernität: Hat es Sinn, sich aufzulehnen, an bessere Verhältnisse nach einem Umsturz zu glauben? Oder bleibt einem jungen Mann nur, diese aus den Fugen geratene Welt stoisch zu ertragen?

    Übrigens: „Etwas ist faul im Staate Dänemark“ ist nur eines von vielen Zitaten aus Shakespeares berühmtem Schauspiel, die in unsere Sprache Eingang gefunden haben. Wussten Sie, dass auch Sätze wie „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“, „Der Rest ist Schweigen“, „Bereit sein ist alles“ oder „Mehr Inhalt, weniger Kunst!“ ihren Ursprung im „Hamlet“ haben?

  • Sa 02.01. 19.30 Uhr
    Neujahrskonzert Kultur- und Kongresszentrum, Bad Langensalza

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas der Komponistenfamilie Strauß wird das Loh-Orchester das neue Jahr 2021 begrüßen. Zu den melodienselig mitfeiernden Gästen im Hause Strauß werden u. a. Johannes Brahms und Wolfgang Amadeus Mozart zählen. Dabei fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Generalmusikdirektor Michael Helmrath nicht nur dirigiert, sondern auch kurzweilig moderiert wird.

  • So 03.01. 18.00 Uhr
    Hamlet Theater Nordhausen, Großes Haus

    „Etwas ist faul im Staate Dänemark!“ Seit Claudius den Thron bestieg, regiert die Heuchelei. Noch übt sich Hamlet in Diplomatie, doch der Geist seines Vaters, des alten Königs, bestätigt ihm, was er schon ahnt: Sein Onkel Claudius errang die Macht durch feigen Brudermord, und Hamlets Mutter Gertrud ist in die Tat verwickelt. Hamlet schwört Rache; ein Anschlag muss her, eine Tat, die das ganze verlogene Regime stürzt. Mit entlarvenden Anspielungen, gehüllt in den Anschein des Wahnsinns, klagt Hamlet die Schuldigen öffentlich an.

    Das wohl berühmteste Theaterstück der Welt ist Politthriller, Psychodrama und Familientragödie zugleich. Shakespeares Meisterwerk zeigt ein weiteres Mal seine verblüffende Modernität: Hat es Sinn, sich aufzulehnen, an bessere Verhältnisse nach einem Umsturz zu glauben? Oder bleibt einem jungen Mann nur, diese aus den Fugen geratene Welt stoisch zu ertragen?

    Übrigens: „Etwas ist faul im Staate Dänemark“ ist nur eines von vielen Zitaten aus Shakespeares berühmtem Schauspiel, die in unsere Sprache Eingang gefunden haben. Wussten Sie, dass auch Sätze wie „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“, „Der Rest ist Schweigen“, „Bereit sein ist alles“ oder „Mehr Inhalt, weniger Kunst!“ ihren Ursprung im „Hamlet“ haben?

  • Fr 08.01. 19.30 Uhr
    50 Jahre Klaus Renft Combo - Renft-akustisch Theater Nordhausen, Großes Haus

    Seit 1967 bis 1975 ständig existent, war die aus Leipzig stammende Klaus Renft Combo (ab 1974 RENFT) eine der ersten „Beat-Band“, deren Sänger deutsch sangen, und entwickelte sich zu einer der bekanntesten und beliebtesten Rockgruppen der DDR. Immer wild und unberechenbar, wurde RENFT durch das Verbot 1975 zur Legende.

    Kein Zweifel, RENFT ist ostdeutsches Kulturgut und lebt in der Erinnerung vieler. Jeder im Osten Deutschlands kennt die Band. In keiner Plattensammlung fehlen ihre Lieder, Hoffnungsträger noch immer für ihre älter gewordenen Fans, stilistisch unabhängig von Mode und Trends, bezeugen ihre Lieder Unbeugsamkeit, erinnern an Zivilcourage. Bereits in den frühen 70er Jahren erreichte die Band RENFT in der DDR Kultstatus, wurde Begriff für Opposition und Auflehnung gegenüber einer staatlich verordneten Kulturdoktrin. Unter diesem Zwang entstand von 1971 bis 1975 eine Band, die man schlicht einfach nur RENFT nannte. Ihre Songs, facettenreich, von Folk, Blues über Balladen bis hin zum Rock, erstürmten die Hitparaden. RENFT wurde Hoffnungsträger für eine heranwachsende Generation, schuf eine Brücke für deren Integration in eine vom sozialistischen Alltagstrott bestimmten Gesellschaft. Immer wild und unberechenbar, wurde RENFT durch das Verbot 1975 zur Legende.

    Nachdem inzwischen 5 frühere Bandmitglieder verstorben und zwei aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr live auftreten können, ist Leadsänger Thomas "Monster" Schoppe  der letzte Überlebende einer Band, die für die Entwicklung der Rockmusik der DDR prägend war.  Aus den Trümmern der 1975 verbotenen und 1990 neu gegründeten Klaus Renft Combo formte Monster 2007 die aktuelle RENFT-Besetzung. Heute ist er sich der Bedeutung der RENFT-Songs als kulturelles Erbe bewusster denn je. Ihm zur Seite stehen seitdem Urgesteine der DDR-Rockmusikszene: Delle Kriese an den Drums und Persussion, Marcus „Basskran“ Schloussen am Bass und Gitarrist Gisbert „Pitti“ Piatkowski.

    Um den textlichen Inhalten der Lieder noch mehr Ausdruckskraft zu verleihen, aber auch um den atmosphärischen Ansprüchen von Theater- und Kleinkunstbühnen gerecht zu werden, wählte die Band für die Konzerte ihre „50 Jahre RENFT - Tournee“ bewusst eine musikalisch-akustische Darbietungsform, und verzichtet dabei auf manche, für Rockmusiktypische Stilistiken. Natürlich werden die guten alten RENFT- Songs wie z. B.: „Wer die Rose ehrt“, „Zwischen Liebe und Zorn“, „Apfeltraum“, „Gänselieschen“, „Nach der Schlacht“ oder „Als ich wie ein Vogel war“ alle zu hören sein. Nicht mehr in Urbesetzung, aber dennoch mit hervorragenden Musikern.

    Weitere Infos unter: www. renft.de

    TOM WIELGOHS- Musikorganisation

  • Sa 09.01. 19.30 Uhr
    Neujahrskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas der Komponistenfamilie Strauß wird das Loh-Orchester das neue Jahr 2021 begrüßen. Zu den melodienselig mitfeiernden Gästen im Hause Strauß werden u. a. Johannes Brahms und Wolfgang Amadeus Mozart zählen. Dabei fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Generalmusikdirektor Michael Helmrath nicht nur dirigiert, sondern auch kurzweilig moderiert wird.

  • Sa 09.01. 19.30 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • So 10.01. 11.00 Uhr

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein.

    Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz!

    Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

  • Di 12.01. 15.00 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Fr 15.01. 19.00 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow „Küchenklatsch bei Klajner“ setzen wir auch in dieser Spielzeit 2020/21 fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Brigitte Roth, Solistin des Theaters Nordhausen, und Dr. Kareen Schlangen, Hochschuldozentin und Beraterin

  • Sa 16.01. 18.00 Uhr
    Stückwerk Nr. 18 Theater Nordhausen, Großes Haus

    Stückwerk – die Werkstatt des Jungen Theaters lädt alle großen und kleinen Zuschauer ein, herauszufinden, was sowohl der Theaterjugendclub als auch der Zirkus Zappelini in der neuen Spielzeit geplant haben und am Proben sind. Ausschnitte aus den anstehenden Produktionen sollen Lust machen auf mehr: mehr Schauspiel, mehr Zirkus, mehr Theater!

    Der Theaterjugendclub präsentiert mit dem Stück „Die Welle“ ein Thema, das uns alle angeht: Wie schnell verliert man sich in einer Gruppe, deren Regeln und Werte irgendwann die Grenzen der Legalität sprengen? Wie viel negative Kraft und Sogwirkung kann von einer solchen Gemeinschaft ausgehen und wo liegen deren Gefahren?

    Spaß haben auch die Juniorjugendclubber, die zum Stückwerk immer einen ersten Stand ihrer Stückentwicklung zeigen. In Shakespeares „Hamlet“ nur Nebenfigur in wenigen Szenen wird Ophelia in „Nur Ophelia“ zur Hauptfigur – und das gleich siebenfach. Die Spielerinnen des Theaterjugendclubs geben ihr Gesicht und Stimme und führen sie in das Hier und Heute.

    Die jungen Artistinnen und Artisten des Zirkus’ Zappelini entführen die Zuschauer in dieser Spielzeit gleich in zwei neue Welten: Das Tumultistan und den Dschungel. Während die kleine Mo in letzterem verloren geht, aber auf dieser Odyssee viele neue Freunde kennenlernt, geht es im Land Tumultistan drunter und drüber. Zu kurz kommen auf keinen Fall atemberaubende Kunststücke und beeindruckende Choreografien.

    Weitere Gäste runden den Abend und das Stückwerk N° 18 ebenso ab wie die anschließende Party im Foyer des Theaters, zu der alle Teilnehmer und Zuschauer eingeladen sind.

  • Sa 16.01. 18.00 Uhr
    Neujahrskonzert Erlebnisbergwerk, Sondershausen

    Mit rauschenden Walzern und spritzigen Polkas der Komponistenfamilie Strauß wird das Loh-Orchester das neue Jahr 2021 begrüßen. Zu den melodienselig mitfeiernden Gästen im Hause Strauß werden u. a. Johannes Brahms und Wolfgang Amadeus Mozart zählen. Dabei fließen musikalisch Champagner und Wein in Strömen in einem Konzert, das von Generalmusikdirektor Michael Helmrath nicht nur dirigiert, sondern auch kurzweilig moderiert wird.

  • So 17.01. 15.00 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 23.01. 17.00 Uhr
    Premiere:
    Tristan und Isolde
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • Mi 27.01. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II Haus der Kunst, Sondershausen

    Unsere OrchesterWerkstätten bieten für Kindergartenkinder ab 5 Jahren und für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen ganz besondere Konzerterlebnisse. In den auf unterschiedliche Altersgruppen abgestimmten Programmen erfahren die jungen Besucherinnern und Besucher allerlei über die Musikinstrumente des Orchesters und deren Zusammenspiel und sie erhalten spannende Informationen zur gehörten Musik.

     

    Andreas N. Tarkmann, der Mistkäfer

    So eine Frechheit, findet der Mistkäfer. Das kaiserliche Pferd bekommt für seine Verdienste goldene Hufeisen. Er selbst, der Käfer, geht dabei nicht nur leer aus, sondern erntet nur Spott und Hohn. Dass auch er eine Auszeichnung verdient hat, beweist er am Ende dieses Märchens, das von dem Komponisten Andreas Tarkmann mit einer bilderreichen und klangschönen Musik erzählt wird.

  • Mi 27.01. 19.00 Uhr
    Ballett hautnah „Petruschka/Playdead/Or“ Theater Nordhausen, Großes Haus

    In einer Einführung und der darauffolgenden moderierten Probe gibt Ballettdirektor Ivan Alboresi einen Einblick in die aktuelle Produktion des Balletts "Petruschka".


    Der Eintritt ist frei.

  • Do 28.01. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unsere OrchesterWerkstätten bieten für Kindergartenkinder ab 5 Jahren und für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen ganz besondere Konzerterlebnisse. In den auf unterschiedliche Altersgruppen abgestimmten Programmen erfahren die jungen Besucherinnern und Besucher allerlei über die Musikinstrumente des Orchesters und deren Zusammenspiel und sie erhalten spannende Informationen zur gehörten Musik.

     

    Andreas N. Tarkmann, der Mistkäfer

    So eine Frechheit, findet der Mistkäfer. Das kaiserliche Pferd bekommt für seine Verdienste goldene Hufeisen. Er selbst, der Käfer, geht dabei nicht nur leer aus, sondern erntet nur Spott und Hohn. Dass auch er eine Auszeichnung verdient hat, beweist er am Ende dieses Märchens, das von dem Komponisten Andreas Tarkmann mit einer bilderreichen und klangschönen Musik erzählt wird.

  • Fr 29.01. 19.30 Uhr
    Die lustige Witwe Theater Nordhausen, Großes Haus

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • Sa 30.01. 16.00 Uhr
    1. Kissenkonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Für Eltern, die ihre Kinder für Musik begeistern möchten, sind diese Konzerte genau das Richtige. Kammermusikgruppen des Loh-Orchesters führen die Kleinsten spielerisch an die Musik heran, stellen die Instrumente vor und animieren zum Mitmachen.

     

    Wer kennt es nicht, das kleine wunderliche Tier, das sich selbst in Frage stellt, nicht weiß wohin es gehört, eine weite Reise zu seinen scheinbaren Verwandten unternimmt, um das eigene Ich zu finden? Es lernt dabei viele verschiedene Tiere und sich selbst kennen. In diesem Konzert können Kinder die Geschichte des kleinen „Ich bin ich“ hören und mit ihm eine musikalische Weltreise unternehmen.

     

  • So 31.01. 14.30 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • Mi 03.02. 19.30 Uhr
    2. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Mit den Loh-Konzerten im Achteckhaus bieten wir Ihnen in dieser Saison über das ganze Jahr verteilt beste Unterhaltung. Jedes der vier Konzerte hat mit seinen vielfältigen Programmen einen ganz eigenen Charme und Charakter.

    In diesem Konzert ist mit Hiroaki Masuda, Generalmusikdirektor des Loh-Orchesters 2002 bis 2008, ein ganz besonderer Dirigent zu Gast. Zu Beginn wird er Antonín Dvoráks Konzertouvertüre „Karneval“, ein außerordentlich lebendiges, fröhliches Werk dirigieren, im zweiten Teil folgt Schuberts 5. Sinfonie. Dazwischen bekommen PreisträgerInnen des Carl-Schroeder-Wettbewerbs Sondershausen die Möglichkeit, ihr bereits erworbenes großes Können unter Beweis zu stellen.

  • Fr 05.02. 19.00 Uhr
    2. Kammerkonzert Bankettsaal, Schloss Heringen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    In seinem Streichquintett C-Dur, 1828 kurz vor seinem Tod entstanden, bündelte Franz Schubert noch einmal alle seine Fähigkeiten in der Komposition von Kammermusik zu einem Werk von zu Herzen gehender Schönheit, die Lyrisches mit Tragischem auf einzigartige Weise verbindet. Die Streichquintettbesetzung mit zwei Celli trägt entscheidend zu einer dunklen Klangfärbung bei. Johannes Brahms’ Klarinettenquintett entstand ebenfalls gegen Ende seines Lebens. Inspirierend war hier der Klarinettenvirtuose Richard Mühlfeld, dessen Spiel Brahms so begeisterte, dass er, obwohl er sein Kammermusikschaffen eigentlich für vollendet erklärt hatte, noch mehrere Werke für ihn komponierte.

  • Fr 05.02. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Der dressierte Mann
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • Fr 05.02. 19.30 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 06.02. 16.00 Uhr
    1. Kissenkonzert Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Für Eltern, die ihre Kinder für Musik begeistern möchten, sind diese Konzerte genau das Richtige. Kammermusikgruppen des Loh-Orchesters führen die Kleinsten spielerisch an die Musik heran, stellen die Instrumente vor und animieren zum Mitmachen.

     

    Wer kennt es nicht, das kleine wunderliche Tier, das sich selbst in Frage stellt, nicht weiß wohin es gehört, eine weite Reise zu seinen scheinbaren Verwandten unternimmt, um das eigene Ich zu finden? Es lernt dabei viele verschiedene Tiere und sich selbst kennen. In diesem Konzert können Kinder die Geschichte des kleinen „Ich bin ich“ hören und mit ihm eine musikalische Weltreise unternehmen.

     

  • So 07.02. 16.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • Fr 12.02. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit musikalischen Drahtseilakten, Instrumentalakrobatik, wilden und gezähmten Tieren wird das Loh-Orchester die „fünfte“ Jahreszeit zünftig feiern! Klingende Clownerie und Spaß für Jung und Alt werden in diesem unterhaltsam moderierten Konzert ebenfalls nicht fehlen, wenn die Orchestermusiker ohne Netz und doppelten Boden zu ihren Instrumenten greifen und bunt kostümiert Zirkusatmosphäre verbreiten.

  • Sa 13.02. 17.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • So 14.02. 14.30 Uhr
    Der dressierte Mann Theater Nordhausen, Großes Haus

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • So 14.02. 18.00 Uhr
    Premiere:
    Nur Ophelia
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Was bedeutet Schönheit? Was bedeutet Liebe? Was bedeutet Leben? … Für junge Frauen?

    Mehrere Darstellerinnen erzählen die Geschichte Ophelias aus Shakespeares „Hamlet“. In fünf Akten (Schönheit, Verliebtsein, Demütigung, Verzweiflung, Tod) vertrauen sie uns ihre Gedanken und Gefühle an.

    In Shakespeares „Hamlet“ ist Ophelia lediglich eine unglückliche Nebenfigur. In „Nur Ophelia“ wird der Schwerpunkt verlagert und die Tragödie einer jungen Frau gezeigt, deren erste Liebe scheitert. Als Ophelia stirbt, ist sie im gleichen Alter wie die Spielerinnen, die sie heute verkörpern.

    „Nur Ophelia“ greift diese Fragen in einer vielschichtige Erzählstruktur auf. Zurückhaltende, lyrische Szenen wechseln sich ab mit Passagen voller Lebendigkeit. Wieder andere Momente legen den Fokus auf die klassische Tragödie des Verliebtseins, der Zurückweisung und Erniedrigung Ophelias durch Hamlet. Selbst geschriebene Gedanken der Spielerinnen komplementieren den Stücktext. Ophelia erhält dadurch ein eigenständiges, selbstbewusstes Gesicht: frisch, authentisch, aktuell und brisant.

    Übrigens: Die junge Ophelia, von Blumen umgeben im Fluss treibend, ist eine von Shakespeares charismatischsten Figuren. Sie inspiriert Komponisten, Maler, Schriftsteller, Bildhauer und Filmemacher seit 400 Jahren bis heute. Tiergattungen wurden ebenso nach ihr benannt wie Monde, Asteroiden oder Schiffe. John Everett Millais’ Gemälde „Ophelia“ dient in Film und Fernsehen oft als Bildzitat und wirkte als Inspiration für Song und Videoclip „Where the Wild Roses Grow“ von Nick Cave.

  • Di 16.02. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Mit musikalischen Drahtseilakten, Instrumentalakrobatik, wilden und gezähmten Tieren wird das Loh-Orchester die „fünfte“ Jahreszeit zünftig feiern! Klingende Clownerie und Spaß für Jung und Alt werden in diesem unterhaltsam moderierten Konzert ebenfalls nicht fehlen, wenn die Orchestermusiker ohne Netz und doppelten Boden zu ihren Instrumenten greifen und bunt kostümiert Zirkusatmosphäre verbreiten.

  • Di 16.02. 19.00 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow „Küchenklatsch bei Klajner“ setzen wir auch in dieser Spielzeit 2020/21 fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Anna Danik, Mezzosopranistin, Interpretin der Rolle „Eva“ in der UA „Kain und Abel“, Steffen Riechelmann, Nordhäuser Dompfarrer

  • Mi 17.02. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie ein Musiker mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht?

    Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst! Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. In knapp einer Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch die Unterbühne bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches, Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker und Generalmusikdirektoren.

    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie noch zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die „Caféstube“ des Orchesters ein.

  • Fr 19.02. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Petruschka - Playdead - Or
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Sa 20.02. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Vögel als Konzertsolisten? Natürlich kommen sie nicht leibhaftig auf die Bühne, aber in seinem „Cantus arcticus“ präsentiert der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara arktische Vögel als solche, indem er ihre Gesänge als Tonbandzuspiel in seiner Orchesterkomposition verarbeitet. Natur und Kultur treten hier in einen spannenden Dialog, der die Grenze zwischen beiden verschwimmen lässt. Kann der Gesang der Vögel Kunst sein, da sie doch nichts von Kunst wissen? Auch die französische Komponistin Lili Boulanger fängt mit ihrer Komposition in stark an Debussy erinnernder und von seinen Kompositionen beeinflusster Art und Weise die Natur, hier das Morgendämmern im Frühling, ein.

    Seine Uraufführung wird in diesem Konzert das Auftragswerk vom Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2019, Giordano Bruno do Nascimento erleben, das ebenfalls von der Frage nach dem Verhältnis von Kultur und Natur inspiriert ist.

    Und welche klassische Sinfonie kann solch ein vielschichtiges Programm besser abrunden als Beethovens „Pastorale“?

    Übrigens: Menschen hören gern den Gesang der Vögel, aber mögen Vögel auch die Musik der Menschen? Eine New Yorker Künstlerin fand heraus, dass die meisten Vögel auf Musik des französischen Komponisten Claude Debussy abfahren, Finken und Spatzen aber auf Heavy Metal der Gruppe „Metallica“.

  • Sa 20.02. 19.30 Uhr
    Der dressierte Mann Theater Nordhausen, Großes Haus

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • So 21.02. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Vögel als Konzertsolisten? Natürlich kommen sie nicht leibhaftig auf die Bühne, aber in seinem „Cantus arcticus“ präsentiert der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara arktische Vögel als solche, indem er ihre Gesänge als Tonbandzuspiel in seiner Orchesterkomposition verarbeitet. Natur und Kultur treten hier in einen spannenden Dialog, der die Grenze zwischen beiden verschwimmen lässt. Kann der Gesang der Vögel Kunst sein, da sie doch nichts von Kunst wissen? Auch die französische Komponistin Lili Boulanger fängt mit ihrer Komposition in stark an Debussy erinnernder und von seinen Kompositionen beeinflusster Art und Weise die Natur, hier das Morgendämmern im Frühling, ein.

    Seine Uraufführung wird in diesem Konzert das Auftragswerk vom Preisträger des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs 2019, Giordano Bruno do Nascimento erleben, das ebenfalls von der Frage nach dem Verhältnis von Kultur und Natur inspiriert ist.

    Und welche klassische Sinfonie kann solch ein vielschichtiges Programm besser abrunden als Beethovens „Pastorale“?

    Übrigens: Menschen hören gern den Gesang der Vögel, aber mögen Vögel auch die Musik der Menschen? Eine New Yorker Künstlerin fand heraus, dass die meisten Vögel auf Musik des französischen Komponisten Claude Debussy abfahren, Finken und Spatzen aber auf Heavy Metal der Gruppe „Metallica“.

  • Mo 22.02. 19.30 Uhr
    Baumann und Clausen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Credo von Deutschlands lustigsten Bürokraten: Wer lang im Büro sitzt, macht auch nur Fehler. Willkommen beim neuen Bühnenprogramm von Baumann & Clausen: TATORT BÜRO.  

    Alfred Clausen und Hans-Werner Baumann liefern in ihrer neuen, zweistündigen Show eine Lachsalve nach der anderen. Sie decken die Karteileichen des Büroalltags auf: Hierarchie schlägt Wissen, Vitamin B jegliche Kompetenz.   Wer sich in Zeiten der Digitalisierung so quer stellt wie Baumann und Clausen, weiß ganz schnell: TATORT BÜRO hat nichts mit Taten zu tun. Arbeit ist wie Salz in der Suppe – zu viel davon und du spuckst es sofort aus.

    Baumann & Clausen liefern mit ihrem neuen Bühnenprogramm die lustigsten Antworten der Republik auf alle Fragen, die unter der Käffchentasse brennen. Denn von der Pause lernen, heißt siegen lernen. Ganz nach Alfreds Motto: ich habe heute meinen Wecker mit zur Arbeit genommen, damit er mal sieht, wozu er mich jeden Tag zwingt.  

    Darauf ein Käffchen? BINGO!

  • Do 25.02. 19.30 Uhr
    Evita Theater Nordhausen, Großes Haus

    Viele Besucher konnten in der vergangenen Spielzeit keine Karten mehr ergattern, da alle Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Aus diesem Grund zeigen wir diese beliebte und beeindruckende Produktion auch in dieser Saison.

    Nach der Uraufführung 1978 in London eroberte das Musical „Evita“ weltweit die Bühnen. Es erzählt die Geschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón, die aufgrund ihres außerordentlichen sozialen Engagements für die Hilfsbedürftigen und Benachteiligten in ihrem Land bis heute als Heilige gefeiert wird. Doch von Evita, die in einer steilen Karriere es selbst schaffte, sich aus ärmsten Verhältnissen herauszuholen, geht nicht nur Glanz aus. Vielen gilt sie als machtgierig und fanatisch. Dieser Zwiespalt reizte auch die Autoren des Musicals Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Für sie bot die schillernde Biografie der argentinischen Präsidentengattin den perfekten Stoff für ein Musical, das Tragik und Komödie, Märchenhaftes und Wirklichkeit in sich vereint und reich ist an mitreißender und gefühlvoller Musik.

     

  • Fr 26.02. 19.30 Uhr
    Der dressierte Mann Theater Nordhausen, Großes Haus

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • Sa 27.02. 19.30 Uhr
    Chapeau, Sondershausen! Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Zu diesem rauschenden Fest im prächtigen Achteckhaus kommen nicht nur eingefleischte Tanzpaare auf ihre Kosten. Der längst zur Tradition gewordene Sonderhäuser Schlossball, den der Förderverein Loh-Orchester Sondershausen e. V. in enger Zusammenarbeit mit dem TN LOS! alle zwei Jahre ausrichtet, ist genau das Richtige für all jene, die sich bei guter Musik, leckerem Essen, köstlichem Wein und anregender Gesellschaft verwöhnen lassen möchten. Wenn Sie außerdem noch gerne einen Hut tragen, ist es umso besser! Denn in diesem Jahr sind Sie herzlich eingeladen, Kopfschmuck mitzubringen. Sei es einen schlichten Strohhut oder eine elegante Bergère, einen würdevollen Doktorhut, eine zeitlose Melone, einen exotischen Sombrero oder gar eine phantasievolle Eigenkreation: Erlaubt ist, was gefällt!

    Eröffnet wird der glanzvolle Abend feierlich mit dem Loh-Orchester Sondershausen unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Michael Helmrath. Im Anschluss sorgt eine Band für Stimmung und lädt zum Tanzen ein. Unterhaltsame Showeinlagen von Künstlerinnen und Künstlern des TN LOS! runden die Ballnacht ab, in der nicht zuletzt ein festliches Büffet keine Wünsche offen lässt.

    Übrigens: Zwar ist der Hut seit den 1960er Jahren zunehmend aus der Mode gekommen, doch in unserer Sprache lebt er weiter: Manchmal reißt uns die Hutschnur, versuchen wir alles Mögliche unter einen Hut zu bringen oder gar etwas aus dem Hut zu zaubern, wir finden, dass etwas ein wirklich alter Hut geworden ist oder werfen auch mal einen Hut in den Ring.

  • So 28.02. 11.00 Uhr
    Kunstsalon „Kain und Abel“ Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    In Kooperation mit dem Kunsthaus Meyenburg wird im „Kunstsalon“ die Oper „Kain und Abel“aus den verschiedensten Perspektiven beleuchtet – eine wunderbare Einstimmung auf die Premiere!

    Im Vorfeld unserer Uraufführung von Christoph Ehrenfellners Oper „Kain und Abel“ begeben wir uns dazu auf eine spannende Entdeckungsreise in die Kunst- und Kulturgeschichte dieser bewegenden biblischen Geschichte.

    Wie hat sie Künstler im Allgemeinen angeregt? Was war Christoph Ehrenfellner bei der Komposition seiner Oper wichtig? Welche Sicht hat die Psychologie auf den berühmten Bruderzwist? Und nicht zuletzt: Welche Deutungen gab und gibt es in der Theologie? Die Mitwirkenden in diesem „Kunstsalon“ in Kooperation mit dem Kunsthaus Meyenburg gehen an diesem Vormittag diesen und noch mehr Fragen auf die Spur.

    Mit Susanne Hinsching Leiterin der städtischen Museen Nordhausen, Alexander Nachama Rabbiner Erfurt, Andreas Schwarze Superintendent der evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Christoph Ehrenfellner Komponist der Oper „Kain und Abel“, Christian Probst Psychologe und Psychotherapeut.

  • Di 02.03. 19.30 Uhr
    Dienstags im Irodion Irodion - Das Theaterrestaurant

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe „Dienstags im Irodion“ ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und Dietrich Rose vom Förderverein erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    Der Eintritt ist frei.

    Mit Manfred Grund - Der Mensch in der Kulturpolitik.

  • Fr 05.03. 19.30 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • So 07.03. 11.00 Uhr

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein.

    Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz!

    Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

  • So 07.03. 16.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • Di 09.03. 15.00 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Mi 10.03. 19.30 Uhr
    3. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Mit den Loh-Konzerten im Achteckhaus bieten wir Ihnen in dieser Saison über das ganze Jahr verteilt beste Unterhaltung. Jedes der vier Konzerte hat mit seinen vielfältigen Programmen einen ganz eigenen Charme und Charakter.

    Auch in dieser Saison wird das Loh-Orchester die Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen bei ihrem traditionsreichen Meisterkurs im Abschlusskonzert unterstützen. Der diesjährige, von dem Münchner Professor für Flöte Michael Kofler geleitete Kurs widmet sich der Querflöte und all ihren virtuosen, jubelnden, brillierenden und leisen Tongebungen.

  • Sa 13.03. 17.00 Uhr
    Tristan und Isolde Theater Nordhausen, Großes Haus

    Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

    Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

    Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

    „Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

    Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

     

  • So 14.03. 18.00 Uhr
    3. Kammerkonzert Bankettsaal, Schloss Heringen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    Antonín Dvorák wählte für sein zweites Streichquintett die seltenere Besetzung mit Kontrabass, wodurch ein stärkeres Bassfundament entsteht und das Werk stellenweise fast orchestral klingt. Im Septett des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns treten dann noch Trompete und Klavier hinzu. Dieses Werk nimmt die Zuhörer mit auf eine kurzweilige Reise durch verschiedenste Musikstile und -formen vom Barock bis zur Romantik.

  • So 14.03. 18.00 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Fr 19.03. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Kain und Abel/Gianni Schicchi
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Opernabend verbindet zwei Einakter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Tragik und Komik stehen ebenso nebeneinander wie zwei ganz verschiedene Klangsprachen. Und doch gibt es Verbindendes, denn beide Werke erzählen eine Familiengeschichte.

    „Kain und Abel“
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper „Kain und Abel“, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    „Gianni Schicchi“
    Puccini schrieb „Gianni Schicchi“ 1918 als heiter-komisches Schlussstück seiner Operntrilogie „Il trittico“. Weil der reiche, soeben dahingeschiedene Buoso Donati seine gesamte Verwandtschaft enterbt hat, bittet diese den gerissenen Gianni Schicchi um Hilfe. Er erklärt sich bereit. Allerdings erkennt die Verwandtschaft erst zu spät, dass Schicchi die Ränke nur zu seinem eigenen Vorteil schmiedet. Raffiniert entlarvt die Musik, aus der Laurettas empfindsame Arie „O mio babbino caro“ herausragt, List und Scheinheiligkeit. Wir bringen Puccinis hintergründiges Opernkleinod mit jungen Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf die Nordhäuser Bühne.

    Übrigens: Auch 1983 zeigte das Theater Nordhausen Puccinis heiteren Einakter „Gianni Schicchi“. Dass selbst die Darsteller auf der Bühne lachten, lag allerdings nicht an der skuril-heiteren Handlung: Aus dem Bett des verstorbenen Buoso Donati erklangen tiefe Schnarcher. Der Statist, der zuvor dem Alkohol zugesprochen hatte, war eingeschlafen, verdiente sein Geld gewissermaßen im Schlaf!

     

  • Sa 20.03. 16.00 Uhr
    2. Kissenkonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Für Eltern, die ihre Kinder für Musik begeistern möchten, sind diese Konzerte genau das Richtige. Kammermusikgruppen des Loh-Orchesters führen die Kleinsten spielerisch an die Musik heran, stellen die Instrumente vor und animieren zum Mitmachen.

    Mit drei Jahren probierte Mozart schon das Klavier aus. Kurze Zeit später gab sein Vater ihm Geigen- und Klavierunterricht, und mit fünf Jahren komponierte er sein erstes Klavierstück! Wie das Leben des kleinen Wolferl dann weiterging, wie seine ersten Kompositionen entstanden und wie sie klingen, entdecken wir in diesem Konzert.

  • Sa 20.03. 19.00 Uhr
    3. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    Antonín Dvorák wählte für sein zweites Streichquintett die seltenere Besetzung mit Kontrabass, wodurch ein stärkeres Bassfundament entsteht und das Werk stellenweise fast orchestral klingt. Im Septett des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns treten dann noch Trompete und Klavier hinzu. Dieses Werk nimmt die Zuhörer mit auf eine kurzweilige Reise durch verschiedenste Musikstile und -formen vom Barock bis zur Romantik.

  • Sa 20.03. 19.30 Uhr
    Der dressierte Mann Theater Nordhausen, Großes Haus

    Bastian und Helen sind ein modernes Paar. Der patente Hausmann und die energische Businessfrau harmonieren scheinbar perfekt. Doch der von Bastian geplante Heiratsantrag beim stimmungsvollen Candle-Light-Dinner platzt im letzten Moment, weil Helen zuvor erzählt, einen hochdotierten Chefposten bekommen zu haben. Die Aussicht, dass seine Zukünftige zehnmal so viel verdient wie er, ist ein Tiefschlag für Bastians männliches Ego.

    Das Traumpaar stünde vor dem Aus, würden sich nicht die Mütter von Helen und Bastian einschalten. Frau Schröder-Röder erzog ihren Bastian in einer feministischen Frauenkommune. Und Helens Mutter Konstanze sucht das Höchstmaß an Erfüllung beim Shopping auf Kosten ihres Zahnarztgatten. So konträr die Grundpositionen der beiden Frauen auch sind, in einem Punkt stimmen sie doch klar überein: Nur in der Rolle des dressierten Versorgers findet der Mann seine wahre Bestimmung, denn „die Ehe ist eine Erfindung der Frauen zur Unterwerfung des Mannes“.

    Übrigens: Esther Vilars Buch „Der dressierte Mann“ löste nach seinem Erscheinen 1971 eine erhitzte Debatte über die immer noch aktuelle Frage der Gleichberechtigung aus. Aufgrund ihrer These, wonach nicht die Frau durch den Mann unterdrückt werde, sondern umgekehrt der Mann durch die Frau, war die Autorin teilweise groben Anfeindungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. In der Toilette der Münchner Staatsbibliothek etwa wurde Vilar von vier jungen Frauen zusammengeschlagen. Dieser Vorfall sei, so die Autorin, Grund für eine fluchtartige Emigration aus Deutschland gewesen.

  • Sa 20.03. 19.30 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • So 21.03. 14.30 Uhr
    Kain und Abel/Gianni Schicchi Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Opernabend verbindet zwei Einakter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Tragik und Komik stehen ebenso nebeneinander wie zwei ganz verschiedene Klangsprachen. Und doch gibt es Verbindendes, denn beide Werke erzählen eine Familiengeschichte.

    „Kain und Abel“
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper „Kain und Abel“, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    „Gianni Schicchi“
    Puccini schrieb „Gianni Schicchi“ 1918 als heiter-komisches Schlussstück seiner Operntrilogie „Il trittico“. Weil der reiche, soeben dahingeschiedene Buoso Donati seine gesamte Verwandtschaft enterbt hat, bittet diese den gerissenen Gianni Schicchi um Hilfe. Er erklärt sich bereit. Allerdings erkennt die Verwandtschaft erst zu spät, dass Schicchi die Ränke nur zu seinem eigenen Vorteil schmiedet. Raffiniert entlarvt die Musik, aus der Laurettas empfindsame Arie „O mio babbino caro“ herausragt, List und Scheinheiligkeit. Wir bringen Puccinis hintergründiges Opernkleinod mit jungen Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf die Nordhäuser Bühne.

    Übrigens: Auch 1983 zeigte das Theater Nordhausen Puccinis heiteren Einakter „Gianni Schicchi“. Dass selbst die Darsteller auf der Bühne lachten, lag allerdings nicht an der skuril-heiteren Handlung: Aus dem Bett des verstorbenen Buoso Donati erklangen tiefe Schnarcher. Der Statist, der zuvor dem Alkohol zugesprochen hatte, war eingeschlafen, verdiente sein Geld gewissermaßen im Schlaf!

     

  • So 21.03. 18.00 Uhr
    Premiere:
    Lauter schwarze Schafe
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    In jeder Stadt gibt es eine Kneipe wie das „Huckebein“. Die meisten, die hier sitzen, sich die Zeit vertreiben und Karten spielen, haben nicht viel Geld. Aber das spielt keine Rolle für Hannah, die gute Seele hinter dem Tresen. Seit 30 Jahren führt sie die kleine Kneipe in Bahn hofsnähe, und sie lässt sich von nichts und niemandem einschüchtern! Weder Rohrbrüche noch das Nichtraucherschutzgesetz konnten sie und ihre Kneipe in die Knie zwingen.

    Aber jetzt soll das Bahnhofsviertel gentrifiziert werden und das bekommen die „schwarzen Schafe“ der Stadt als erste zu spüren: Harri, Bernd und der Professor leben schon lange ohne festen Wohnsitz, aber als ihre Schlafstätte abgerissen wird, bleibt ihnen als Zufluchts ort nur noch das „Huckebein“.

    Doch auch für Hannah und ihre Kneipe wird es ungemütlich: Die Stadtverwaltung setzt sie unter Druck und droht mit Zwangsräumung. Als die Presse auf den Konflikt der Kneipenwirtin mit der Stadt aufmerksam wird, schöpfen Hannah und die schwarzen Schafe neue Hoffnung

    Übrigens: „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafsherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“ (Albert Einstein)

  • Fr 26.03. 19.30 Uhr
    Kain und Abel/Gianni Schicchi Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Opernabend verbindet zwei Einakter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Tragik und Komik stehen ebenso nebeneinander wie zwei ganz verschiedene Klangsprachen. Und doch gibt es Verbindendes, denn beide Werke erzählen eine Familiengeschichte.

    „Kain und Abel“
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper „Kain und Abel“, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    „Gianni Schicchi“
    Puccini schrieb „Gianni Schicchi“ 1918 als heiter-komisches Schlussstück seiner Operntrilogie „Il trittico“. Weil der reiche, soeben dahingeschiedene Buoso Donati seine gesamte Verwandtschaft enterbt hat, bittet diese den gerissenen Gianni Schicchi um Hilfe. Er erklärt sich bereit. Allerdings erkennt die Verwandtschaft erst zu spät, dass Schicchi die Ränke nur zu seinem eigenen Vorteil schmiedet. Raffiniert entlarvt die Musik, aus der Laurettas empfindsame Arie „O mio babbino caro“ herausragt, List und Scheinheiligkeit. Wir bringen Puccinis hintergründiges Opernkleinod mit jungen Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf die Nordhäuser Bühne.

    Übrigens: Auch 1983 zeigte das Theater Nordhausen Puccinis heiteren Einakter „Gianni Schicchi“. Dass selbst die Darsteller auf der Bühne lachten, lag allerdings nicht an der skuril-heiteren Handlung: Aus dem Bett des verstorbenen Buoso Donati erklangen tiefe Schnarcher. Der Statist, der zuvor dem Alkohol zugesprochen hatte, war eingeschlafen, verdiente sein Geld gewissermaßen im Schlaf!

     

  • Sa 27.03. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Mit einem frühlingshaften Konzert begrüßt das Loh-Orchester die neue Jahreszeit, in der es überall grünt und blüht. Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann befanden sich in einem ähnlichen Schaffensrausch und brauchten jeweils nur ein paar Tage für die Komposition der in unserem Sinfoniekonzert gespielten Werke. Mendelssohn hatte 1839 auf die Anfrage des Leipziger Theaters die Ouvertüre zu dem Schauspiel „Ruy Blas“ von Viktor Hugo komponiert, obwohl er das Schauspiel für „so ganz abscheulich und unter jeder Würde“ hielt, „wie man’s gar nicht glauben kann“. Dass Mendelssohn sein Werk weniger an das Schauspiel binden wollte, sondern als Konzertstück sah, machte er selbst deutlich, indem er es kurze Zeit darauf im Gewandhauskonzert dirigierte.

    Robert Schumann skizzierte seine 1. Sinfonie an nur vier Tagen im Januar 1841, „in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem überfällt“, wie er selbst dazu schrieb. Ihre Uraufführung erlebte sie im März 1841 durch Felix Mendelssohn Bartholdy und das Gewandhausorchester ebenfalls in Leipzig.

    Eines der von Robert Schumann am meisten gepriesenen Klavierkonzerte war das 4. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven, das dieser in den Jahren 1805 und 1806 komponiert hatte und 1807 selbst am Klavier uraufführte. Die Art und Weise, wie Beethoven hier Klavierpart und Orchesterpart sinfonisch verwebt, wurde Inspiration für viele Komponisten nach ihm. Besonders der zauberhafte Mittelsatz, der häufig mit dem Bezwingen der Unterwelt (Orchester) durch Orpheus, den Sänger der Liebe (Klavier) in Verbindung gebracht wird, zeigt Beethovens ganze Kunst des Dialogisierens.

    Übrigens: Herbert Grönemeyer und Nastasia Kinsky spielten Robert und Clara Schumann in dem auch in weiteren Rollen glänzend besetzten Film „Frühlingssinfonie“ von Peter Schamoni aus dem Jahr 1983. Er erzählt Clara Schumanns Leben und Karriere als Pianistin und ihre Liebe zu Robert Schumann bis zur Heirat und der erfolgreichen Uraufführung der „Frühlingsinfonie“.

  • So 28.03. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit einem frühlingshaften Konzert begrüßt das Loh-Orchester die neue Jahreszeit, in der es überall grünt und blüht. Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann befanden sich in einem ähnlichen Schaffensrausch und brauchten jeweils nur ein paar Tage für die Komposition der in unserem Sinfoniekonzert gespielten Werke. Mendelssohn hatte 1839 auf die Anfrage des Leipziger Theaters die Ouvertüre zu dem Schauspiel „Ruy Blas“ von Viktor Hugo komponiert, obwohl er das Schauspiel für „so ganz abscheulich und unter jeder Würde“ hielt, „wie man’s gar nicht glauben kann“. Dass Mendelssohn sein Werk weniger an das Schauspiel binden wollte, sondern als Konzertstück sah, machte er selbst deutlich, indem er es kurze Zeit darauf im Gewandhauskonzert dirigierte.

    Robert Schumann skizzierte seine 1. Sinfonie an nur vier Tagen im Januar 1841, „in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem überfällt“, wie er selbst dazu schrieb. Ihre Uraufführung erlebte sie im März 1841 durch Felix Mendelssohn Bartholdy und das Gewandhausorchester ebenfalls in Leipzig.

    Eines der von Robert Schumann am meisten gepriesenen Klavierkonzerte war das 4. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven, das dieser in den Jahren 1805 und 1806 komponiert hatte und 1807 selbst am Klavier uraufführte. Die Art und Weise, wie Beethoven hier Klavierpart und Orchesterpart sinfonisch verwebt, wurde Inspiration für viele Komponisten nach ihm. Besonders der zauberhafte Mittelsatz, der häufig mit dem Bezwingen der Unterwelt (Orchester) durch Orpheus, den Sänger der Liebe (Klavier) in Verbindung gebracht wird, zeigt Beethovens ganze Kunst des Dialogisierens.

    Übrigens: Herbert Grönemeyer und Nastasia Kinsky spielten Robert und Clara Schumann in dem auch in weiteren Rollen glänzend besetzten Film „Frühlingssinfonie“ von Peter Schamoni aus dem Jahr 1983. Er erzählt Clara Schumanns Leben und Karriere als Pianistin und ihre Liebe zu Robert Schumann bis zur Heirat und der erfolgreichen Uraufführung der „Frühlingsinfonie“.

  • Do 01.04. 18.00 Uhr
    Premiere:
    Das Dschungelbuch
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unter den Zappelinis ist das Dschungelfieber ausgebrochen. Dagegen ist so manches Kraut in der Welt gewachsen. Um das Heilmittel zu finden, streifen sie abenteuerlustig durch eine Wildnis aus Purzelbäumen, Schlangenarmen, Akrodilen, Vertikaltuch-Sümpfen und Stelzen-Palmen. Sie schlagen sich durchs Elefantengras und hangeln an Lianen. Doch plötzlich fehlt die kleinste Artistin. Mo ist im Urwald verschwunden und keine Spur von ihr zu finden. Während sich ein akrobatischer Suchtrupp versammelt, hat Mo schon neue Freunde gefunden. Sie schlägt mit Balu ein Rad, tanzt mit dem Wolf und jagt mit Baghira blaue Falter. Aber die Freude ist kurz, denn im dichten, schaurigen Urwald lauern hungrige Gefahren.

    Der Junge Zirkus Zappelini lädt das Publikum zu einem Besuch in den Dschungel ein und begegnet dabei allen wundersamen Tieren und Abenteuern aus dem bekannten Buch von Rudyard Kipling.

  • Sa 10.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Die lustige Witwe
    Meininger Hof, Saalfeld

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • So 11.04. 11.00 Uhr
    2. Kissenkonzert Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Für Eltern, die ihre Kinder für Musik begeistern möchten, sind diese Konzerte genau das Richtige. Kammermusikgruppen des Loh-Orchesters führen die Kleinsten spielerisch an die Musik heran, stellen die Instrumente vor und animieren zum Mitmachen.

    Mit drei Jahren probierte Mozart schon das Klavier aus. Kurze Zeit später gab sein Vater ihm Geigen- und Klavierunterricht, und mit fünf Jahren komponierte er sein erstes Klavierstück! Wie das Leben des kleinen Wolferl dann weiterging, wie seine ersten Kompositionen entstanden und wie sie klingen, entdecken wir in diesem Konzert.

  • So 11.04. 16.00 Uhr
    3. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    Antonín Dvorák wählte für sein zweites Streichquintett die seltenere Besetzung mit Kontrabass, wodurch ein stärkeres Bassfundament entsteht und das Werk stellenweise fast orchestral klingt. Im Septett des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns treten dann noch Trompete und Klavier hinzu. Dieses Werk nimmt die Zuhörer mit auf eine kurzweilige Reise durch verschiedenste Musikstile und -formen vom Barock bis zur Romantik.

  • So 11.04. 18.00 Uhr
    Evita Theater Nordhausen, Großes Haus

    Viele Besucher konnten in der vergangenen Spielzeit keine Karten mehr ergattern, da alle Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Aus diesem Grund zeigen wir diese beliebte und beeindruckende Produktion auch in dieser Saison.

    Nach der Uraufführung 1978 in London eroberte das Musical „Evita“ weltweit die Bühnen. Es erzählt die Geschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón, die aufgrund ihres außerordentlichen sozialen Engagements für die Hilfsbedürftigen und Benachteiligten in ihrem Land bis heute als Heilige gefeiert wird. Doch von Evita, die in einer steilen Karriere es selbst schaffte, sich aus ärmsten Verhältnissen herauszuholen, geht nicht nur Glanz aus. Vielen gilt sie als machtgierig und fanatisch. Dieser Zwiespalt reizte auch die Autoren des Musicals Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Für sie bot die schillernde Biografie der argentinischen Präsidentengattin den perfekten Stoff für ein Musical, das Tragik und Komödie, Märchenhaftes und Wirklichkeit in sich vereint und reich ist an mitreißender und gefühlvoller Musik.

     

  • Di 13.04. 15.00 Uhr
    Die lustige Witwe Meininger Hof, Saalfeld

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • Fr 16.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Cyrano de Bergerac
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • Fr 16.04. 19.30 Uhr
    Carmen Theater im Stadthaus, Rudolstadt

    Die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen der spanischen Zigeunerin Carmen und dem Sergeanten Don José, die zunächst 1847 als französische Novelle von Prosper Mérimée erschienen war, inspirierte Anfang der 1870er Jahre den Komponisten Georges Bizet zu seiner berühmt gewordenen Oper „Carmen“. Gleich zu Beginn verrät die Musik, dass die leidenschaftliche, nach Unabhängigkeit strebende Carmen und der gesellschaftlich eher angepasste und schnell eifersüchtige Don José nicht zueinander passen und schließlich einen tödlich endenden Konflikt austragen werden. Exotisches Milieu, das musikalisch seinen Ausdruck in einer besonderen Farbigkeit der Partitur findet, feurige Rhythmen und nicht zuletzt eine spannende Handlung machen Bizets Oper unsterblich.

    Der russische Komponist Rodion Shchedrin hat weite Teile von Bizets Partitur – darunter Highlights wie Carmens Habanera oder das Torrero-Lied des Stierkämpfers Escamillo – in eine effektvolle Fassung für Streichorchester und Schlagwerk überführt. Dem Ballettdirektor Ivan Alboresi dient diese Bearbeitung als Inspiration für sein neues Handlungsballett, in dem er sich die spanische Liebesgeschichte, angereichert mit weiterer Musik, gemeinsam mit seinem Ballett TN LOS! tanzend für sein Publikum erschließt.

    Übrigens: Dass Bizets Musik eine Vertanzung geradezu herausfordert, fand auch der Produzent Horant H. Hohlfeld, als er im Jahr 1990 für seinen Tanzfilm „Carmen on Ice“ eine Choreografie für Eiskunstläufer entwickelte. Die Titelrolle besetzte er prominent mit Katharina Witt. Sie war schon 1988 bei den Olympischen Spielen in Calgary in einer Kür zu Bizets Musik als Carmen angetreten und wurde damit Olympiasiegerin.

  • Sa 17.04. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Tschechisches Musikantentum ist legendär und wird auch diesem Konzert seinen Stempel aufdrücken. Im Konzert werden ebenso die nachdenklichen musikalischen Seiten der böhmischen und mährischen Seele zum Klingen gebracht. Antonín Dvořák vertritt mit seinen „Legenden“ und seiner „Tschechischen Suite“  die romantische Musik. Bohuslav Martinů und Leoš Janáçek komponierten aus den Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das nicht nur in der Musik große Umbrüche brachte, sondern für jeden einzelnen Menschen Schicksalhaftes bereit hielt. Mit Martinus Rhapsodie für Viola und Orchester, komponiert 1952, wird ein Soloinstrument erklingen, das immer hinter der Violine zurücksteht und dem nur wenige Komponisten Konzerte gewidmet haben. Martinus Konzert vermag es, den variantenreichen Klang und die virtuosen wie melodiösen Möglichkeiten des Instruments auszureizen, er akzentuiert hier insbesondere die melancholischen Farben.

    Tschechisches Musikantentum ist legendär und wird auch diesem Konzert seinen Stempel aufdrücken. Im Konzert werden ebenso die nachdenklichen musikalischen Seiten der böhmischen und mährischen Seele zum Klingen gebracht. Antonín Dvořak vertritt mit seinen „Legenden“ und seiner „Tschechischen Suite“  die romantische Musik. Bohuslav Martinů Martinů und Leoš Janáçek komponierten aus den Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das nicht nur in der Musik große Umbrüche brachte, sondern für jeden einzelnen Menschen Schicksalhaftes bereit hielt.

    Leoš Janácek ist vor allem für seine Opern berühmt, seine Art, die tschechische Sprache in Sprechgesang umzusetzen, sucht ihresgleichen. Seine Oper „Kát' a Kabanová“ nach Alexander Ostrowskis Roman „Das Gewitter“ wurde vor 100 Jahren, am 23. November 1921, in Brno (Brünn) uraufgeführt. Die Themen um unerfüllte heimliche Liebe mit tragischem Ausgang, um die Stellung der Frau in einer verkrusteten Gesellschaft und die Unmöglichkeit, sich Freiräume zu erkämpfen, sind aktuell wie eh und je. Janácek erfand dazu eine zu Herzen gehende Musik, die gleichzeitig hochromantisch und modern ist. Übrigens: Der tschechische Komponist Bohuslav Martinu entwickelte schon in seiner Kindheit einen besonderen Blick auf die Welt, den er sich sein ganzes Leben lang bewahrte. Der Grund dafür war sicher auch die Tatsache, dass er als Kind einer Türmerfamilie auf dem Kirchturm seines Heimatortes Poli?ka geboren wurde und aufwuchs.

  • Sa 17.04. 19.30 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • So 18.04. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Tschechisches Musikantentum ist legendär und wird auch diesem Konzert seinen Stempel aufdrücken. Im Konzert werden ebenso die nachdenklichen musikalischen Seiten der böhmischen und mährischen Seele zum Klingen gebracht. Antonín Dvořák vertritt mit seinen „Legenden“ und seiner „Tschechischen Suite“  die romantische Musik. Bohuslav Martinů und Leoš Janáçek komponierten aus den Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das nicht nur in der Musik große Umbrüche brachte, sondern für jeden einzelnen Menschen Schicksalhaftes bereit hielt. Mit Martinus Rhapsodie für Viola und Orchester, komponiert 1952, wird ein Soloinstrument erklingen, das immer hinter der Violine zurücksteht und dem nur wenige Komponisten Konzerte gewidmet haben. Martinus Konzert vermag es, den variantenreichen Klang und die virtuosen wie melodiösen Möglichkeiten des Instruments auszureizen, er akzentuiert hier insbesondere die melancholischen Farben.

    Tschechisches Musikantentum ist legendär und wird auch diesem Konzert seinen Stempel aufdrücken. Im Konzert werden ebenso die nachdenklichen musikalischen Seiten der böhmischen und mährischen Seele zum Klingen gebracht. Antonín Dvořak vertritt mit seinen „Legenden“ und seiner „Tschechischen Suite“  die romantische Musik. Bohuslav Martinů Martinů und Leoš Janáçek komponierten aus den Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das nicht nur in der Musik große Umbrüche brachte, sondern für jeden einzelnen Menschen Schicksalhaftes bereit hielt.

    Leoš Janácek ist vor allem für seine Opern berühmt, seine Art, die tschechische Sprache in Sprechgesang umzusetzen, sucht ihresgleichen. Seine Oper „Kát' a Kabanová“ nach Alexander Ostrowskis Roman „Das Gewitter“ wurde vor 100 Jahren, am 23. November 1921, in Brno (Brünn) uraufgeführt. Die Themen um unerfüllte heimliche Liebe mit tragischem Ausgang, um die Stellung der Frau in einer verkrusteten Gesellschaft und die Unmöglichkeit, sich Freiräume zu erkämpfen, sind aktuell wie eh und je. Janácek erfand dazu eine zu Herzen gehende Musik, die gleichzeitig hochromantisch und modern ist. Übrigens: Der tschechische Komponist Bohuslav Martinu entwickelte schon in seiner Kindheit einen besonderen Blick auf die Welt, den er sich sein ganzes Leben lang bewahrte. Der Grund dafür war sicher auch die Tatsache, dass er als Kind einer Türmerfamilie auf dem Kirchturm seines Heimatortes Poli?ka geboren wurde und aufwuchs.

  • Di 20.04. 19.00 Uhr
    Küchenklatsch bei Klajner Theater Nordhausen, Oberes Foyer

    Intendant Daniel Klajner bringt den Südharz zum Kochen! Die beliebte und äußerst erfolgreiche Theaterkochshow „Küchenklatsch bei Klajner“ setzen wir auch in dieser Spielzeit 2020/21 fort. Als Gäste lädt sich der Intendant Persönlichkeiten aus dem TN LOS!, dem Südharz, Thüringen und aller Welt ein, um mit ihnen über das Leben, die Welt und das Theater zu plaudern und zu diskutieren. Und natürlich kommt dabei das Kulinarische nicht zu kurz!

    Mit Ballett TN LOS! und Louiza Radeva, Leiterin der Tanzschule Radeva

  • Fr 23.04. 19.30 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Sa 24.04. 19.30 Uhr
    Kain und Abel/Gianni Schicchi Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Opernabend verbindet zwei Einakter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Tragik und Komik stehen ebenso nebeneinander wie zwei ganz verschiedene Klangsprachen. Und doch gibt es Verbindendes, denn beide Werke erzählen eine Familiengeschichte.

    „Kain und Abel“
    Von der ältesten Familiengeschichte überhaupt handelt Christoph Ehrenfellners tragische Oper „Kain und Abel“, die eigens für das Theater Nordhausen entstand. Der strenge Gott-Vater bevorzugt Abel und zeigt gegenüber seinem Erstgeborenen Kain eine besondere Härte. Den Mord Kains an seinem Bruder aus Kränkung und Eifersucht beantwortet der Vater mit dessen Verbannung und dem Kainsmal. Evas Klage über den Verlust beider Söhne rahmt das archaische Geschehen ein. Es schließt mit einer überraschenden, aber konsequenten Entscheidung Evas, die weit über die biblische Geschichte hinausgeht.

    „Gianni Schicchi“
    Puccini schrieb „Gianni Schicchi“ 1918 als heiter-komisches Schlussstück seiner Operntrilogie „Il trittico“. Weil der reiche, soeben dahingeschiedene Buoso Donati seine gesamte Verwandtschaft enterbt hat, bittet diese den gerissenen Gianni Schicchi um Hilfe. Er erklärt sich bereit. Allerdings erkennt die Verwandtschaft erst zu spät, dass Schicchi die Ränke nur zu seinem eigenen Vorteil schmiedet. Raffiniert entlarvt die Musik, aus der Laurettas empfindsame Arie „O mio babbino caro“ herausragt, List und Scheinheiligkeit. Wir bringen Puccinis hintergründiges Opernkleinod mit jungen Sängerinnen und Sängern der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf die Nordhäuser Bühne.

    Übrigens: Auch 1983 zeigte das Theater Nordhausen Puccinis heiteren Einakter „Gianni Schicchi“. Dass selbst die Darsteller auf der Bühne lachten, lag allerdings nicht an der skuril-heiteren Handlung: Aus dem Bett des verstorbenen Buoso Donati erklangen tiefe Schnarcher. Der Statist, der zuvor dem Alkohol zugesprochen hatte, war eingeschlafen, verdiente sein Geld gewissermaßen im Schlaf!

     

  • So 25.04. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Die einzigartige Atmosphäre des barocken Blauen Saals gibt diesen Konzerten am Sonntagvormittag ihren unverwechselbaren Charakter. Kleiner besetzte Werke vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zur Moderne verleihen der Konzertreihe eine belebende Farbigkeit, und Solisten aus den eigenen Reihen des Loh-Orchesters runden mit ihrem Können die sonntägliche musikalische Stunde ab.

    Wolfgang Amadeus Mozart strahlt als Komponist über allen. Aber wer waren seine komponierenden Zeitgenossen, wie klingt ihre Musik? Zu seinen Lebzeiten war Mozart lange ein Komponist unter vielen und nicht sehr berühmt, schon gar nicht europaweit. Wie anders aber war das bei Antonio Salieri, der als Wiener Opernkomponist über Jahrzehnte die Bühne beherrschte. Oder bei Joseph Martin Kraus, der am schwedischen Hof zu Ruhm und Ehren gelangte. Auch Niccoló Jommelli war damals ein sehr erfolgreicher Opernkomponist und der Cello-Virtuose Luigi Boccherini bereitete mit seinen Werken den Boden für kammermusikalische Entwicklungen. Dieses Konzert soll ihre Musik ein wenig dem Vergessen entreißen und die Vielfalt des Musiklebens zu Mozarts Zeit wieder aufleben lassen.

  • So 25.04. 14.30 Uhr
    Cyrano de Bergerac Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • Fr 30.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank)
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • So 02.05. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Blauer Saal, Schloss Sondershausen

    Die einzigartige Atmosphäre des barocken Blauen Saals gibt diesen Konzerten am Sonntagvormittag ihren unverwechselbaren Charakter. Kleiner besetzte Werke vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zur Moderne verleihen der Konzertreihe eine belebende Farbigkeit, und Solisten aus den eigenen Reihen des Loh-Orchesters runden mit ihrem Können die sonntägliche musikalische Stunde ab.

    Wolfgang Amadeus Mozart strahlt als Komponist über allen. Aber wer waren seine komponierenden Zeitgenossen, wie klingt ihre Musik? Zu seinen Lebzeiten war Mozart lange ein Komponist unter vielen und nicht sehr berühmt, schon gar nicht europaweit. Wie anders aber war das bei Antonio Salieri, der als Wiener Opernkomponist über Jahrzehnte die Bühne beherrschte. Oder bei Joseph Martin Kraus, der am schwedischen Hof zu Ruhm und Ehren gelangte. Auch Niccoló Jommelli war damals ein sehr erfolgreicher Opernkomponist und der Cello-Virtuose Luigi Boccherini bereitete mit seinen Werken den Boden für kammermusikalische Entwicklungen. Dieses Konzert soll ihre Musik ein wenig dem Vergessen entreißen und die Vielfalt des Musiklebens zu Mozarts Zeit wieder aufleben lassen.

  • So 02.05. 15.00 Uhr
    Die lustige Witwe Meininger Hof, Saalfeld

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • So 02.05. 18.00 Uhr
    Cyrano de Bergerac Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • Di 04.05. 19.30 Uhr
    Dienstags im Irodion Irodion - Das Theaterrestaurant

    Der Förderverein Theater Nordhausen e. V. lädt ein! Die beliebte Reihe „Dienstags im Irodion“ ist längst zur Tradition geworden. Im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden Barbara Rinke und Dietrich Rose vom Förderverein erzählen ihre Gäste Spannendes und Wissenswertes aus ihrem Leben.

    Der Eintritt ist frei.

    Mit Team des Jungen Theaters - Neue Akzente im Jungen Theater.

  • Mi 05.05. 18.00 Uhr
    Mittendrin statt außen vor Haus der Kunst, Sondershausen

    Wie fühlt es sich an, wie klingt es, wenn man wie ein Musiker mitten im Orchester sitzt, für ein Konzert probt und der Dirigent vor einem steht?

    Wenn Sie genau das einmal erleben möchten, dann kommen Sie zu einem exklusiven Probenbesuch zu uns ins Haus der Kunst! Zuvor haben Sie die Gelegenheit, geführt durch diese traditionelle Heimstätte des Loh-Orchesters zu streifen. In knapp einer Stunde erfahren Sie im Rundgang durch den Verwaltungs- und Garderobentrakt, durch die Unterbühne bis in die umfangreiche Notenbibliothek Historisches, Alltägliches, Kurioses über das Loh-Orchester, seine Musiker und Generalmusikdirektoren.

    Zwischen Führung und Probenbeginn laden wir Sie noch zu einer kleinen kulinarischen Stärkung in die „Caféstube“ des Orchesters ein.

  • Do 06.05. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • Fr 07.05. 19.30 Uhr
    Cyrano de Bergerac Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • Fr 07.05. 19.30 Uhr
    Die lustige Witwe Meininger Hof, Saalfeld

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • Sa 08.05. 18.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Haus der Kunst, Sondershausen

    Mozart gilt als Genie, dessen zahlreiche Werke problemlos eine ganze Spielzeit füllen könnten, so vielschichtig und immer wieder neu, lebendig und unerwartet erscheinen sie dem Zuhörer. Der Farbenreichtum seiner Musik ist Thema dieses Konzertes mit einer frühen und einer späteren Sinfonie, umrahmt Sinfonia concertante für Bläser. Seine Sinfonie KV 114 schrieb Mozart Ende 1771 in Salzburg, nachdem er erst Mitte Dezember mit dem Vater von seiner zweiten Italienreise zurückgekehrt war. Es ist eine zarte, freundliche Musik, die wohl auch dazu dienen sollte, Wolfgang dem neu zu wählenden Erzbischof von Salzburg zu empfehlen.
    1779, ebenfalls in Salzburg, entstand die zweite Sinfonie des Abends KV 319, in Salzburger Manier zunächst ohne Menuett, das von Mozart später wohl für eine Aufführung in Wien ergänzt wurde.

    Im Mittelpunkt unseres Konzertes steht die Sinfonia concertante, bei der es sich um ein äußerst farbenreiches Gruppenkonzert handelt, in dem Oboe, Klarinette, Fagott und Horn mit dem Orchester konzertieren und im Zusammenspiel brillieren können. Mozart hatte zu seiner Zeit berühmte Virtuosen aus Mannheim als Interpreten seiner Musik zur Verfügung, deren Musizierfreude das ganze Werk prägt.

    Übrigens: Die Aufführungsumstände für die Sinfonia concertante in Paris, wo sich Mozart im Sommer 1778 aufhielt, waren etwas schwierig, denn er schrieb an seinen Vater: „Nun aber mit der Sinfonie Concertante hat es wieder ein Hickl-Hackl. ich hab halt auch hier wieder meine Feinde. Wo habe ich sie aber nicht gehabt? ich habe die Sinfonie machen müssen, in grösster Eyl, habe mich sehr befliessen, und die 4 Concertanten [also die Solisten] waren und sind noch ganz darein verliebt.“

  • Sa 08.05. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Die Welle
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Kaum jemand freut sich auf die Projektwoche, die für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend ist. Viele landen auch nicht in ihren Wunsch-Projekten, sondern in der Projektgruppe von Dieter Berger zum Thema „Entwicklung des Faschismus in Deutschland und Europa“. Darüber wollen die meisten der Kids aber nichts mehr hören, denn sie halten das Thema für erledigt: Eine derartige Diktatur kann und wird es in Deutschland nie wieder geben, dafür sei man heutzutage viel zu aufgeklärt.

    Dieter Berger startet ein Experiment: Er will den Schülern beweisen, wie schnell ein kollektives Gruppenbewusstsein entstehen kann und welche Regeln und Strukturen dafür nötig sind.

    Die Schülerinnen und Schüler kommen schnell in den Sog der Gemeinschaft, von der eine große Kraft ausgeht: Innerhalb der Gruppe entstehen neue Bindungen, Abhängigkeiten und Kräfteverhältnisse. Aus dieser Gemeinschaft wird eine aktivistische Gruppe: „Die Welle“. Und es dauert nicht lange bis „Die Welle“ die Grenzen des Schulhofes und der Legalität verlässt und sich verselbstständigt. Dieter Berger hat keinen Einfluss mehr auf seine Schüler und kann sein Experiment nicht mehr kontrollieren …

    Übrigens: Das Sozialexperiment, das unter der Leitung des amerikanischen Lehrers Ron Jones 1967 an einer kalifornischen Schule ausgeführt wurde, lieferte die Vorlage für den Roman „Die Welle“ von Morton Rhue, der 1984 in Deutschland veröffentlicht wurde. Nach dieser Vorlage wurde der Stoff in Filmen und Serien weiterverarbeitet und ist bis heute brandaktuell.

  • So 09.05. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Frei(t)räume IV
    Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieser Abend ist sowohl für die Besucher als auch für das Ballett TN LOS! etwas ganz Besonderes. Denn die Tänzer, die während der Spielzeit auf der Bühne zu erleben sind, werden nun selbst zu Choreografen. Wenn sie für den Kammertanzabend die Seite wechseln, geht es um mehr als um ein Sich-Ausprobieren. Es geht vor allem darum, den Besuchern zu zeigen, welch zusätzliches Potenzial in jedem einzelnen Künstler des Nordhäuser Ballett-
    ensembles steckt und wie unterschiedlich ihre choreografischen Handschriften sein können. An keinem anderen Abend lässt sich das so unmittelbar erfahren wie an diesem.

    Übrigens: Auf der Internetseite des Deutschen Bühnenvereins ist nachzulesen: „Der Choreograf erfindet tänzerische Abläufe innerhalb einer Inszenierung bzw. arbeitet sie aus, meist für klassisches Ballett, Tanztheater oder Performance. Diese müssen fachkundig choreografiert, d.h. geplant und einstudiert werden. Hierzu erarbeiten Choreografen das Drehbuch oder die Vorlage für die Umsetzung des Stoffes, wählen die Tänzer mit aus und trainieren mit diesen die Tanzszenen.“

  • So 09.05. 18.00 Uhr
    Die lustige Witwe Meininger Hof, Saalfeld

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • So 09.05. 18.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mozart gilt als Genie, dessen zahlreiche Werke problemlos eine ganze Spielzeit füllen könnten, so vielschichtig und immer wieder neu, lebendig und unerwartet erscheinen sie dem Zuhörer. Der Farbenreichtum seiner Musik ist Thema dieses Konzertes mit einer frühen und einer späteren Sinfonie, umrahmt Sinfonia concertante für Bläser. Seine Sinfonie KV 114 schrieb Mozart Ende 1771 in Salzburg, nachdem er erst Mitte Dezember mit dem Vater von seiner zweiten Italienreise zurückgekehrt war. Es ist eine zarte, freundliche Musik, die wohl auch dazu dienen sollte, Wolfgang dem neu zu wählenden Erzbischof von Salzburg zu empfehlen.
    1779, ebenfalls in Salzburg, entstand die zweite Sinfonie des Abends KV 319, in Salzburger Manier zunächst ohne Menuett, das von Mozart später wohl für eine Aufführung in Wien ergänzt wurde.

    Im Mittelpunkt unseres Konzertes steht die Sinfonia concertante, bei der es sich um ein äußerst farbenreiches Gruppenkonzert handelt, in dem Oboe, Klarinette, Fagott und Horn mit dem Orchester konzertieren und im Zusammenspiel brillieren können. Mozart hatte zu seiner Zeit berühmte Virtuosen aus Mannheim als Interpreten seiner Musik zur Verfügung, deren Musizierfreude das ganze Werk prägt.

    Übrigens: Die Aufführungsumstände für die Sinfonia concertante in Paris, wo sich Mozart im Sommer 1778 aufhielt, waren etwas schwierig, denn er schrieb an seinen Vater: „Nun aber mit der Sinfonie Concertante hat es wieder ein Hickl-Hackl. ich hab halt auch hier wieder meine Feinde. Wo habe ich sie aber nicht gehabt? ich habe die Sinfonie machen müssen, in grösster Eyl, habe mich sehr befliessen, und die 4 Concertanten [also die Solisten] waren und sind noch ganz darein verliebt.“

  • Mi 12.05. 18.00 Uhr
    2. Festsaalkonzert des Loh-Orchesters Festsaal im Stadtpark, Wiehe

    Wolfgang Amadeus Mozart strahlt als Komponist über allen. Aber wer waren seine komponierenden Zeitgenossen, wie klingt ihre Musik?

    Zu seinen Lebzeiten war Mozart lange ein Komponist unter vielen und nicht sehr berühmt, schon gar nicht europaweit. Wie anders aber war das bei Antonio Salieri, der als Wiener Opernkomponist über Jahrzehnte die Bühne beherrschte. Oder bei Joseph Martin Kraus, der am schwedischen Hof zu Ruhm und Ehren gelangte. Auch Niccoló Jommelli war damals ein sehr erfolgreicher Opernkomponist und der Cello-Virtuose Luigi Boccherini bereitete mit seinen Werken den Boden für kammermusikalische Entwicklungen.

    Dieses Konzert soll ihre Musik ein wenig dem Vergessen entreißen und die Vielfalt des Musiklebens zu Mozarts Zeit wieder aufleben lassen.

  • Fr 14.05. 19.30 Uhr
    Evita Theater Nordhausen, Großes Haus

    Viele Besucher konnten in der vergangenen Spielzeit keine Karten mehr ergattern, da alle Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Aus diesem Grund zeigen wir diese beliebte und beeindruckende Produktion auch in dieser Saison.

    Nach der Uraufführung 1978 in London eroberte das Musical „Evita“ weltweit die Bühnen. Es erzählt die Geschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón, die aufgrund ihres außerordentlichen sozialen Engagements für die Hilfsbedürftigen und Benachteiligten in ihrem Land bis heute als Heilige gefeiert wird. Doch von Evita, die in einer steilen Karriere es selbst schaffte, sich aus ärmsten Verhältnissen herauszuholen, geht nicht nur Glanz aus. Vielen gilt sie als machtgierig und fanatisch. Dieser Zwiespalt reizte auch die Autoren des Musicals Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Für sie bot die schillernde Biografie der argentinischen Präsidentengattin den perfekten Stoff für ein Musical, das Tragik und Komödie, Märchenhaftes und Wirklichkeit in sich vereint und reich ist an mitreißender und gefühlvoller Musik.

     

  • Sa 15.05. 19.30 Uhr
    Symphonic Queen Theater Nordhausen, Großes Haus

    Zu Herzen gehende Songs, atemberaubende Gitarrensoli, eine kraftvolle Bühnenshow:

    Die grenzenlos energiegeladene Präsenz von Queen mit ihrem Frontmann Freddy Mercury war und ist ein besonderes Phänomen der Rock- und Popmusikgeschichte. Die Band war über zwanzig Jahre in unveränderter Besetzung erfolgreich, und auch heute noch sind Songs wie „Killer Queen“, „Anonther One Bites the Dust“, „The Show Must Go On“ und „We Will Rock You“ noch fast jeder und jedem im Ohr.

    In diesem besonderen Konzert wird das Loh-Orchester einen Abend lang diese vielgeliebten Titel in neuem sinfonischen Gewand präsentieren und die Sänger bei ihren eigenen Versionen der Queen-Songs ins rocksinfonische musikalische Licht setzen.

  • Sa 15.05. 19.30 Uhr
    Die lustige Witwe Meininger Hof, Saalfeld

    Der Balkanstaat Pontevedro steht vor dem Bankrott! Die reiche Witwe Hanna Glawari könnte ihr Heimatland mit ihrem Vermögen retten, wenn sie einen Pontevedriner heiratet. Das allerdings ist gar nicht so leicht, denn in Paris, wo sie der feierlichen Inthronisierung des pontevedrinischen Kronprinzen beiwohnt, buhlen etliche Franzosen um ihre Aufmerksamkeit. Eigentlich wäre ihr Landsmann Graf Danilo genau der Richtige für sie. Hanna und Danilo waren früher schon einmal ein Paar, doch war eine Hochzeit aus Standesgründen damals nicht möglich. Nun ist der Lebemann zu stolz, um erneut um ihre Hand anzuhalten.

    Nach reichlich Turbulenzen und vielen Ohrwürmern – darunter dem „Vilja-Lied“, „Heut geh ich ins Maxim“ oder dem Walzer-Duett „Lippen schweigen“ – finden die beiden schließlich doch wieder zueinander.

    „Die lustige Witwe“ war für den noch jungen Franz Lehár ein einzigartiger Erfolg. Die Operette ging schon bald nach ihrer Uraufführung im Dezember 1905 um die Welt. Das Geheimrezept des Komponisten: Er schuf für die „Witwe“ neben wunderschöner Musik Menschen aus Fleisch und Blut, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt haben. Die schweizerisch-niederländische Regisseurin und Opernsängerin Maria Riccarda Wesseling erzählt die Geschichte mit viel Witz, Humor und Charme.

    Übrigens: Das „Witwen“-Fieber packte Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem die Vereinigten Staaten. Dort war die „Witwe“ quasi überall. Es gab „Merry Widow“-Schuhe, -Korsetts und -Cremes, „Merry Widow“-Hotels und -Restaurants, mit „Merry Widow“-Cakes, -Schnitzeln und -Likören auf der Speisekarte, nach denen man sich die „Merry Widow“-Zigarre gönnte …

     

  • So 16.05. 18.00 Uhr
    Frei(t)räume IV Theater Nordhausen, Theater unterm Dach

    Dieser Abend ist sowohl für die Besucher als auch für das Ballett TN LOS! etwas ganz Besonderes. Denn die Tänzer, die während der Spielzeit auf der Bühne zu erleben sind, werden nun selbst zu Choreografen. Wenn sie für den Kammertanzabend die Seite wechseln, geht es um mehr als um ein Sich-Ausprobieren. Es geht vor allem darum, den Besuchern zu zeigen, welch zusätzliches Potenzial in jedem einzelnen Künstler des Nordhäuser Ballett-
    ensembles steckt und wie unterschiedlich ihre choreografischen Handschriften sein können. An keinem anderen Abend lässt sich das so unmittelbar erfahren wie an diesem.

    Übrigens: Auf der Internetseite des Deutschen Bühnenvereins ist nachzulesen: „Der Choreograf erfindet tänzerische Abläufe innerhalb einer Inszenierung bzw. arbeitet sie aus, meist für klassisches Ballett, Tanztheater oder Performance. Diese müssen fachkundig choreografiert, d.h. geplant und einstudiert werden. Hierzu erarbeiten Choreografen das Drehbuch oder die Vorlage für die Umsetzung des Stoffes, wählen die Tänzer mit aus und trainieren mit diesen die Tanzszenen.“

  • Mi 19.05. 19.30 Uhr
    4. Loh-Konzert Achteckhaus, Schloss Sondershausen

    Mit den Loh-Konzerten im Achteckhaus bieten wir Ihnen in dieser Saison über das ganze Jahr verteilt beste Unterhaltung. Jedes der vier Konzerte hat mit seinen vielfältigen Programmen einen ganz eigenen Charme und Charakter.

     

    Franz Liszt wohnte sehr gerne in Sondershausen der Aufführung seiner Werke durch die hiesige Hofkapelle bei. Die damaligen Antipoden Brahms und Wagner, deren kompromisslose Konfrontation durch ihre jeweiligen Anhänger heute kaum noch nachvollziehbar ist, bilden den Rahmen des Konzerts. In ihrer Mitte steht hier Liszt als Komponist und Bearbeiter von Werken Franz Schuberts, die er in reine Klavierfassungen übertrug und für dessen Klavierwerke oder begleitete Sololieder er  ein Orchestergewand maßschneiderte, das Schuberts Werke in neuen Klangfarben leuchten lässt.

  • Do 20.05. 11.00 Uhr
    OpernWerkstatt „L'elisir d'amore“ Theater Nordhausen, Großes Haus

    Um zu erfahren, wie Theater tatsächlich funktioniert, besuchen Sie die Werkstatt-Formate des Jungen Theaters. In den knapp 80-minütigen Vormittagsvorstellungen geben wir Einblicke in die Arbeit an einer großen Theaterproduktion. Wie entsteht z.B. eine Regie, ein Bühnenbild, eine Choreografie? Wie kann man Emotionen mithilfe des Körpers ausdrücken? Wie viel Vorbereitung braucht es, um eine Gesangspartie im Musiktheater zu singen?

    Und überhaupt: Warum ist Theater heute noch cool und zeitgemäß? Diese und weitere Fragen beantworten uns die beteiligten Künstlerinnen und Künstler.

    Natürlich darf auch die Gesamterfahrung nicht fehlen. So werden immer größere zusammenhängende Ausschnitte aus der jeweiligen Originalinszenierung gezeigt.

    Diesmal: Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ - „Der Liebestrank

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 ist gespickt mit eingängigen Melodien und Humor.

  • Fr 21.05. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • Sa 22.05. 19.00 Uhr
    Konzerte im Schloss Heringen Bankettsaal, Schloss Heringen

    Wolfgang Amadeus Mozart strahlt als Komponist über allen. Aber wer waren seine komponierenden Zeitgenossen, wie klingt ihre Musik?

    Zu seinen Lebzeiten war Mozart lange ein Komponist unter vielen und nicht sehr berühmt, schon gar nicht europaweit. Wie anders aber war das bei Antonio Salieri, der als Wiener Opernkomponist über Jahrzehnte die Bühne beherrschte. Oder bei Joseph Martin Kraus, der am schwedischen Hof zu Ruhm und Ehren gelangte. Auch Niccoló Jommelli war damals ein sehr erfolgreicher Opernkomponist und der Cello-Virtuose Luigi Boccherini bereitete mit seinen Werken den Boden für kammermusikalische Entwicklungen.

    Dieses Konzert soll ihre Musik ein wenig dem Vergessen entreißen und die Vielfalt des Musiklebens zu Mozarts Zeit wieder aufleben lassen.

  • Sa 22.05. 19.30 Uhr
    Cyrano de Bergerac Theater Nordhausen, Großes Haus

    Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes, behauptet der Volksmund. Es ist nicht überliefert, ob der Schriftsteller Edmond Rostand, als er Cyrano einen markanten Riechkolben verpasste, über die tiefere Bedeutung seines Kunstgriffs nachdachte. Der Titelheld Cyrano de Bergerac, selbst ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase. So mancher Spötter stirbt im Duell.

    Da er, in seine gutaussehende Cousine Roxane verliebt, ihre Absage fürchtet, verbirgt er seine wahren Gefühle. Um Roxane nicht dem Grafen Guiche auszusetzen, der sie als seine Geliebte einfordert, wählt er das kleinere Übel und leiht dem zwar hübschen aber als „arger Dummkopf“ geltenden Christian von Neuvillette sein poetisches Talent. Denn auch Christian hat ein Auge auf Roxane geworfen. So werden die romantischen Ansprüche der Angebeteten befriedigt, und schließlich heiratet Neuvillette Roxane. 14 Jahre später, als Witwe in einem Kloster zurückgezogen lebend, erfährt sie die Wahrheit über die echte Urheberschaft der von ihr sorgsam gehüteten Liebesgedichte …

    Übrigens: Nasenkorrekturen gehören mit zu den häufigsten Schönheitsoperationen weltweit. In den Vereinigten Staaten z. B. ließen sich 2017 etwa 13 Prozent mehr Menschen operieren als im Vorjahr. Eine der maßgeblichen Ursache für diesen anhaltenden Trend ist, dass Selfies die Nase ungewöhnlich groß wirken lassen.

  • So 23.05. 14.30 Uhr
    Petruschka - Playdead - Or Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieser Ballettabend trägt die Handschriften gleicher zweier Choreografen. Während Ballettdirektor Ivan Alboresi im ersten Teil mit Igor Strawinskys „Petruschka“ eines der berühmtesten Ballette des 20. Jahrhunderts für sein Ensemble selbst auf die Bühne bringt, hat er mit Douglas Lee für den zweiten Teil einen international renommierten Gastchoreografen nach Nordhausen eingeladen. Der 1977 in London geborene Künstler war viele Jahre lang Solotänzer im Stuttgarter Ballett, für das er zahlreiche Choreografien schuf. Seit 2011 ist er als freischaffender Choreograf u. a. für das Ballett Zürich, das Norwegische Nationalballett, das Atlanta Ballett und das Nederlands Dans Theater II tätig.

    Strawinsky, dessen Todestag sich im April 2021 zum 50. Mal jährt, komponierte „Petruschka“ 1911 zwischen dem „Feuervogel“ und dem skandalumwobenen „Le sacre du printemps“ für die Ballets Russes in Paris. Protagonisten sind die drei Puppen eines Gauklers auf einem Jahrmarkt, die durch Zauberkraft eine Seele erhalten und so zu menschlicher Gestalt gelangen. Realität und Fiktion verschwimmen in diesem eindrucksvollen Ballett, für das Strawinsky eine ungemein sprechende, von folkloristischen Anklängen durchdrungene Musik geschrieben hat. In seiner zweiten Choreografie „????“ (russisch für „Seele“) spürt Ivan Alboresi dem Geheimnis der Seele nach.

    Wie verändern und entwickeln sich Kindheitserinnerungen im Laufe eines Lebens? Gehen sie vielleicht sogar verloren? Diese Gedanken inspirierten Douglas Lee zu seinem Ballett, das er zu großen Teilen mit dem Ballett TN LOS! entwickeln wird. Die zwischen Leichtigkeit und dunkler Färbung changierende Klaviermusik gibt den Rahmen, innerhalb dessen sich die Tänzer bewegen.

    Übrigens: In Paris schuf Strawinsky seine berühmtesten Ballette. Dort soll er auch mit der renommierten Modedesignerin Coco Chanell eine Affäre gehabt haben, die schöpferisch auf beide einen starken Einfluss hatte. So erzählt es zumindest der Film „Coco Chanel & Igor Stravinsky“ aus dem Jahr 2009. Diesem zufolge wäre Coco Chanels berühmtes Parfüm Chanel No. 5 ohne Strawinsky nicht entstanden!

  • Fr 28.05. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • Sa 29.05. 19.30 Uhr
    Evita Theater Nordhausen, Großes Haus

    Viele Besucher konnten in der vergangenen Spielzeit keine Karten mehr ergattern, da alle Vorstellungen restlos ausverkauft waren. Aus diesem Grund zeigen wir diese beliebte und beeindruckende Produktion auch in dieser Saison.

    Nach der Uraufführung 1978 in London eroberte das Musical „Evita“ weltweit die Bühnen. Es erzählt die Geschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Perón, die aufgrund ihres außerordentlichen sozialen Engagements für die Hilfsbedürftigen und Benachteiligten in ihrem Land bis heute als Heilige gefeiert wird. Doch von Evita, die in einer steilen Karriere es selbst schaffte, sich aus ärmsten Verhältnissen herauszuholen, geht nicht nur Glanz aus. Vielen gilt sie als machtgierig und fanatisch. Dieser Zwiespalt reizte auch die Autoren des Musicals Andrew Lloyd Webber und Tim Rice. Für sie bot die schillernde Biografie der argentinischen Präsidentengattin den perfekten Stoff für ein Musical, das Tragik und Komödie, Märchenhaftes und Wirklichkeit in sich vereint und reich ist an mitreißender und gefühlvoller Musik.

     

  • So 30.05. 14.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • Fr 04.06. 19.00 Uhr
    4. Kammerkonzert Kunsthaus Meyenburg, Nordhausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    Mit dem Kontrabassisten und Komponisten Gustav Láska, der im 19. Jahrhundert in Sondershausen wirkte, beginnt dieses Konzert als Reise durch die Musik der Romantik. Dabei werden neben Láskas Werk für Kontrabass sowie Klavierkompositionen von Chopin und Schubert erklingen als auch romantische Duette für zwei Sopranstimmen und Klavier erklingen, wie sie besonders Robert Schumann in reicher Fülle komponierte.

  • Sa 05.06. 19.30 Uhr
    L'elisir d'amore (Der Liebestrank) Theater Nordhausen, Großes Haus

    Liebe macht blind, manchmal jedenfalls. In Gaetano Donizettis Erfolgsoper „L’elisir d’amore“ fällt der junge Nemorino, der in die wohlhabende Adina verliebt ist, auf den reisenden „Arzt“ Dulcamara rein. Dieser ist nichts anderes als ein großer Schwindler und bietet ganz normalen Wein als Liebestrank an. Nemorino kauft ihn nur allzu gerne, denn er hofft, damit seinem Liebesglück auf die Sprünge zu helfen. Schließlich, so denkt er, zeigte ein Liebestrank auch bei Tristan und Isolde einst Erfolg. Zu seinem Leidwesen geht die Angebetete aber auf die Avancen des Sergeanten Belcore ein. Dass Adina sich schließlich doch Nemorino zuwendet, führt er auf die Wirkung des „Liebestranks“ zurück, was nicht ganz falsch ist, der Wein nimmt Nemorino immerhin seine Schüchternheit. Doch den letzten Anstoß für Adinas Entscheidung gibt ihre wachsende Eifersucht, denn eine überraschende Erbschaft macht Nemorino mit einem Schlag zu einem begehrten Junggesellen …

    Mit viel Humor ist die Geschichte in Donizettis komischer Oper aus dem Jahr 1832 gespickt. Gleichwohl nimmt seine an eingängigen Melodien reiche Musik die Protagonisten ernst, ergründet auch die Tiefen seelischen Erlebens und bleibt dabei doch immer leichtfüßig.

    Übrigens: Dass Donizetti, der mit 38 Jahren bereits 50 Opern zu Papier gebracht hatte, in einer wahnsinnigen Schnelligkeit komponierte und damit den Wunsch des damaligen Opernpublikums nach immer neuer Unterhaltung zu erfüllen versuchte, brachte ihm nicht nur Zuspruch ein. Von Heinrich Heine ist die spöttische Bemerkung überliefert, dass Donizetti in seiner Fruchtbarkeit nur den Kaninchen nachstehe …

     

  • So 06.06. 15.00 Uhr
    Familienfest im Haus der Kunst Haus der Kunst, Sondershausen

    Nach dem ersten fröhlichen Fest im Herbst 2019 öffnen sich die Türen des Hauses der Kunst ein zweites Mal! Wir laden unser Publikum wieder ein, sein Orchester hautnah zu erleben, seine Heimstatt zu entdecken und ins Gespräch zu kommen! Die Musiker und Mitarbeiterinnen des Loh-Orchesters sind gespannt darauf und freuen sich auf Sie und Euch!

    Neben Pauken und Trompeten kann man natürlich auch die leiseren Instrumente des Orchesters kennenlernen und hören. Die Musiker geben mit kleinen Kostproben gern Auskunft über ihre Instrumente und das Spiel im Orchester. Dabei wird es sowohl aktionsreiche Programmteile als auch Ruhepunkte geben. Wir bereiten wieder eine unterhaltsame Rätselrunde für Groß und Klein vor. Ein Höhepunkt wird eine gemeinsame Aktion des Orchesters mit seinem musikbegeisterten Publikum sein, das seine Instrumente mitbringt und gemeinsam mit den Profis musiziert. Und natürlich wird es drinnen und auch draußen Spiel, Spaß und kulinarische Angebote geben.

    Informationen zur gemeinsamen Musikaktion finden Sie und Ihr dann beizeiten auf der Website des Theaters und in den Medien.

    Wir freuen uns auf ein lebensfrohes Fest mit unserem Publikum!

  • So 13.06. 11.00 Uhr
    Festspielfrühstück mit Inszenierungseinführungen Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen

    Wir möchten Sie auf unsere in Vorbereitung stehenden Produktionen neugierig machen und Ihnen erste Einblicke gewähren. Dazu laden wir Sie herzlich zu unseren Inszenierungseinführungen ein.

    Die Regieteams, Mitwirkende und besondere Gäste bieten einen bunten Strauß an Informationen zu den jeweiligen Stücken und den spezifischen Ansätzen ihrer Umsetzung. Natürlich kommt dabei auch die Musik nicht zu kurz!

    Außerdem werden Sie bei jeder Einführungsveranstaltung über den aktuellen Stand der Theatersanierung informiert.
    Bereits ab 10.00 Uhr können Sie ausführlich und lecker frühstücken.

  • Sa 19.06. 19.00 Uhr
    4. Kammerkonzert Bankettsaal, Schloss Heringen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    Mit dem Kontrabassisten und Komponisten Gustav Láska, der im 19. Jahrhundert in Sondershausen wirkte, beginnt dieses Konzert als Reise durch die Musik der Romantik. Dabei werden neben Láskas Werk für Kontrabass sowie Klavierkompositionen von Chopin und Schubert erklingen als auch romantische Duette für zwei Sopranstimmen und Klavier erklingen, wie sie besonders Robert Schumann in reicher Fülle komponierte.

  • So 20.06. 11.00 Uhr
    4. Kammerkonzert Cruciskirche, Sondershausen

    Kammermusik ist gegenüber den überwiegend sinfonisch geprägten Konzertprogrammen unseres Spielplans immer etwas Besonderes. In dieser Spielzeit bieten wir zum zweiten Mal eine Konzertreihe an, die ausschließlich kleinere Besetzungen präsentiert und den Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen die Möglichkeit gibt, faszinierende Kammermusikwerke in selbst gestalteten Programmen zu Gehör zu bringen.

    Mit dem Kontrabassisten und Komponisten Gustav Láska, der im 19. Jahrhundert in Sondershausen wirkte, beginnt dieses Konzert als Reise durch die Musik der Romantik. Dabei werden neben Láskas Werk für Kontrabass sowie Klavierkompositionen von Chopin und Schubert erklingen als auch romantische Duette für zwei Sopranstimmen und Klavier erklingen, wie sie besonders Robert Schumann in reicher Fülle komponierte.

  • Fr 25.06. 20.00 Uhr
    Premiere:
    3 Musketiere
    Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Sa 26.06. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • So 27.06. 19.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Fr 02.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Sa 03.07. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Bastien und Bastienne
    Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • Sa 03.07. 20.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • So 04.07. 15.00 Uhr
    Bastien und Bastienne Theaterwiese, Schloss Sondershausen

    Mit dieser kleinen vergnüglichen Oper von Wolfgang Amadeus Mozart laden wir Familien mit Kindern herzlich zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen auf die Theaterwiese ein. Mozart war zwar erst 12 Jahre alt, als er dieses musikdramatische Kleinod schuf, doch schon hier ist der spätere Meister zu erkennen, dessen Hingabe zu seinen Figuren ihn zu herzergreifender Musik inspirierte.

    Zwei junge Liebende vergehen beinahe vor Kummer, da jeder den anderen verdächtigt, untreu zu sein. Tatsächlich hat sich der Schäfer Bastien in ein Edelfräulein verguckt, und die Schäferin Bastienne fürchtet, ihr Liebster könnte sie verlassen. Da kommt ihr der (vermeintliche) Zauberer Colas zu Hilfe und rät ihr, die Eifersucht Bastiens zu wecken. Das gelingt ihr, indem sie behauptet, Bastien untreu zu sein. Doch mit Colas’ Unterstützung finden die beiden schließlich wieder glücklich zueinander.

    Übrigens: Ein enger Freund der Familie Mozart, der Hoftrompeter Johann Andreas Schachtner, maß der musischen Erziehung von Vater Leopold im Hinblick auf den kleinen Wolfgang einen hohen moralischen Wert bei: „Er war voll Feuer, seine Neigung hing jedem Gegenstand sehr leicht an; ich denke, dass er im Ermanglungsfalle einer so vorteilhaft guten Erziehung, wie er hatte, der ruchloseste Bösewicht hätte werden können, so empfänglich war er für jeden Reiz, dessen Güte oder Schädlichkeit er zu prüfen noch nicht im Stande war …“

  • So 04.07. 19.00 Uhr
    3 Musketiere Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Frankreich im 17. Jahrhundert zur Zeit Ludwigs XIII.: Der junge D’Artagnan macht sich aus seiner südfranzösischen Heimat auf nach Paris, um sich wie einst sein Vater den Musketieren, der Leibgarde des Königs, anzuschließen. Dort angekommen, entwickelt sich eine Freundschaft zu den drei Musketieren Aramis, Athos und Porthos. Vor dem Hintergrund eines drohenden Krieges zwischen England und Frankreich gerät D’Artagnan mit den Freunden in die intriganten Machenschaften von Kardinal Richelieu, derentwegen er den Tod seiner großen Liebe Constance betrauern muss. Ob es den Freunden dennoch gelingt, Richelieu dingfest zu machen?

    Die Vorlage für die spannende Geschichte um Freundschaft, Macht, Intrigen und leidenschaftliche Liebe bot der gleichnamige Roman von Alexandre Dumas, der im Jahr 1844 als Fortsetzungsroman in einer französischen Zeitschrift erschien. Die beiden Brüder Rob und Ferdi Bolland, die in den 1980er Jahren bereits als Komponisten für Falco („Rock Me Amadeus“) Erfolge gefeiert hatten, schrieben für das 2003 in den Niederlanden uraufgeführte Musical eine ebenso rockige wie gefühlvolle, balladenhafte Musik, die mitreißt und unter die Haut geht.

    Übrigens: Jahrhundertelang stellten ganze Kerle ihre Ehre im Zweikampf wieder her, in Frankreich war er seit der Wende zum 17. Jahrhundert eine regelrechte Modeerscheinung. Noch 200 Jahre später fochten rund 25 Prozent der Adligen mindestens ein Mal im Leben ein Duell aus. Gesetzliche Verbote stießen nicht selten auf Widerspruch. Eines der letzten Fechtduelle gab es im Jahr 1967, als zwei französische Parlamentsabgeordnete vor Fotografen und einem Kamerateam bis aufs Blut um ihre Ehre kämpften.

     

  • Fr 09.07. 20.00 Uhr
    Premiere:
    Der Barbier von Sevilla
    Schlosshof, Schloss Sondershausen

    Vor dem Haus des alten Junggesellen Dr. Bartolo singt Graf Almaviva seiner Angebeteten Rosina ein heimliches Ständchen. Bereits vor Wochen hat er sich in die junge Dame verliebt, nun möchte er ihr seine Liebe gestehen. Aber so einfach ist das nicht, denn Rosina wird von ihrem Vormund Dr. Bartolo, der sein reiches Mündel selbst heiraten möchte, streng bewacht … Die Geschichte in Rossinis glänzender Komödie nimmt jedoch ein gutes Ende. Raffinierte Verkleidungsspiele und vor allem die helfende Hand des Tausendsassas Figaro ermögli