Diese Webseite verwendet Cookies zur Auswertung der Aufrufe. Sie haben auf dieser Webseite die Möglichkeit personenbezogene Daten zu übermitteln. Ihr Besuch auf dieser Webseite kann von externen Unternehmen ausgewertet werden. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

„Populär“ und „sexy“, „verbrauchbar“ und „witzig“, „spielerisch“, „auffallend“ und „verführerisch“ wird Jutta Wörnes neues Ballett. Attribute, die in den sechziger Jahren von jungen Leuten entdeckt und in die Kunst eingebracht wurden, inspirieren die Ballettdirektorin für ihr aktuelles Werk.

Als der Alltag in die Kunst einzog und man erstmals über das Verhältnis von Massenmedien und zeitgenössischer Kunst nachdachte, da verlangten die Rolling Stones nach „Satisfaction“, Bob Dylan wandte sich der Rock-Musik zu, und mit Joan Baez wurde eine Frau zur Stimme und zum Gewissen der Zeit. Nicht nur diese Musik wird die Tänzer bei ihrem Erkundungszug in Richtung Pop begleiten.

Die Zeit, in der die Suppendose zur Kunst wurde, wirkt bis heute nach. Jede Menge Remakes der Musik tummeln sich immer wieder in den Charts und wollen vertanzt werden, viele Designs haben ihren Ursprung bei Andy Warhol & Co.

Die Choreographin schreibt sich ihr Libretto selbst. Es wird der Ballettkompanie die Möglichkeit geben, sowohl solistisch als auch in der Gruppe zu zeigen, wie aufregend Pop sein kann. Im heutigen Alltag ist Pop-Art viel präsenter als man gemeinhin denkt, und deshalb wird das neue Ballett der Künstlerin, die 2007 als erste mit dem Nordhäuser Theaterpreis geehrt wurde, auf jeden Fall auch etwas für junge Leute sein!


Choreographie: Jutta Wörne
Ausstattung: Udo Herbster

"Bunt, schrill und sexy"