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  • Mi 29.08. 19.30 Uhr
    1. Loh-Konzert Achteckhaus Sondershausen

    Den Auftakt in die neue Konzertsaison beginnen wir klangvoll mit skandinavischen Ohrwürmern und bezaubernden Liedern für Sopran und Orchester von Richard Strauss. Auftritte junger Solistinnen und Solisten, die sich im Frühjahr 2018 erste Preise beim Sondershäuser Carl-Schroeder-Wettbewerb erspielt haben, verleihen diesem Abend zusätzlichen Glanz.

     

  • So 16.09. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Keines der Werke steht an musikalischer Schönheit dem anderen nach. Elgars Serenade entfaltet einen ungemein warmen Streicherklang. Mozarts strahlendes Doppelkonzert für Harfe und Flöte bringt zwei klanglich wunderbar miteinander verschmelzende Instrumente zusammen. Und in Haydns berühmter „Abschiedssinfonie“ gibt es neben dem legendären letzten Satz noch vieles andere zu entdecken.

  • Mi 26.09. 18.00 Uhr
    Mitten drin statt außen vor Haus der Kunst Sondershausen
  • Sa 29.09. 18.00 Uhr
    1. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Franz Schuberts Herz schlug zwar für das Theater, aber als Komponist war ihm auf diesem Gebiet zu Lebzeiten wenig Erfolg beschieden. Von seinen musikdramatischen Schöpfungen ist die Ouvertüre zu dem Zauberspiel „Die Zauberharfe“, die er später dem romantischen Schauspiel „Rosamunde“ voranstellte, die bekannteste. Ihre Musik lässt in ihrem heiter-temperamentvollen Charakter unzweifelhaft an den damals auch in Wien so populären Rossini denken.

    Christoph Ehrenfellner begreift sich in seinem 2. Violinkonzert als Erzähler, der seine musikalischen Ideen auf eine mannigfaltige Reise schickt. Gleichermaßen stürmisch und lyrisch komponierte Ehrenfellner, der in der vergangenen Spielzeit mit der Uraufführung seiner Luther-Sinfonie in Sondershausen und Nordhausen einen großen Erfolg feierte, sein Konzert in der Tradition Beethovens, Brahms’ und Tschaikowskys. Der russischen Geigerin Alexandra Soumm ist das ihr gewidmete Werk bestens vertraut, denn sie spielte 2014 bereits die Uraufführung.

    Als „reif fürs Irrenhaus“ beschrieb Carl Maria von Weber den Komponisten Beethoven, als er dessen 1811/12 entstandene 7. Sinfonie hörte. Sein Unverständnis bezog sich auf die ungewöhnliche rhythmische Sprengkraft des Werkes, die Richard Wagner später zu dem vielzitierten Ausspruch verleitete, die Sinfonie sei „die Apotheose des Tanzes selbst“. Für das Wiener Publikum war sie Ausdruck der Freude über den kurz zuvor eingeleiteten Untergang Napoleons.

  • So 07.10. 11.00 Uhr
    1. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Keines der Werke steht an musikalischer Schönheit dem anderen nach. Elgars Serenade entfaltet einen ungemein warmen Streicherklang. Mozarts strahlendes Doppelkonzert für Harfe und Flöte bringt zwei klanglich wunderbar miteinander verschmelzende Instrumente zusammen. Und in Haydns berühmter „Abschiedssinfonie“ gibt es neben dem legendären letzten Satz noch vieles andere zu entdecken.

  • So 14.10. 18.00 Uhr
    "Vive la musique" Achteckhaus Sondershausen

    Die Sprache, die selbst wie Musik klingt, das Land, das für die Kunst des Genießens berühmt ist, und Opern, die mit ihrem charmanten Flair die Zuschauer in aller Welt verzücken, geben den Rahmen für die festliche Operngala zum Spielzeitanfang. Das „Tafelsilber“ der französischen Opernkunst wird von Solisten und dem Opernchor des Theaters Nordhausen dargeboten – begleitet vom Loh-Orchester Sondershausen. Wenn man bedenkt, dass so unterschiedliche Opern wie Bizets „Carmen“, Massenets „Cendrillon“ oder „Hoffmanns Erzählungen“ von Offenbach ihre Wurzeln in Frankreich haben, dann ahnt man bereits, wie abwechslungsreich dieser Gala-Abend werden wird. Viel Esprit verspricht auch die Moderation der Gala: Intendant Daniel Klajner, dessen Liebe zu Frankreich in acht Jahren seiner Intendanz beim Orchestre Symphonique de Mulhouse immer wieder neue Nahrung fand, und Generalmusikdirektor Michael Helmrath mit seinem schier unerschöpflichen Geschichtenfundus lassen die „musique“ auch in Worten hochleben.

  • Sa 20.10. 18.00 Uhr
    2. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Zwei der berühmtesten Werke aus der Feder böhmischer Komponisten stehen auf dem Programm unseres 2. Sinfoniekonzertes. Antonín Dvoráks 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“ und Bedrich Smetanas „Die Moldau“ aus dem Zyklus „Mein Vaterland“ feiern als Hits der klassischen Musik seit ihrer jeweiligen Uraufführung einen ungebrochenen Erfolg. Seine 9. Sinfonie komponierte Dvorák zwar in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo er seit 1892 als Direktor des New Yorker „National Conservatory of Music“ mit der Entwicklung einer nationalen amerikanischen Musik beauftragt war. Doch seine böhmische Heimat ist in seiner populärsten Sinfonie neben einiger afro-amerikanischer Folklore deutlich herauszuhören. Smetana gab mit dem sechsteiligen sinfonischen Zyklus „Mein Vaterland“ dem wachsenden Nationalgefühl der Tschechen im 19. Jahrhundert einen musikalischen Ausdruck. Die „Moldau“ wurde sogar zur heimlichen Nationalhymne. Der Kontrabassist des Loh-Orchesters Stefan Blum wird mit zwei Werken des böhmischen Komponisten Gustav Láska verzaubern, der einen besonderen Bezug zum Loh-Orchester hat. Denn er war im 19. Jahrhundert als Kontrabassist in der fürstlichen Hofkapelle Sondershausen engagiert.

  • Fr 02.11. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt I Haus der Kunst Sondershausen
  • Sa 03.11. 19.30 Uhr
  • Mo 05.11. 18.00 Uhr
    Mitten drin statt außen vor Haus der Kunst Sondershausen
  • Sa 10.11. 18.00 Uhr
    3. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    In der Nacht vom 9. auf den 10. November 2018 jährt sich zum 80. Mal ein sehr düsteres Kapitel der deutschen Geschichte. In die Veranstaltungen zu diesem denkwürdigen Jahrestag der Reichspogromnacht reiht sich unser musikalischer Beitrag ein.

    Sergej Prokofjew komponierte seine Ouvertüre über hebräische Themen 1919 für das jüdische Ensemble Simso, ein Sextett. Die von charakteristischen Klezmerklängen durchdrungene Musik arrangierte er selbst später für Orchester. Für die Zwillingsbrüder Alexander und Daniel Gurfinkel schuf der 1962 in Tadschikistan geborene Komponist Benjamin Yusupov sein Klarinettenkonzert „Images of the Soul“. In der jüdischen Tradition steht die Klarinette für die Seele. „Im Gedenken an die Opfer des Faschismus und des Krieges“ schrieb Dmitri Schostakowitsch 1960 im kriegszerstörten Dresden sein 8. Streichquartett.

    Ludwig van Beethovens Chorfantasie op. 80 wird auch als „Kleine Neunte“ bezeichnet, denn er nahm in dieser Musik bereits die Liedmelodie „Freude schöner Götterfunken“ aus der 9. Sinfonie vorweg. Somit steht die Chorfantasie stellvertretend für das später entstandene Werk, das auf der ganzen Welt zum Ausdruck von Frieden und einer Völker verbindenden Vision geworden ist.

  • Di 13.11. 09.00 Uhr
    Premiere:
    Zwerg Nase
    Haus der Kunst Sondershausen

    Jakob, ein aufgeweckter Junge, riskiert manchmal etwas vorlaut eine kesse Lippe. Seine Mutter ist Gemüsehändlerin auf dem Markt. Als eine alte Frau die wertvollen Kräuter der Mutter geringschätzt und zeternd die Kunden vertreibt, verspottet Jakob sie wegen ihrer Hässlichkeit. Daraufhin verschleppt sie ihn und rächt sich mit einem bösen Zauber. Erst nach sieben Jahren im Dienste der Hexe Kräuterweis darf Jakob, als Zwerg und mit einer langen Nase sowie einem Buckel gezeichnet, zu seinen Eltern heimkehren. Die erkennen ihn nicht und jagen ihn fort. Jakob hat Glück im Unglück: Er darf sich als Koch am Hofe des Herzogs beweisen, gerät aber bald erneut in Lebensgefahr. Ihm hilft die Gans Mimi, eine verzauberte Prinzessin. Sie spürt das Kräutlein Niesmitlust auf, das für die schmackhafte Pastete Souzeraine unabdingbar ist. Vielleicht wächst ja irgendwo auch ein Kraut, das den Zauberbann für Zwerg Nase und seine Mimi brechen kann?

    Der Autor und Illustrator Gunnar Kunz hat bereits über dreißig Märchen für das Theater bearbeitet. Sie zeichnen sich immer durch eine stark am Original orientierte Erzählweise aus. „Zwerg Nase“, sein jüngstes Werk, bringt das Theater Rudolstadt als Uraufführung auf die Bühne.

  • Di 13.11. 11.00 Uhr
    Zwerg Nase Haus der Kunst Sondershausen

    Jakob, ein aufgeweckter Junge, riskiert manchmal etwas vorlaut eine kesse Lippe. Seine Mutter ist Gemüsehändlerin auf dem Markt. Als eine alte Frau die wertvollen Kräuter der Mutter geringschätzt und zeternd die Kunden vertreibt, verspottet Jakob sie wegen ihrer Hässlichkeit. Daraufhin verschleppt sie ihn und rächt sich mit einem bösen Zauber. Erst nach sieben Jahren im Dienste der Hexe Kräuterweis darf Jakob, als Zwerg und mit einer langen Nase sowie einem Buckel gezeichnet, zu seinen Eltern heimkehren. Die erkennen ihn nicht und jagen ihn fort. Jakob hat Glück im Unglück: Er darf sich als Koch am Hofe des Herzogs beweisen, gerät aber bald erneut in Lebensgefahr. Ihm hilft die Gans Mimi, eine verzauberte Prinzessin. Sie spürt das Kräutlein Niesmitlust auf, das für die schmackhafte Pastete Souzeraine unabdingbar ist. Vielleicht wächst ja irgendwo auch ein Kraut, das den Zauberbann für Zwerg Nase und seine Mimi brechen kann?

    Der Autor und Illustrator Gunnar Kunz hat bereits über dreißig Märchen für das Theater bearbeitet. Sie zeichnen sich immer durch eine stark am Original orientierte Erzählweise aus. „Zwerg Nase“, sein jüngstes Werk, bringt das Theater Rudolstadt als Uraufführung auf die Bühne.

  • Mi 14.11. 09.00 Uhr
    Zwerg Nase Haus der Kunst Sondershausen

    Jakob, ein aufgeweckter Junge, riskiert manchmal etwas vorlaut eine kesse Lippe. Seine Mutter ist Gemüsehändlerin auf dem Markt. Als eine alte Frau die wertvollen Kräuter der Mutter geringschätzt und zeternd die Kunden vertreibt, verspottet Jakob sie wegen ihrer Hässlichkeit. Daraufhin verschleppt sie ihn und rächt sich mit einem bösen Zauber. Erst nach sieben Jahren im Dienste der Hexe Kräuterweis darf Jakob, als Zwerg und mit einer langen Nase sowie einem Buckel gezeichnet, zu seinen Eltern heimkehren. Die erkennen ihn nicht und jagen ihn fort. Jakob hat Glück im Unglück: Er darf sich als Koch am Hofe des Herzogs beweisen, gerät aber bald erneut in Lebensgefahr. Ihm hilft die Gans Mimi, eine verzauberte Prinzessin. Sie spürt das Kräutlein Niesmitlust auf, das für die schmackhafte Pastete Souzeraine unabdingbar ist. Vielleicht wächst ja irgendwo auch ein Kraut, das den Zauberbann für Zwerg Nase und seine Mimi brechen kann?

    Der Autor und Illustrator Gunnar Kunz hat bereits über dreißig Märchen für das Theater bearbeitet. Sie zeichnen sich immer durch eine stark am Original orientierte Erzählweise aus. „Zwerg Nase“, sein jüngstes Werk, bringt das Theater Rudolstadt als Uraufführung auf die Bühne.

  • Mi 14.11. 11.00 Uhr
    Zwerg Nase Haus der Kunst Sondershausen

    Jakob, ein aufgeweckter Junge, riskiert manchmal etwas vorlaut eine kesse Lippe. Seine Mutter ist Gemüsehändlerin auf dem Markt. Als eine alte Frau die wertvollen Kräuter der Mutter geringschätzt und zeternd die Kunden vertreibt, verspottet Jakob sie wegen ihrer Hässlichkeit. Daraufhin verschleppt sie ihn und rächt sich mit einem bösen Zauber. Erst nach sieben Jahren im Dienste der Hexe Kräuterweis darf Jakob, als Zwerg und mit einer langen Nase sowie einem Buckel gezeichnet, zu seinen Eltern heimkehren. Die erkennen ihn nicht und jagen ihn fort. Jakob hat Glück im Unglück: Er darf sich als Koch am Hofe des Herzogs beweisen, gerät aber bald erneut in Lebensgefahr. Ihm hilft die Gans Mimi, eine verzauberte Prinzessin. Sie spürt das Kräutlein Niesmitlust auf, das für die schmackhafte Pastete Souzeraine unabdingbar ist. Vielleicht wächst ja irgendwo auch ein Kraut, das den Zauberbann für Zwerg Nase und seine Mimi brechen kann?

    Der Autor und Illustrator Gunnar Kunz hat bereits über dreißig Märchen für das Theater bearbeitet. Sie zeichnen sich immer durch eine stark am Original orientierte Erzählweise aus. „Zwerg Nase“, sein jüngstes Werk, bringt das Theater Rudolstadt als Uraufführung auf die Bühne.

  • So 18.11. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    An diesem Vormittag nehmen wir Sie mit auf eine unbeschwerte Reise durch zwei Jahrhunderte. Neben Händels strahlendem Concerto grosso steht eine der meistgespielten Sinfonien von Joseph Martin Kraus, dem „schwedischen Mozart“. Als Solist und Arrangeur ist unser Composer in Residence Christoph Ehrenfellner in Schuberts „Rondo“ zu erleben. Anfang der 1930er Jahre verarbeitete Benjamin Britten als junger Mann in seiner Simple Symphony augenzwinkernd Melodien, die er bereits als Kind zu Papier gebracht hatte.

  • Sa 08.12. 18.00 Uhr
    Weihnachtskonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Wir begleiten Sie in der besinnlichsten Zeit des Jahres mit einem festlichen Programm, in dem Sie schönste Weihnachtsmusik von J. S. Bach, W. A. Mozart, Peter Cornelius und anderen erwartet.

     

  • So 09.12. 11.00 Uhr
    2. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    An diesem Vormittag nehmen wir Sie mit auf eine unbeschwerte Reise durch zwei Jahrhunderte. Neben Händels strahlendem Concerto grosso steht eine der meistgespielten Sinfonien von Joseph Martin Kraus, dem „schwedischen Mozart“. Als Solist und Arrangeur ist unser Composer in Residence Christoph Ehrenfellner in Schuberts „Rondo“ zu erleben. Anfang der 1930er Jahre verarbeitete Benjamin Britten als junger Mann in seiner Simple Symphony augenzwinkernd Melodien, die er bereits als Kind zu Papier gebracht hatte.

  • Fr 28.12. 19.30 Uhr
    Beethovens Neunte zum Jahreswechsel Haus der Kunst Sondershausen

    Lassen Sie das alte Jahr feierlich mit Beethovens großer Chorsinfonie ausklingen.

  • Di 01.01. 18.00 Uhr

    Zu Beginn des neuen Jahres begibt sich das Loh-Orchester auf eine bunte musikalische Reise. Unter dem Motto „Von der Themse an die Donau“ startet der unterhaltsame Abend mit populärer Musik aus England, darunter dem bekannten „Greensleeves“ und Edward Elgars berühmtem Marsch aus seinen „Pomp and Circumstance“ („Land of Hope and Glory“), der heimlichen englischen Nationalhymne. In die Welt von Johann Strauß taucht der zweite Teil des Abends ein. Neben Musik aus der Operette „Eine Nacht in Venedig“ und dem berühmten Donauwalzer stehen viele humorvolle Programmpunkte, in denen das Orchester mitunter in ungewohnter Weise in Aktion tritt.

  • Sa 12.01. 18.00 Uhr

    Zu Beginn des neuen Jahres begibt sich das Loh-Orchester auf eine bunte musikalische Reise. Unter dem Motto „Von der Themse an die Donau“ startet der unterhaltsame Abend mit populärer Musik aus England, darunter dem bekannten „Greensleeves“ und Edward Elgars berühmtem Marsch aus seinen „Pomp and Circumstance“ („Land of Hope and Glory“), der heimlichen englischen Nationalhymne. In die Welt von Johann Strauß taucht der zweite Teil des Abends ein. Neben Musik aus der Operette „Eine Nacht in Venedig“ und dem berühmten Donauwalzer stehen viele humorvolle Programmpunkte, in denen das Orchester mitunter in ungewohnter Weise in Aktion tritt.

  • So 27.01. 11.00 Uhr
    Kissenkonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Sie möchten Ihre Kinder für Musik begeistern, wagen sich aber noch nicht in ein „richtiges“ Orchesterkonzert? Dann sind Sie herzlich eingeladen zu unseren Matineen am Sonntagvormittag, in denen die Kinder altersgerecht und in einem intimen Konzertrahmen an die Musik herangeführt werden. Es spielt eine kleine, kammermusikalische Gruppe des Loh-Orchesters.

  • Sa 02.02. 18.00 Uhr
    4. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Die Promenadenkonzerte in London, kurz „The Proms“, sind die wohl berühmteste klassische Konzertreihe Englands. Nicht zuletzt dank der legendären „Last Night of the Proms“, bei der das gesamte Publikum zu Edward Elgars patriotischem Lied „Land of Hope and Glory“ aus dem 1. Marsch „Pomp and Circumstance“ feierlich mitsingt. Aus der Feder des Komponisten floss auch das emotionale Cellokonzert e-Moll. Bei uns spielt es der Solocellist des Loh-Orchesters Sebastian Hennemann.

    Regelmäßige Besucher der Proms kennen auch Alexander MacKenzies 1894 komponierte „Nautical Overture“. Der schottische Komponist verarbeitete darin u. a. bekannte Seemannslieder zu einem imposanten Orchesterstück.

    Knapp 30 Jahre bevor Elgar das Licht der Welt erblickte, brach Felix Mendelssohn Bartholdy zu seiner ersten großen Bildungsreise nach England und Schottland auf. Die Impressionen in Schottland regten ihn unmittelbar zu seiner 3. Sinfonie an. Die wie nebelhaft anmutende Melodie der Einleitung notierte er sich sogleich, noch unter dem Eindruck, den das morbide Schloss der Maria Stuart auf ihn machte. Dass die Musik sich jedoch trotz mancher schottischer Folklore keineswegs eindeutig programmatisch festlegen lässt, zeigt eine Reaktion Robert Schumanns. Er fühlte sich nämlich beim Anhören „unter italienischen Himmel versetzt“ …

     

  • So 10.02. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Neben Mozarts vergnüglichem Divertimento KV 251, das er einst zum Namenstag seiner Schwester „Nannerl“ komponierte, und der schon auf den späteren Meister vorausweisenden frühen Streichersinfonie von Mendelssohn gibt es zwei unbekanntere Werke zu entdecken. Der preußische König Friedrich der Große war nicht nur ein bedeutender Staatsmann, sondern auch ein hervorragender Musikkenner, der Flöte spielte und im frühklassischen Stil komponierte. Holsts tänzerische, mitunter stürmische St. Paul’s-Suite rundet das Programm ab.

  • So 17.02. 11.00 Uhr
    3. Schlosskonzert Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    Neben Mozarts vergnüglichem Divertimento KV 251, das er einst zum Namenstag seiner Schwester „Nannerl“ komponierte, und der schon auf den späteren Meister vorausweisenden frühen Streichersinfonie von Mendelssohn gibt es zwei unbekanntere Werke zu entdecken. Der preußische König Friedrich der Große war nicht nur ein bedeutender Staatsmann, sondern auch ein hervorragender Musikkenner, der Flöte spielte und im frühklassischen Stil komponierte. Holsts tänzerische, mitunter stürmische St. Paul’s-Suite rundet das Programm ab.

  • Di 05.03. 18.18 Uhr
    Faschingskonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Unser Faschingskonzert für die ganze Familie kennt keine Grenzen! Das unterhaltsame Programm vereint Musik rund um die Welt der Tiere, in der eine Hummelschar ebenso zu erleben sein wird wie ein eleganter Schwan, ein rosaroter Panther, eine walzertanzende Katze, ein Bärenpaar und viele andere mehr. Die musikalische Leitung des bunt verkleideten Orchesters hat unser Composer in Residence Christoph Ehrenfellner, der sich gleichfalls tierisch in Schale werfen wird. Bereits eine Stunde vor Konzertbeginn sind Kinder herzlich zu einem vielseitigen Überraschungsprogramm ins Foyer eingeladen!

  • Sa 16.03. 19.30 Uhr
    Sondershäuser Schlossball Achteckhaus Sondershausen

    Sie lieben rauschende Ballnächte? Sie mögen mitreißende Musik, gutes Essen, leckeren Wein, anregende Gesellschaft, und das alles in einem edlen, fürstlichen Ambiente? Dann kommen Sie zum Sondershäuser Schlossball, bei dem Sie all dies in vollen Zügen genießen können! Und noch mehr: Wir verlängern in diesem Jahr die fünfte Jahreszeit und laden Sie herzlich ein, sich – wenn Sie mögen – mit einer venezianischen Maske zu verkleiden. Begeben Sie sich in die Rolle einer venezianischen Adligen, einer unnahbaren Schönen oder was auch immer Ihnen einfällt. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zur festlichen Eröffnung spielt das Loh-Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Michael Helmrath mit Walzerklängen auf und lädt zum Tanzen ein. Eine Band sorgt im Anschluss für schwungvolle Tanzmusik, unterhaltsame Showeinlagen der Künstlerinnen und Künstlern des TN LOS! runden den genussvollen Abend ab.
    Im Jubiläumsjahr des Loh-Orchesters möchten wir in dieser Ballnacht mit Ihnen, liebe Gäste aus nah und fern, auch eines der ältesten Kulturorchester Deutschlands feiern, das seit mindestens 400 Jahren die Menschen in der Stadt und der Region mit seiner Kunst belebt, erfreut – und beglückt.

  • Sa 23.03. 18.00 Uhr
    5. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Drei Künstler, die weit mehr als die Musik miteinander verband: Clara und Robert Schumann führten eine der berühmtesten Künstlerehen, bis sein Tod sie mit erst 36 Jahren zur Witwe und ihre sieben gemeinsamen Kinder zu Halbwaisen machte. Johannes Brahms war ein enger Freund beider und nach dem Tod Roberts ein wichtiger Wegbegleiter Claras.

    Brahms’ Haydn-Variationen ebneten ihm kompositorisch den Weg zur 1. Sinfonie. In diesem Werk nimmt er ein Joseph Haydn zugeschriebenes Thema mit auf eine abwechslungsreiche musikalische Reise.

    Clara Schumann, geb. Wieck, an deren 200. Geburtstag wir am 13. September 2019 denken können, profilierte sich schon in jungen Jahren als Wunderkind auf dem Klavier. Doch sie war auch eine Meisterin im Komponieren. So beendete sie mit 14 Jahren ihr einziges vollendetes Klavierkonzert. Die Uraufführung dieses leidenschaftlichen und formal sehr frei komponierten Werkes spielte die Komponistin zwei Jahre später selbst im Gewandhaus Leipzig.

    Mannigfaltige Beziehungen knüpfte Schumann in seiner 4. Sinfonie. Vergleichbar den Merkmalen einer Novelle, in der Charaktere in verschiedenen Situationen immer wieder erscheinen, griff er in seiner Sinfonie bereits erklungene Musik in nachfolgenden Sätzen wieder auf. In Kombination mit beinah nahtlosen Übergängen zwischen den einzelnen Sätzen entsteht in dieser an wunderschönen Melodien reichen Musik der Eindruck eines Kontinuums.

  • Sa 06.04. 17.00 Uhr
    Jubiläumskonzert Achteckhaus Sondershausen

    In einem frühen Dokument aus dem Jahr 1619 wird erstmals eine Hofkapelle in Sondershausen erwähnt. Damals spielte sie für die Grafen von Schwarzburg-Sondershausen. Das heutige Loh-Orchester ist ihr Nachfolger und aus Stadt und Region schon lange nicht mehr wegzudenken. Kommen Sie und feiern Sie mit uns „400 Jahre Loh-Orchester“!
    In unserem Jubiläumskonzert möchten wir das Orchester strahlen lassen. Die Musik, die erklingt, haben sich die Dirigenten des Konzertes selbst gewünscht: Neben dem derzeitigen Generalmusikdirektor des Orchesters Michael Helmrath werden auch einige seiner Amtsvorgänger ans Dirigierpult treten. Wir blicken einerseits zurück auf die Vergangenheit des Orchesters, eines der ältesten Deutschlands, und zeigen andererseits vor allem, was es bis heute kann. Sie mitreißen!

  • So 07.04. 11.00 Uhr
    Matinee im Blauen Saal Schloss Sondershausen, Blauer Saal

    In dieser Matinee stellen die Dirigenten des Jubiläumskonzertes die Festschrift zum Orchesterjubiläum sowie die neue CD vor. Es werden Erinnerungen ausgetauscht, Geschichten erzählt und Anekdoten zum Besten gegeben. Auch der kulinarische Genuss kommt in einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, das ebenso wie die Festschrift im Preis enthalten ist, an diesem geselligen Vormittag nicht zu kurz.

    Mit Michael Helmrath, Horst Förster, Peter Stangel, Hiroaki Masuda, Markus L. Frank

    Moderation Daniel Klajner

  • Sa 13.04. 18.00 Uhr
    Goldene Melodien aus dem Egerland Haus der Kunst Sondershausen

    Kaum eine Blasmusik ist so bekannt wie die Böhmische. Der unverkennbare Klang verkörpert die böhmische Lebensart und das Egerländer Brauchtum. Die anspruchsvollen Musikstücke schwelgen in grenzenloser Lebensfreude, lassen aber auch Melancholie und Wehmut nach der verlorenen Heimat durchklingen.

    Peter Kamenz und seine Musikanten sind ein echter Geheimtipp. Seit ihrer Gründung füllen die leidenschaftlichen Musiker/innen Hallen und Konzertsäle in ganz Deutschland. Dies ist besonders auf die enorme Qualität des Orchesters und derer Musik zurückzuführen. Kein Wunder, spielen oder spielten die Profimusiker um Peter Kamenz deutschlandweit in Bundeswehr- oder Polizeiorchestern, wie beispielsweise im Stabsmusikkorps der Bundeswehr, des Bundespolizeiorchesters Berlin und des ehemaligen Luftwaffenmusikkorps Berlin.

    Mit der kurzweiligen, authentischen und temperamentvollen Art, aber auch mit viel Gefühl, gestaltet das Orchester seine Bühnenauftritte und dies, wie sollte es auch anders sein, natürlich in ihrer originalen Egerländer Tracht.

    Wie unter dem Motto „Goldene Melodien aus dem Egerland“ liegt auch der Schwerpunkt der musikalischen Darbietungen auf der Interpretation der schönsten Egerländer Klänge, natürlich auch von ERNST MOSCH und seinen Original Egerländer Musikanten. Wenn beispielsweise die „Rauschenden Birken“ erklingen, das Publikum bei „Wir sind Kinder von der Eger“ mitsingt oder leise der „Böhmische Wind“ durch den Konzertsaal weht, kommt jeder Freund der Egerländer Blasmusik voll auf seine Kosten.

    Erleben Sie ein einzigartiges Konzerthighlight auf höchstem Niveau - Egerländer Blasmusik vom Feinsten!

  • Mi 24.04. 18.00 Uhr
    Mitten drin statt außen vor Haus der Kunst Sondershausen
  • Sa 27.04. 18.00 Uhr
    6. Sinfoniekonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Dass Musik eine magische Wirkung haben kann, ist eine alte Erkenntnis. Schon die alten Griechen glaubten an ihre Zauberkraft. Mit den Mitteln der Tonkunst lassen sich aber auch Magie und Zauberei selbst eindrucksvoll darstellen. In diesem Konzert treiben etwa in Modest Mussorgskys „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ die Hexen zur Johannisnacht und in Paul Dukas’ „Zauberlehrling“ nach Goethes Ballade ein magischer Besen ihr (musikalisches) Unwesen. Die Ouvertüre zu „Der Freischütz“ entführt in die Wald- und Geisterwelt von Carl Maria von Webers Oper, jene zu Mozarts „Zauberflöte“ stimmt auf eine Geschichte ein, die auch vom Zauber der Musik erzählt. Schier magische Kraft hat der ungeheuer virtuose Klavierpart in Franz Liszts „Totentanz“, der mit einer aufreibenden Musik die Gewalt des Todes über das Menschenleben zum Thema macht. Als der richtige Mann für den anspruchsvollen Klavierpart erweist sich der von der Presse als der „deutsche Klaviermagier seiner Generation“ gelobte Bernd Glemser. Die womöglich verklärteste Musik Richard Wagners entfaltet der „Karfreitagszauber“ aus seinem „Parsifal“. Inwiefern Musik an sich schon etwas Zauberhaftes in sich trägt, wird die Gewinnerin des Sondershäuser Kompositionswettbewerbs Anna Korsun in ihrem eigens für das Loh-Orchester komponierten Werk nachspüren.

     

     

  • So 05.05. 11.00 Uhr
    Kissenkonzert Haus der Kunst Sondershausen

    Sie möchten Ihre Kinder für Musik begeistern, wagen sich aber noch nicht in ein „richtiges“ Orchesterkonzert? Dann sind Sie herzlich eingeladen zu unseren Matineen am Sonntagvormittag, in denen die Kinder altersgerecht und in einem intimen Konzertrahmen an die Musik herangeführt werden. Es spielt eine kleine, kammermusikalische Gruppe des Loh-Orchesters.

  • Mi 08.05. 19.30 Uhr
    2. Loh-Konzert Achteckhaus Sondershausen

    Eines der beliebtesten Soloinstrumente steht im Mittelpunkt des Tradition gewordenen Internationalen Sondershäuser Meisterkurses. Unsere Besucherinnen und Besucher dürfen gespannt sein, welche der zahlreichen Höhepunkte aus der umfangreichen Klavierliteratur in diesem Abschlusskonzert mit dem Loh-Orchester und den besten Kursteilnehmern auf dem Programm stehen.

  • Mi 15.05. 19.30 Uhr
    3. Loh-Konzert Achteckhaus Sondershausen

    Gioacchino Rossini war seinerzeit ein echter Superstar, die ganze musikalische Welt lag im Rossini-Fieber. Bis heute hat der besondere Esprit seiner Musik nichts an Faszination eingebüßt. Wie sehr seine Musik auch andere Komponisten eingenommen hat, zeigt etwa deren Wunsch, Rossinis Werke zu bearbeiten. Neben Ouvertüren aus zweien seiner berühmtesten Bühnenwerke und der vom Geist der Oper inspirierten Komposition für Klarinette und Orchester spielen wir Auszüge aus farbenreichen Bearbeitungen Respighis und Brittens. 

     

  • Fr 17.05. 10.00 Uhr
    OrchesterWerkstatt II Haus der Kunst Sondershausen

    Mit Benjamin Brittens berühmtem Orchesterführer für junge Menschen begeben wir uns auf eine spannende Reise in die Welt der Orchesterinstrumente. Kerstin Klaholz, Konzertpädagogin u. a. am Nationaltheater Weimar, nimmt sie auf dieser Reise fantasievoll an die Hand.

  • Sa 25.05. 14.00 Uhr
    Konzert zum Residenzfest Schloss Sondershausen, Theaterwiese

    „Willkommen, Bienvenue, Welcome“ – ein echter Hit aus dem Musical „Cabaret“
    fehlt auch an diesem Nachmittag nicht, wenn Highlights aus diesem
    Erfolgsstück zur Aufführung kommen, das seit März am Theater Nordhausen
    zu erleben ist. Ein Konzert als echte Augen- und Ohrenweide!

  • Mi 05.06. 19.30 Uhr
    4. Loh-Konzert Achteckhaus Sondershausen

    Dieses Loh-Konzert ist zugleich das Eröffnungskonzert der seit 2015 in Thüringen stattfindenden Liszt-Biennale, deren Schwerpunkt im Jahr 2019 in Sondershausen liegt. Der italienische Pianist Enrico Pace eröffnet sie gemeinsam mit dem Loh-Orchester mit Liszt und einem besonderen, eigens für diesen Abend komponierten Konzertstück von Christoph Ehrenfellner. Abgerundet wird das Festprogramm durch Liszts klangmächtige Symphonische Dichtung „Les Préludes“ sowie Beethovens 1. Sinfonie.

  • Sa 15.06. 20.00 Uhr
    Filmmusikkonzert Schloss Sondershausen, Lustgarten

    An diesem mitreißenden Abend folgt ein musikalisches Highlight auf das andere. Berühmte Musik aus Filmen wie „Star Wars“, „E.T.“ „Indiana Jones“, „Der mit dem Wolf tanzt“ oder „Die Eiskönigin“ fehlen in diesem bunten Konzert ebenso wenig wie Bekanntes aus dem Klassiker und größten Filmerfolg aller Zeiten „Vom Winde verweht“. Wir holen für Sie das Kino ins Theater!

     

  • Fr 21.06. 20.00 Uhr
    Premiere:
    JESUS CHRIST SUPERSTAR
    Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

  • Sa 22.06. 20.00 Uhr
    JESUS CHRIST SUPERSTAR Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

  • So 23.06. 18.00 Uhr
    JESUS CHRIST SUPERSTAR Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

  • Fr 28.06. 20.00 Uhr
    Premiere:
    Die Entführung aus dem Serail
    Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Vor vielen Jahren war einem jungen Spanier übel mitgespielt worden. Nachdem ihm ein einflussreicher Politiker kraft seiner Macht die Braut gestohlen hatte, blieb dem jungen Mann nur die Flucht ins Ausland. In der Türkei begann er ein neues Leben und brachte es als Statthalter einer Großprovinz zu erheblichem Ansehen. Selim, wie er als Pascha nun hieß, genoss es, seiner alten Welt entronnen zu sein, und nun eine andere Kultur zu leben. Nur seiner Liebe trauerte er nach.
    Als er eines Tages drei schiffbrüchige Europäer bei sich aufnimmt, ist unter ihnen eine junge Frau, für die er sofort entflammt. Doch sie, Konstanze, entzieht sich ihm. Selim lässt ihr Zeit, nach den schrecklichen Erlebnissen, Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Doch plötzlich ist es der Pascha, der eine Entscheidung fällen muss: Belmonte, der Verlobte Konstanzes, ist inkognito in seinen Palast gekommen. Zwar wird Selim von seinem Landhauswächter Osmin gewarnt, doch er glaubt ihm erst, als es fast zu spät ist. Belmonte hat Osmin betrunken machen lassen und will mit Konstanze und den anderen Schiffbrüchigen, nämlich ihrer Zofe Blonde und deren Mann, im Schutz der Nacht fliehen. Selim ertappt sie und erfährt, dass Belmonte der Sohn jenes Mannes ist, der ihm die Liebe gestohlen hatte. Wird der Pascha Gleiches mit Gleichem vergelten?
     
    Mit „Die Entführung aus dem Serail“ schrieb Mozart in Auftrag von Kaiser Joseph II. ein Singspiel, das der italienischen Hofoper erfolgreich entgegengesetzt werden konnte. Exotisches lag damals ganz im Geist der Zeit. Doch Mozart nutzte das türkische Kolorit nicht plump und effekthascherisch. Ihm ging es darum, feinsinnig zu gestalten, wie das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen vonstattengehen kann. Gibt es eine bessere Kultur?

  • Sa 29.06. 20.00 Uhr
    JESUS CHRIST SUPERSTAR Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

  • So 30.06. 18.00 Uhr
    Die Entführung aus dem Serail Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Vor vielen Jahren war einem jungen Spanier übel mitgespielt worden. Nachdem ihm ein einflussreicher Politiker kraft seiner Macht die Braut gestohlen hatte, blieb dem jungen Mann nur die Flucht ins Ausland. In der Türkei begann er ein neues Leben und brachte es als Statthalter einer Großprovinz zu erheblichem Ansehen. Selim, wie er als Pascha nun hieß, genoss es, seiner alten Welt entronnen zu sein, und nun eine andere Kultur zu leben. Nur seiner Liebe trauerte er nach.
    Als er eines Tages drei schiffbrüchige Europäer bei sich aufnimmt, ist unter ihnen eine junge Frau, für die er sofort entflammt. Doch sie, Konstanze, entzieht sich ihm. Selim lässt ihr Zeit, nach den schrecklichen Erlebnissen, Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Doch plötzlich ist es der Pascha, der eine Entscheidung fällen muss: Belmonte, der Verlobte Konstanzes, ist inkognito in seinen Palast gekommen. Zwar wird Selim von seinem Landhauswächter Osmin gewarnt, doch er glaubt ihm erst, als es fast zu spät ist. Belmonte hat Osmin betrunken machen lassen und will mit Konstanze und den anderen Schiffbrüchigen, nämlich ihrer Zofe Blonde und deren Mann, im Schutz der Nacht fliehen. Selim ertappt sie und erfährt, dass Belmonte der Sohn jenes Mannes ist, der ihm die Liebe gestohlen hatte. Wird der Pascha Gleiches mit Gleichem vergelten?
     
    Mit „Die Entführung aus dem Serail“ schrieb Mozart in Auftrag von Kaiser Joseph II. ein Singspiel, das der italienischen Hofoper erfolgreich entgegengesetzt werden konnte. Exotisches lag damals ganz im Geist der Zeit. Doch Mozart nutzte das türkische Kolorit nicht plump und effekthascherisch. Ihm ging es darum, feinsinnig zu gestalten, wie das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen vonstattengehen kann. Gibt es eine bessere Kultur?

  • Mi 03.07. 20.00 Uhr
    JESUS CHRIST SUPERSTAR Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

  • Do 04.07. 20.00 Uhr
    JESUS CHRIST SUPERSTAR Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

  • Fr 05.07. 20.00 Uhr
    Die Entführung aus dem Serail Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Vor vielen Jahren war einem jungen Spanier übel mitgespielt worden. Nachdem ihm ein einflussreicher Politiker kraft seiner Macht die Braut gestohlen hatte, blieb dem jungen Mann nur die Flucht ins Ausland. In der Türkei begann er ein neues Leben und brachte es als Statthalter einer Großprovinz zu erheblichem Ansehen. Selim, wie er als Pascha nun hieß, genoss es, seiner alten Welt entronnen zu sein, und nun eine andere Kultur zu leben. Nur seiner Liebe trauerte er nach.
    Als er eines Tages drei schiffbrüchige Europäer bei sich aufnimmt, ist unter ihnen eine junge Frau, für die er sofort entflammt. Doch sie, Konstanze, entzieht sich ihm. Selim lässt ihr Zeit, nach den schrecklichen Erlebnissen, Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Doch plötzlich ist es der Pascha, der eine Entscheidung fällen muss: Belmonte, der Verlobte Konstanzes, ist inkognito in seinen Palast gekommen. Zwar wird Selim von seinem Landhauswächter Osmin gewarnt, doch er glaubt ihm erst, als es fast zu spät ist. Belmonte hat Osmin betrunken machen lassen und will mit Konstanze und den anderen Schiffbrüchigen, nämlich ihrer Zofe Blonde und deren Mann, im Schutz der Nacht fliehen. Selim ertappt sie und erfährt, dass Belmonte der Sohn jenes Mannes ist, der ihm die Liebe gestohlen hatte. Wird der Pascha Gleiches mit Gleichem vergelten?
     
    Mit „Die Entführung aus dem Serail“ schrieb Mozart in Auftrag von Kaiser Joseph II. ein Singspiel, das der italienischen Hofoper erfolgreich entgegengesetzt werden konnte. Exotisches lag damals ganz im Geist der Zeit. Doch Mozart nutzte das türkische Kolorit nicht plump und effekthascherisch. Ihm ging es darum, feinsinnig zu gestalten, wie das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen vonstattengehen kann. Gibt es eine bessere Kultur?

  • Sa 06.07. 15.00 Uhr
    Premiere:
    Orpheus und Eurydike
    Schloss Sondershausen, Theaterwiese

    Der antike Sänger Orpheus trauert um seine verstorbene Gattin Eurydike. Von seinem Schmerz gerührt, erlauben ihm die Götter, in die Unterwelt hinabzusteigen und die Geliebte wiederzuholen. Allerdings muss er zuvor versprechen, sich auf keinen Fall nach ihr umzublicken, bevor er sie nicht zurück auf die Erde geführt hat. Als es ihm gelingt, die Furien der Unterwelt mit seinem Gesang zu besänftigen und zu Eurydike vorzudringen, scheint sein wiedergewonnenes Glück greifbar nahe. Doch Eurydike versteht nicht, weshalb ihr Gatte sie nicht anschaut und sie droht, sich umzubringen. Orpheus kann seinem Versprechen nicht mehr standhalten und dreht sich zu ihr um.

    Der Mythos vom Sänger Orpheus, der durch seinen Gesang selbst die Götter der Unterwelt zu bezwingen vermochte, ist wie kaum ein anderer geeignet für die Opernbühne. Es ist daher kein Zufall, dass dieser Mythos, der von der Macht der Musik erzählt, um 1600 in der Geburtsstunde der Oper begegnet. Als über 150 Jahre später Christoph Willibald Gluck und sein Librettist Ranieri de‘ Calzabigi eine Oper schufen, die die Gattung reformieren sollte, suchten auch sie sich die mythische Geschichte vom Sänger Orpheus. Glucks Musiksprache beeindruckt vor allem durch ihre Schlichtheit, die zugleich hochemotional ist. Mit seinen Themen wie Liebe, Verlust, Trauer, Hoffnung und Vertrauen spricht das Werk heute noch Menschen aller Generationen an. Auch wir bringen Glucks Oper für die ganze Familie auf die Bühne.

     

  • Sa 06.07. 20.00 Uhr
    JESUS CHRIST SUPERSTAR Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

  • So 07.07. 15.00 Uhr
    Orpheus und Eurydike Schloss Sondershausen, Theaterwiese

    Der antike Sänger Orpheus trauert um seine verstorbene Gattin Eurydike. Von seinem Schmerz gerührt, erlauben ihm die Götter, in die Unterwelt hinabzusteigen und die Geliebte wiederzuholen. Allerdings muss er zuvor versprechen, sich auf keinen Fall nach ihr umzublicken, bevor er sie nicht zurück auf die Erde geführt hat. Als es ihm gelingt, die Furien der Unterwelt mit seinem Gesang zu besänftigen und zu Eurydike vorzudringen, scheint sein wiedergewonnenes Glück greifbar nahe. Doch Eurydike versteht nicht, weshalb ihr Gatte sie nicht anschaut und sie droht, sich umzubringen. Orpheus kann seinem Versprechen nicht mehr standhalten und dreht sich zu ihr um.

    Der Mythos vom Sänger Orpheus, der durch seinen Gesang selbst die Götter der Unterwelt zu bezwingen vermochte, ist wie kaum ein anderer geeignet für die Opernbühne. Es ist daher kein Zufall, dass dieser Mythos, der von der Macht der Musik erzählt, um 1600 in der Geburtsstunde der Oper begegnet. Als über 150 Jahre später Christoph Willibald Gluck und sein Librettist Ranieri de‘ Calzabigi eine Oper schufen, die die Gattung reformieren sollte, suchten auch sie sich die mythische Geschichte vom Sänger Orpheus. Glucks Musiksprache beeindruckt vor allem durch ihre Schlichtheit, die zugleich hochemotional ist. Mit seinen Themen wie Liebe, Verlust, Trauer, Hoffnung und Vertrauen spricht das Werk heute noch Menschen aller Generationen an. Auch wir bringen Glucks Oper für die ganze Familie auf die Bühne.

     

  • So 07.07. 18.00 Uhr
    Die Entführung aus dem Serail Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Vor vielen Jahren war einem jungen Spanier übel mitgespielt worden. Nachdem ihm ein einflussreicher Politiker kraft seiner Macht die Braut gestohlen hatte, blieb dem jungen Mann nur die Flucht ins Ausland. In der Türkei begann er ein neues Leben und brachte es als Statthalter einer Großprovinz zu erheblichem Ansehen. Selim, wie er als Pascha nun hieß, genoss es, seiner alten Welt entronnen zu sein, und nun eine andere Kultur zu leben. Nur seiner Liebe trauerte er nach.
    Als er eines Tages drei schiffbrüchige Europäer bei sich aufnimmt, ist unter ihnen eine junge Frau, für die er sofort entflammt. Doch sie, Konstanze, entzieht sich ihm. Selim lässt ihr Zeit, nach den schrecklichen Erlebnissen, Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Doch plötzlich ist es der Pascha, der eine Entscheidung fällen muss: Belmonte, der Verlobte Konstanzes, ist inkognito in seinen Palast gekommen. Zwar wird Selim von seinem Landhauswächter Osmin gewarnt, doch er glaubt ihm erst, als es fast zu spät ist. Belmonte hat Osmin betrunken machen lassen und will mit Konstanze und den anderen Schiffbrüchigen, nämlich ihrer Zofe Blonde und deren Mann, im Schutz der Nacht fliehen. Selim ertappt sie und erfährt, dass Belmonte der Sohn jenes Mannes ist, der ihm die Liebe gestohlen hatte. Wird der Pascha Gleiches mit Gleichem vergelten?
     
    Mit „Die Entführung aus dem Serail“ schrieb Mozart in Auftrag von Kaiser Joseph II. ein Singspiel, das der italienischen Hofoper erfolgreich entgegengesetzt werden konnte. Exotisches lag damals ganz im Geist der Zeit. Doch Mozart nutzte das türkische Kolorit nicht plump und effekthascherisch. Ihm ging es darum, feinsinnig zu gestalten, wie das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen vonstattengehen kann. Gibt es eine bessere Kultur?

  • Mi 10.07. 20.00 Uhr
    JESUS CHRIST SUPERSTAR Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

  • Do 11.07. 20.00 Uhr
    JESUS CHRIST SUPERSTAR Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

  • Fr 12.07. 20.00 Uhr
    Die Entführung aus dem Serail Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Vor vielen Jahren war einem jungen Spanier übel mitgespielt worden. Nachdem ihm ein einflussreicher Politiker kraft seiner Macht die Braut gestohlen hatte, blieb dem jungen Mann nur die Flucht ins Ausland. In der Türkei begann er ein neues Leben und brachte es als Statthalter einer Großprovinz zu erheblichem Ansehen. Selim, wie er als Pascha nun hieß, genoss es, seiner alten Welt entronnen zu sein, und nun eine andere Kultur zu leben. Nur seiner Liebe trauerte er nach.
    Als er eines Tages drei schiffbrüchige Europäer bei sich aufnimmt, ist unter ihnen eine junge Frau, für die er sofort entflammt. Doch sie, Konstanze, entzieht sich ihm. Selim lässt ihr Zeit, nach den schrecklichen Erlebnissen, Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Doch plötzlich ist es der Pascha, der eine Entscheidung fällen muss: Belmonte, der Verlobte Konstanzes, ist inkognito in seinen Palast gekommen. Zwar wird Selim von seinem Landhauswächter Osmin gewarnt, doch er glaubt ihm erst, als es fast zu spät ist. Belmonte hat Osmin betrunken machen lassen und will mit Konstanze und den anderen Schiffbrüchigen, nämlich ihrer Zofe Blonde und deren Mann, im Schutz der Nacht fliehen. Selim ertappt sie und erfährt, dass Belmonte der Sohn jenes Mannes ist, der ihm die Liebe gestohlen hatte. Wird der Pascha Gleiches mit Gleichem vergelten?
     
    Mit „Die Entführung aus dem Serail“ schrieb Mozart in Auftrag von Kaiser Joseph II. ein Singspiel, das der italienischen Hofoper erfolgreich entgegengesetzt werden konnte. Exotisches lag damals ganz im Geist der Zeit. Doch Mozart nutzte das türkische Kolorit nicht plump und effekthascherisch. Ihm ging es darum, feinsinnig zu gestalten, wie das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen vonstattengehen kann. Gibt es eine bessere Kultur?

  • Sa 13.07. 15.00 Uhr
    Orpheus und Eurydike Schloss Sondershausen, Theaterwiese

    Der antike Sänger Orpheus trauert um seine verstorbene Gattin Eurydike. Von seinem Schmerz gerührt, erlauben ihm die Götter, in die Unterwelt hinabzusteigen und die Geliebte wiederzuholen. Allerdings muss er zuvor versprechen, sich auf keinen Fall nach ihr umzublicken, bevor er sie nicht zurück auf die Erde geführt hat. Als es ihm gelingt, die Furien der Unterwelt mit seinem Gesang zu besänftigen und zu Eurydike vorzudringen, scheint sein wiedergewonnenes Glück greifbar nahe. Doch Eurydike versteht nicht, weshalb ihr Gatte sie nicht anschaut und sie droht, sich umzubringen. Orpheus kann seinem Versprechen nicht mehr standhalten und dreht sich zu ihr um.

    Der Mythos vom Sänger Orpheus, der durch seinen Gesang selbst die Götter der Unterwelt zu bezwingen vermochte, ist wie kaum ein anderer geeignet für die Opernbühne. Es ist daher kein Zufall, dass dieser Mythos, der von der Macht der Musik erzählt, um 1600 in der Geburtsstunde der Oper begegnet. Als über 150 Jahre später Christoph Willibald Gluck und sein Librettist Ranieri de‘ Calzabigi eine Oper schufen, die die Gattung reformieren sollte, suchten auch sie sich die mythische Geschichte vom Sänger Orpheus. Glucks Musiksprache beeindruckt vor allem durch ihre Schlichtheit, die zugleich hochemotional ist. Mit seinen Themen wie Liebe, Verlust, Trauer, Hoffnung und Vertrauen spricht das Werk heute noch Menschen aller Generationen an. Auch wir bringen Glucks Oper für die ganze Familie auf die Bühne.

     

  • Sa 13.07. 20.00 Uhr
    JESUS CHRIST SUPERSTAR Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

  • So 14.07. 15.00 Uhr
    Orpheus und Eurydike Schloss Sondershausen, Theaterwiese

    Der antike Sänger Orpheus trauert um seine verstorbene Gattin Eurydike. Von seinem Schmerz gerührt, erlauben ihm die Götter, in die Unterwelt hinabzusteigen und die Geliebte wiederzuholen. Allerdings muss er zuvor versprechen, sich auf keinen Fall nach ihr umzublicken, bevor er sie nicht zurück auf die Erde geführt hat. Als es ihm gelingt, die Furien der Unterwelt mit seinem Gesang zu besänftigen und zu Eurydike vorzudringen, scheint sein wiedergewonnenes Glück greifbar nahe. Doch Eurydike versteht nicht, weshalb ihr Gatte sie nicht anschaut und sie droht, sich umzubringen. Orpheus kann seinem Versprechen nicht mehr standhalten und dreht sich zu ihr um.

    Der Mythos vom Sänger Orpheus, der durch seinen Gesang selbst die Götter der Unterwelt zu bezwingen vermochte, ist wie kaum ein anderer geeignet für die Opernbühne. Es ist daher kein Zufall, dass dieser Mythos, der von der Macht der Musik erzählt, um 1600 in der Geburtsstunde der Oper begegnet. Als über 150 Jahre später Christoph Willibald Gluck und sein Librettist Ranieri de‘ Calzabigi eine Oper schufen, die die Gattung reformieren sollte, suchten auch sie sich die mythische Geschichte vom Sänger Orpheus. Glucks Musiksprache beeindruckt vor allem durch ihre Schlichtheit, die zugleich hochemotional ist. Mit seinen Themen wie Liebe, Verlust, Trauer, Hoffnung und Vertrauen spricht das Werk heute noch Menschen aller Generationen an. Auch wir bringen Glucks Oper für die ganze Familie auf die Bühne.

     

  • So 14.07. 18.00 Uhr
    Die Entführung aus dem Serail Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Vor vielen Jahren war einem jungen Spanier übel mitgespielt worden. Nachdem ihm ein einflussreicher Politiker kraft seiner Macht die Braut gestohlen hatte, blieb dem jungen Mann nur die Flucht ins Ausland. In der Türkei begann er ein neues Leben und brachte es als Statthalter einer Großprovinz zu erheblichem Ansehen. Selim, wie er als Pascha nun hieß, genoss es, seiner alten Welt entronnen zu sein, und nun eine andere Kultur zu leben. Nur seiner Liebe trauerte er nach.
    Als er eines Tages drei schiffbrüchige Europäer bei sich aufnimmt, ist unter ihnen eine junge Frau, für die er sofort entflammt. Doch sie, Konstanze, entzieht sich ihm. Selim lässt ihr Zeit, nach den schrecklichen Erlebnissen, Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Doch plötzlich ist es der Pascha, der eine Entscheidung fällen muss: Belmonte, der Verlobte Konstanzes, ist inkognito in seinen Palast gekommen. Zwar wird Selim von seinem Landhauswächter Osmin gewarnt, doch er glaubt ihm erst, als es fast zu spät ist. Belmonte hat Osmin betrunken machen lassen und will mit Konstanze und den anderen Schiffbrüchigen, nämlich ihrer Zofe Blonde und deren Mann, im Schutz der Nacht fliehen. Selim ertappt sie und erfährt, dass Belmonte der Sohn jenes Mannes ist, der ihm die Liebe gestohlen hatte. Wird der Pascha Gleiches mit Gleichem vergelten?
     
    Mit „Die Entführung aus dem Serail“ schrieb Mozart in Auftrag von Kaiser Joseph II. ein Singspiel, das der italienischen Hofoper erfolgreich entgegengesetzt werden konnte. Exotisches lag damals ganz im Geist der Zeit. Doch Mozart nutzte das türkische Kolorit nicht plump und effekthascherisch. Ihm ging es darum, feinsinnig zu gestalten, wie das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen vonstattengehen kann. Gibt es eine bessere Kultur?

  • Mi 17.07. 20.00 Uhr
    JESUS CHRIST SUPERSTAR Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

  • Do 18.07. 20.00 Uhr
    JESUS CHRIST SUPERSTAR Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

  • Fr 19.07. 20.00 Uhr
    JESUS CHRIST SUPERSTAR Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

  • Sa 20.07. 15.00 Uhr
    Orpheus und Eurydike Schloss Sondershausen, Theaterwiese

    Der antike Sänger Orpheus trauert um seine verstorbene Gattin Eurydike. Von seinem Schmerz gerührt, erlauben ihm die Götter, in die Unterwelt hinabzusteigen und die Geliebte wiederzuholen. Allerdings muss er zuvor versprechen, sich auf keinen Fall nach ihr umzublicken, bevor er sie nicht zurück auf die Erde geführt hat. Als es ihm gelingt, die Furien der Unterwelt mit seinem Gesang zu besänftigen und zu Eurydike vorzudringen, scheint sein wiedergewonnenes Glück greifbar nahe. Doch Eurydike versteht nicht, weshalb ihr Gatte sie nicht anschaut und sie droht, sich umzubringen. Orpheus kann seinem Versprechen nicht mehr standhalten und dreht sich zu ihr um.

    Der Mythos vom Sänger Orpheus, der durch seinen Gesang selbst die Götter der Unterwelt zu bezwingen vermochte, ist wie kaum ein anderer geeignet für die Opernbühne. Es ist daher kein Zufall, dass dieser Mythos, der von der Macht der Musik erzählt, um 1600 in der Geburtsstunde der Oper begegnet. Als über 150 Jahre später Christoph Willibald Gluck und sein Librettist Ranieri de‘ Calzabigi eine Oper schufen, die die Gattung reformieren sollte, suchten auch sie sich die mythische Geschichte vom Sänger Orpheus. Glucks Musiksprache beeindruckt vor allem durch ihre Schlichtheit, die zugleich hochemotional ist. Mit seinen Themen wie Liebe, Verlust, Trauer, Hoffnung und Vertrauen spricht das Werk heute noch Menschen aller Generationen an. Auch wir bringen Glucks Oper für die ganze Familie auf die Bühne.

     

  • Sa 20.07. 20.00 Uhr
    Die Entführung aus dem Serail Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Vor vielen Jahren war einem jungen Spanier übel mitgespielt worden. Nachdem ihm ein einflussreicher Politiker kraft seiner Macht die Braut gestohlen hatte, blieb dem jungen Mann nur die Flucht ins Ausland. In der Türkei begann er ein neues Leben und brachte es als Statthalter einer Großprovinz zu erheblichem Ansehen. Selim, wie er als Pascha nun hieß, genoss es, seiner alten Welt entronnen zu sein, und nun eine andere Kultur zu leben. Nur seiner Liebe trauerte er nach.
    Als er eines Tages drei schiffbrüchige Europäer bei sich aufnimmt, ist unter ihnen eine junge Frau, für die er sofort entflammt. Doch sie, Konstanze, entzieht sich ihm. Selim lässt ihr Zeit, nach den schrecklichen Erlebnissen, Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Doch plötzlich ist es der Pascha, der eine Entscheidung fällen muss: Belmonte, der Verlobte Konstanzes, ist inkognito in seinen Palast gekommen. Zwar wird Selim von seinem Landhauswächter Osmin gewarnt, doch er glaubt ihm erst, als es fast zu spät ist. Belmonte hat Osmin betrunken machen lassen und will mit Konstanze und den anderen Schiffbrüchigen, nämlich ihrer Zofe Blonde und deren Mann, im Schutz der Nacht fliehen. Selim ertappt sie und erfährt, dass Belmonte der Sohn jenes Mannes ist, der ihm die Liebe gestohlen hatte. Wird der Pascha Gleiches mit Gleichem vergelten?
     
    Mit „Die Entführung aus dem Serail“ schrieb Mozart in Auftrag von Kaiser Joseph II. ein Singspiel, das der italienischen Hofoper erfolgreich entgegengesetzt werden konnte. Exotisches lag damals ganz im Geist der Zeit. Doch Mozart nutzte das türkische Kolorit nicht plump und effekthascherisch. Ihm ging es darum, feinsinnig zu gestalten, wie das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen vonstattengehen kann. Gibt es eine bessere Kultur?

  • So 21.07. 15.00 Uhr
    Orpheus und Eurydike Schloss Sondershausen, Theaterwiese

    Der antike Sänger Orpheus trauert um seine verstorbene Gattin Eurydike. Von seinem Schmerz gerührt, erlauben ihm die Götter, in die Unterwelt hinabzusteigen und die Geliebte wiederzuholen. Allerdings muss er zuvor versprechen, sich auf keinen Fall nach ihr umzublicken, bevor er sie nicht zurück auf die Erde geführt hat. Als es ihm gelingt, die Furien der Unterwelt mit seinem Gesang zu besänftigen und zu Eurydike vorzudringen, scheint sein wiedergewonnenes Glück greifbar nahe. Doch Eurydike versteht nicht, weshalb ihr Gatte sie nicht anschaut und sie droht, sich umzubringen. Orpheus kann seinem Versprechen nicht mehr standhalten und dreht sich zu ihr um.

    Der Mythos vom Sänger Orpheus, der durch seinen Gesang selbst die Götter der Unterwelt zu bezwingen vermochte, ist wie kaum ein anderer geeignet für die Opernbühne. Es ist daher kein Zufall, dass dieser Mythos, der von der Macht der Musik erzählt, um 1600 in der Geburtsstunde der Oper begegnet. Als über 150 Jahre später Christoph Willibald Gluck und sein Librettist Ranieri de‘ Calzabigi eine Oper schufen, die die Gattung reformieren sollte, suchten auch sie sich die mythische Geschichte vom Sänger Orpheus. Glucks Musiksprache beeindruckt vor allem durch ihre Schlichtheit, die zugleich hochemotional ist. Mit seinen Themen wie Liebe, Verlust, Trauer, Hoffnung und Vertrauen spricht das Werk heute noch Menschen aller Generationen an. Auch wir bringen Glucks Oper für die ganze Familie auf die Bühne.

     

  • So 21.07. 18.00 Uhr
    JESUS CHRIST SUPERSTAR Schloss Sondershausen, Lustgarten

    Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

    Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

    Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.