Diese Webseite verwendet Cookies zur Auswertung der Aufrufe. Sie haben auf dieser Webseite die Möglichkeit personenbezogene Daten zu übermitteln. Ihr Besuch auf dieser Webseite kann von externen Unternehmen ausgewertet werden. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

  • 2021

    April

  • 2021

    Mai

  • Do 01.04. 18.00 Uhr
    Premiere:
    Das Dschungelbuch
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Unter den Zappelinis ist das Dschungelfieber ausgebrochen. Dagegen ist so manches Kraut in der Welt gewachsen. Um das Heilmittel zu finden, streifen sie abenteuerlustig durch eine Wildnis aus Purzelbäumen, Schlangenarmen, Akrodilen, Vertikaltuch-Sümpfen und Stelzen-Palmen. Sie schlagen sich durchs Elefantengras und hangeln an Lianen. Doch plötzlich fehlt die kleinste Artistin. Mo ist im Urwald verschwunden und keine Spur von ihr zu finden. Während sich ein akrobatischer Suchtrupp versammelt, hat Mo schon neue Freunde gefunden. Sie schlägt mit Balu ein Rad, tanzt mit dem Wolf und jagt mit Baghira blaue Falter. Aber die Freude ist kurz, denn im dichten, schaurigen Urwald lauern hungrige Gefahren.

    Der Junge Zirkus Zappelini lädt das Publikum zu einem Besuch in den Dschungel ein und begegnet dabei allen wundersamen Tieren und Abenteuern aus dem bekannten Buch von Rudyard Kipling.

  • Fr 16.04. 19.30 Uhr
    9. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    In diesem Konzert präsentieren wir das tschechische Musikantentum in seinen vielen Facetten und bringen dabei sowohl die sprühende Lebenslust als auch die nachdenklichen Seiten der böhmischen Seele zum Klingen. Mit den „Legenden“ schuf Antonín Dvořák nach den Slawischen Tänzen einen weiteren, ebenfalls zunächst für vier Hände komponierten Zyklus kürzerer Werke. Die auch folkloristisch gefärbten „Legenden“ sind gleichwohl lyrischer, weicher. Sie folgen keiner konkreten Geschichte, sodass jeder Hörer seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Die 7. Sinfonie komponierte Dvořák nach seiner ersten erfolgreichen Englandreise 1884 im Auftrag der London Philharmonic Society. Sein Anspruch war, mit dem Werk „die ganze Welt zu bewegen“, wie er selbst schrieb.
    Bohuslav Martinůs Leben steht im Zeichen der Katastrophen und Umbrüche der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Rhapsodie für Viola und Orchester schrieb er 1952 nach der Flucht vor den Nationalsozialisten in die USA. Sie reizt den vielseitigen Klang, die virtuosen und melodiösen Möglichkeiten des von nur wenigen Komponisten mit Konzerten bedachten Soloinstruments aus. Martinů akzentuierte hier insbesondere die melancholischen Farben. Die Viola faszinierte ihn nicht zuletzt deshalb, weil sie für ihn so nah an der menschlichen Stimme war.

  • Sa 17.04. 19.30 Uhr
    WINTERREISE oder Stationen einer Flucht Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • So 18.04. 18.00 Uhr
    9. Sinfoniekonzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    In diesem Konzert präsentieren wir das tschechische Musikantentum in seinen vielen Facetten und bringen dabei sowohl die sprühende Lebenslust als auch die nachdenklichen Seiten der böhmischen Seele zum Klingen. Mit den „Legenden“ schuf Antonín Dvořák nach den Slawischen Tänzen einen weiteren, ebenfalls zunächst für vier Hände komponierten Zyklus kürzerer Werke. Die auch folkloristisch gefärbten „Legenden“ sind gleichwohl lyrischer, weicher. Sie folgen keiner konkreten Geschichte, sodass jeder Hörer seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Die 7. Sinfonie komponierte Dvořák nach seiner ersten erfolgreichen Englandreise 1884 im Auftrag der London Philharmonic Society. Sein Anspruch war, mit dem Werk „die ganze Welt zu bewegen“, wie er selbst schrieb.
    Bohuslav Martinůs Leben steht im Zeichen der Katastrophen und Umbrüche der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Rhapsodie für Viola und Orchester schrieb er 1952 nach der Flucht vor den Nationalsozialisten in die USA. Sie reizt den vielseitigen Klang, die virtuosen und melodiösen Möglichkeiten des von nur wenigen Komponisten mit Konzerten bedachten Soloinstruments aus. Martinů akzentuierte hier insbesondere die melancholischen Farben. Die Viola faszinierte ihn nicht zuletzt deshalb, weil sie für ihn so nah an der menschlichen Stimme war.

  • Fr 23.04. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Der Vetter aus Dingsda
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht … Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • Sa 24.04. 19.30 Uhr
    WINTERREISE oder Stationen einer Flucht Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • Mi 28.04. 15.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht … Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • Fr 07.05. 19.30 Uhr
    WINTERREISE oder Stationen einer Flucht Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • Sa 08.05. 19.30 Uhr
    Premiere:
    Heute Abend: Lola Blau
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht …

    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist „Lola Blau“ „die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen EwigGestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.“

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und allen Facetten ihres Könnens begegnen.  

  • So 09.05. 18.00 Uhr
    Premiere:
    Die Sternstunde des Josef Bieder
    Theater Nordhausen, Großes Haus

    Im Leben von Josef Bieder dreht sich alles um das Theater. Er ist durch und durch Theatermensch und weiß, wie es läuft. Sein Traumberuf wäre Sänger gewesen, doch dafür hat es nie gereicht. Jetzt ist er Requisiteur und betreibt diesen Beruf mit Genauigkeit, mit Hingabe und Leidenschaft.
    Eines Abends betritt er die Bühne seines Theaters. Er will aufräumen, denn die geplante Vorstellung wurde abgesagt. Doch niemand hat das Publikum informiert, und es sitzt erwartungsvoll da. Um die Befugnis zu erhalten, versucht Josef Bieder vergeblich den verantwortlichen Disponenten zu erreichen. Nach und nach kommt er ins Plaudern, und dann erzählt er, einen Abend lang: vom Theater und seinem eigenen Leben, von Kollegen, von Geschichten, die er in vielen Jahren selbst erlebt oder von denen er gehört hat. Der Abend wird zu seiner Sternstunde.
    Die „Revue für einen Theaterrequisiteur“ ist ein ungewöhnlicher Blick hinter die Kulissen und eine Liebeserklärung an das Theater. Die Geschichten sind, so wie die Figur des Josef Bieder selbst, aus dem realen Theaterleben gegriffen.
    Der Schauspieler Sven Mattke, in Nordhausen durch viele Produktionen wie zuletzt „Eugen Onegin“ und „The Fairy Queen“ sowie als Moderator bekannt und beliebt, bringt den Requisiteur Josef Bieder mit Brillanz, Tiefgang und doppelbödigem Humor auf die Bühne.

  • Mi 12.05. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht … Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • Do 13.05. 18.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht … Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • Fr 14.05. 19.30 Uhr
    Heute Abend: Lola Blau Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht …

    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist „Lola Blau“ „die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen EwigGestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.“

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und allen Facetten ihres Könnens begegnen.  

  • Sa 15.05. 19.30 Uhr
    WINTERREISE oder Stationen einer Flucht Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • So 16.05. 15.00 Uhr
    Die Sternstunde des Josef Bieder Theater Nordhausen, Großes Haus

    Im Leben von Josef Bieder dreht sich alles um das Theater. Er ist durch und durch Theatermensch und weiß, wie es läuft. Sein Traumberuf wäre Sänger gewesen, doch dafür hat es nie gereicht. Jetzt ist er Requisiteur und betreibt diesen Beruf mit Genauigkeit, mit Hingabe und Leidenschaft.
    Eines Abends betritt er die Bühne seines Theaters. Er will aufräumen, denn die geplante Vorstellung wurde abgesagt. Doch niemand hat das Publikum informiert, und es sitzt erwartungsvoll da. Um die Befugnis zu erhalten, versucht Josef Bieder vergeblich den verantwortlichen Disponenten zu erreichen. Nach und nach kommt er ins Plaudern, und dann erzählt er, einen Abend lang: vom Theater und seinem eigenen Leben, von Kollegen, von Geschichten, die er in vielen Jahren selbst erlebt oder von denen er gehört hat. Der Abend wird zu seiner Sternstunde.
    Die „Revue für einen Theaterrequisiteur“ ist ein ungewöhnlicher Blick hinter die Kulissen und eine Liebeserklärung an das Theater. Die Geschichten sind, so wie die Figur des Josef Bieder selbst, aus dem realen Theaterleben gegriffen.
    Der Schauspieler Sven Mattke, in Nordhausen durch viele Produktionen wie zuletzt „Eugen Onegin“ und „The Fairy Queen“ sowie als Moderator bekannt und beliebt, bringt den Requisiteur Josef Bieder mit Brillanz, Tiefgang und doppelbödigem Humor auf die Bühne.

  • So 16.05. 18.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht … Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • Di 18.05. 19.30 Uhr
    4. Loh-Konzert Theater Nordhausen, Großes Haus

    Franz Liszt wohnte sehr gerne in Sondershausen der Aufführung seiner Werke durch die hiesige Hofkapelle bei. Gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Richard Wagner und mit Anton Bruckner wurde er der Partei der „Neutöner“ innerhalb der Musik im 19. Jahrhundert zugerechnet. Sie sahen ausgehend von Beethoven vor allem im Musikdrama und der sinfonischen Dichtung die Musikgattungen der Zukunft.
    Die Geschichte der Wiederentdeckung des „Symphonischen Praeludiums“ von Anton Bruckner kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gleicht einem Krimi. Das Werk wurde und wird teilweise heute noch für ein Jugendwerk Gustav Mahlers gehalten. Wagners „Wesendonck-Lieder“, fünf Lieder auf Gedichte von Mathilde Wesendonck, mit der den Komponisten einst ein Liebesverhältnis verband, sind der Inbegriff des hochromantischen Liedes. Komponiert 1857/1858 stehen sie inhaltlich und musikalisch in starkem Zusammenhang mit seinem zur gleichen Zeit verfassten Musikdrama „Tristan und Isolde“.
    Im Zentrum unseres Konzerts steht Liszt als Komponist und Bearbeiter. Einige von Franz Schuberts Liedern bearbeitete und interpretierte er, indem er das Klavier als ursprüngliches Begleitinstrument durch ein romantisches großes Orchester ersetzte. So leuchtet Schuberts Werk in neuen, erweiterten Klangfarben. Auch für seine eigene Klavierkomposition, den Mephisto-Walzer, schneiderte Liszt ein Orchestergewand nach Maß.

  • Do 20.05. 19.30 Uhr
    Heute Abend: Lola Blau Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht …

    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist „Lola Blau“ „die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen EwigGestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.“

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und allen Facetten ihres Könnens begegnen.  

  • Fr 21.05. 19.30 Uhr
    WINTERREISE oder Stationen einer Flucht Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • Sa 22.05. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht … Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • So 23.05. 15.00 Uhr
    Die Sternstunde des Josef Bieder Theater Nordhausen, Großes Haus

    Im Leben von Josef Bieder dreht sich alles um das Theater. Er ist durch und durch Theatermensch und weiß, wie es läuft. Sein Traumberuf wäre Sänger gewesen, doch dafür hat es nie gereicht. Jetzt ist er Requisiteur und betreibt diesen Beruf mit Genauigkeit, mit Hingabe und Leidenschaft.
    Eines Abends betritt er die Bühne seines Theaters. Er will aufräumen, denn die geplante Vorstellung wurde abgesagt. Doch niemand hat das Publikum informiert, und es sitzt erwartungsvoll da. Um die Befugnis zu erhalten, versucht Josef Bieder vergeblich den verantwortlichen Disponenten zu erreichen. Nach und nach kommt er ins Plaudern, und dann erzählt er, einen Abend lang: vom Theater und seinem eigenen Leben, von Kollegen, von Geschichten, die er in vielen Jahren selbst erlebt oder von denen er gehört hat. Der Abend wird zu seiner Sternstunde.
    Die „Revue für einen Theaterrequisiteur“ ist ein ungewöhnlicher Blick hinter die Kulissen und eine Liebeserklärung an das Theater. Die Geschichten sind, so wie die Figur des Josef Bieder selbst, aus dem realen Theaterleben gegriffen.
    Der Schauspieler Sven Mattke, in Nordhausen durch viele Produktionen wie zuletzt „Eugen Onegin“ und „The Fairy Queen“ sowie als Moderator bekannt und beliebt, bringt den Requisiteur Josef Bieder mit Brillanz, Tiefgang und doppelbödigem Humor auf die Bühne.

  • So 23.05. 18.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht … Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • Do 27.05. 19.30 Uhr
    Heute Abend: Lola Blau Theater Nordhausen, Großes Haus

    Dieses außergewöhnliche Stück von Georg Kreisler für einen Pianisten und eine Darstellerin erzählt von der jungen jüdischen Schauspielerin Lola, die ihre Karriere beginnt, als die Nationalsozialisten an die Macht gelangen. Aus ihrer österreichischen Heimat Wien flieht sie über die Schweiz in die Vereinigten Staaten von Amerika und wird dort als Sängerin erfolgreich. Als sie nach dem Krieg hoffnungsvoll nach Österreich zurückkehrt, ist der Neubeginn dort alles andere als leicht …

    Seit der Uraufführung 1971 in Wien hat die Geschichte um Lola, in der Georg Kreisler auch eigene Erfahrungen verarbeitet hat, nichts an Aktualität verloren. Kreislers ebenso melancholische wie komische, heitere und mitunter auch bissige Kabarettsongs sprechen Kopf und Herz gleichermaßen an. Für Kreisler selbst ist „Lola Blau“ „die Geschichte einer Ohnmacht. Lola ist ohnmächtig gegen die sturen Schweizer, wütet ohnmächtig gegen die Sex-Karriere in Amerika, und zum Schluss ist sie wieder ohnmächtig gegen die österreichischen EwigGestrigen. Sie will eigentlich nichts als ein bisschen tanzen und singen und ihrem Publikum Freude machen. Aber sie muss einsehen, dass es nichts nützt, nur einen kleinen bescheidenen Platz an der Sonne erhaschen zu wollen.“

    Übrigens: Bevor Brigitte Roth ihr jahrzehntelanges Engagement als Sängerin und Darstellerin am Theater Nordhausen beendet, wird sie unserem Publikum als Lola noch einmal mit ihrer Wandlungsfähigkeit und allen Facetten ihres Könnens begegnen.  

  • Fr 28.05. 19.30 Uhr
    WINTERREISE oder Stationen einer Flucht Theater Nordhausen, Großes Haus

    Mit der „Winterreise“ schuf Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem frühen Tod, einen Liederzyklus, der nicht nur als Höhepunkt seines eigenen Schaffens, sondern als Gipfel romantischer Liedkunst überhaupt gilt. 24 Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller geben Einblick in das seelische Erleben eines von der Liebe Enttäuschten, ja mehr noch eines Suchenden, eines Wanderers, der nirgendwo zu Hause ist. „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“: Schon die ersten Verse des Zyklus geben das Thema, die Atmosphäre vor. Franz Schubert lotet in seiner Musik auf oftmals erschütternde Weise jede Gefühlsregung aus, schildert Hoffnung, Einsamkeit, Verzweiflung, sogar Todessehnsucht. Er bekannte einst selbst, dass die Lieder „mich mehr angegriffen haben, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“.


    Die in sich abgeschlossenen Gedanken- und Gefühlswelten eines jeden Liedes inspirierten Ballettdirektor Ivan Alboresi zu intimen Choreografien, die zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben anregen. Ist nicht jeder von uns ein Suchender oder eine Suchende? Der Tanz überführt das seelische Erleben in bewegte Bilder und wird dabei begleitet von einer Musik, deren eigene Dynamik aus dem Wechsel zwischen äußerster Unruhe und meditativem Stillstand erwächst.

  • Sa 29.05. 19.30 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht … Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.

  • So 30.05. 15.00 Uhr
    Die Sternstunde des Josef Bieder Theater Nordhausen, Großes Haus

    Im Leben von Josef Bieder dreht sich alles um das Theater. Er ist durch und durch Theatermensch und weiß, wie es läuft. Sein Traumberuf wäre Sänger gewesen, doch dafür hat es nie gereicht. Jetzt ist er Requisiteur und betreibt diesen Beruf mit Genauigkeit, mit Hingabe und Leidenschaft.
    Eines Abends betritt er die Bühne seines Theaters. Er will aufräumen, denn die geplante Vorstellung wurde abgesagt. Doch niemand hat das Publikum informiert, und es sitzt erwartungsvoll da. Um die Befugnis zu erhalten, versucht Josef Bieder vergeblich den verantwortlichen Disponenten zu erreichen. Nach und nach kommt er ins Plaudern, und dann erzählt er, einen Abend lang: vom Theater und seinem eigenen Leben, von Kollegen, von Geschichten, die er in vielen Jahren selbst erlebt oder von denen er gehört hat. Der Abend wird zu seiner Sternstunde.
    Die „Revue für einen Theaterrequisiteur“ ist ein ungewöhnlicher Blick hinter die Kulissen und eine Liebeserklärung an das Theater. Die Geschichten sind, so wie die Figur des Josef Bieder selbst, aus dem realen Theaterleben gegriffen.
    Der Schauspieler Sven Mattke, in Nordhausen durch viele Produktionen wie zuletzt „Eugen Onegin“ und „The Fairy Queen“ sowie als Moderator bekannt und beliebt, bringt den Requisiteur Josef Bieder mit Brillanz, Tiefgang und doppelbödigem Humor auf die Bühne.

  • So 30.05. 18.00 Uhr
    Der Vetter aus Dingsda Theater Nordhausen, Großes Haus

    Das Herz der jungen Julia de Weert schlägt für ihren Vetter Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue schwor. Seitdem allerdings weilt er im fernen Osten, in Dingsda, und sie wartet sehnsüchtig auf seine Rückkehr. Für andere Männer interessiert sie sich nicht, etwa für August, den Neffen ihres Onkels und Vormundes Josef Kuhbrot. Mit diesem möchte der Onkel Julia verheiratet wissen, damit das reiche Erbe in der Familie bleibt. Da ist guter Rat teuer! Als der lang ersehnte Roderich an Julias 18. Geburtstag schließlich leibhaftig vor ihr steht, ist ihre Enttäuschung groß: Roderich hat in den Jahren gar nicht mehr an sie gedacht! Doch hat die Sache auch ihr Gutes, denn Julia kann sich jetzt eingestehen, dass sie sich eigentlich in den geheimnisvollen Fremden verguckt hat, der an ihrem Geburtstag plötzlich auftaucht … Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“ erlebte 1921 ihre Uraufführung in Berlin und wurde sein erfolgreichstes Bühnenstück. Ihr frecher Witz, ihre spritzigen, von damals moderner amerikanischer Unterhaltungsmusik geprägten Rhythmen und etliche einprägsame Melodien versprechen auch heute noch ein Rundumvergnügen.