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Gastwirt Virág betreibt eine Lokalität, in der man sich müde schuftet, ohne reich zu werden. Plötzlich fällt ihm und seiner Frau ein Lottogewinn in den Schoß. Aber statt ins Geschäft und in die Familie zu investieren, plant der Schwerenöter, das Kapital einer Liebschaft zu opfern. Seine Angestellte Ilonka, von ihm heiß begehrt, ist durchaus bereit, sich ihrem nun reichen Chef hinzugeben. Beide rechnen aber nicht mit der Cleverness von Gattin Marianne, die am Ende nicht nur ihr eigenes Auskommen sichert, sondern auch noch eine neue Ehe stiftet. Ihr Liebestest lässt weder den Gatten noch die Rivalin ungeschoren.
Der Titel „Delila“ ist eine Anspielung auf die biblische Geschichte. Molnárs Protagonist bezieht seine Stärke nicht wie Samson aus seinem Haar, sondern aus seinem Vermögen, und Marianne alias Delila weiß darum ...
Wie stets bei Molnár lebt auch dieses 1937 uraufgeführte und zu Unrecht vergessene Stück vom Witz und Lebensmut einfacher Leute. Über die Schauspieler schrieb Peter Lauterbach nach der Rudolstädter Premiere in „Freies Wort“, es entstehe „alleine durch ihr Spiel knisternde Spannung“ und durch die „ihnen eigene Komik illustres Vergnügen“.

Inszenierung Oliver Trautwein
Ausstattung Alexander Martynow

 

Virág Matthias Winde
Marianne, seine Frau Manuela Stüßer
Ilonka Anne Kies
Berényi Marcus Ostberg
Schankbursche/Häuseragent Johannes Arpe
Rechtsanwalt/Autoagent Joachim Brunner

Delila oder Der Liebestest