Benjamin Prins

Benjamin Prins

Operndirektor

Benjamin Prins wurde 1982 im französischen Lisieux geboren. Er absolvierte zunächst einen Bachelor in Rechts- und Politikwissenschaften und einen Master in Linguistik an der Universität Montpellier, bevor er an der österreichischen Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Musiktheaterregie studierte. Er schloss sein Studium 2012 bei Prof. Reto Nickler mit Auszeichnung ab. Von 2005 bis 2012 arbeitete Benjamin Prins bei über sechzig Produktionen in Frankreich und im Ausland als Regieassistent an der Seite von renommierten europäischen Opern- und Theaterregisseuren, darunter mit Olivier Py am Theater an der Wien (Shakespeares »Hamlet«) und der Oper Köln (Verdis »Il trovatore«), mit Johannes Weigand am Teatro La Fenice (Verdis »Stiffelio«) und Andrei Serban an der Wiener Staatsoper (Massenets »Manon«).

Zu seinen eigenen Produktionen der letzten Jahre gehören »The Beggar’s Opera« (Britten) an der Opéra national in Montpellier, »Herzog Blaubarts Burg« (Bartók) und »Die lustigen Weiber von Windsor« (Nicolai) am Anhaltischen Theater Dessau, »Così fan tutte« (Mozart) am Theater Erfurt, »Werther« (Massenet) am Staatstheater Braunschweig sowie jüngst am Mainfranken Theater in Würzburg der Doppelabend mit »Gianni Schicchi« (Puccini) und »Die glückliche Hand« (Schönberg).

Benjamin Prins veranstaltet regelmäßig Meisterkurse für Künstler:innen, die sich noch in der Ausbildung befinden. So wurde er 2022 nach Lissabon eingeladen, um im Rahmen eines internationalen Ausbildungsprogramms junge Regisseur:innen bei der Entwicklung ihres ersten Musiktheaterprojekts anzuleiten und zu begleiten.

Stücke:

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